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Bär: Terminvermittlung für Wirecard war normaler Vorgang

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Digitalstaatsministerin Dorothee Bär hat eine versuchte Terminvermittlung zwischen dem damaligen Dax <DE0008469008>-Unternehmen Wirecard <DE0007472060> und dem Kanzleramt als normalen Vorgang dargestellt. Der frühere Chef des Skandalkonzerns, Markus Braun, habe bei einer Betriebsbesichtigung 2018 fallen gelassen, dass er Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gerne einmal kennenlernen würde, berichtete die CSU-Politikerin am Dienstag im Untersuchungsausschuss des Bundestags. Das sei ihr gerade für den Chef eines Dax-Unternehmens nicht ungewöhnlich vorgekommen. Dass sie ein solches Anliegen weitergebe, sei "nachvollziehbar", sagte Bär.

Sie habe die Kanzlerin dann "zwischen Tür und Angel" auf den Terminwunsch Brauns angesprochen. Merkel habe ihr gesagt, der Gesprächswunsch solle ans Kanzleramt weitergegeben werden. Der Termin kam danach allerdings nicht zustande.

Braun gilt als einer der Drahtzieher des mutmaßlichen Milliardenbetrugs bei dem inzwischen insolventen Digitalunternehmen. Im vergangenen Sommer hatte Wirecard ein Bilanzloch von 1,9 Milliarden Euro eingeräumt. Bär beschrieb Braun als "sehr bestimmt und selbstbewusst".