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Autodaten-Startup Wejo will an die Börse

·Lesedauer: 4 Min.
Daten im Auto vernetzen – darauf setzen hochkarätige Investoren.
Daten im Auto vernetzen – darauf setzen hochkarätige Investoren.

Guten Morgen! Auch während des Wochenendes ging vielerorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Wejo will an die Börse. Die britische Autodaten-Firma wird dafür mit der Zweckgesellschaft Virtuoso Acquisition zusammenarbeiten, wie beide Firmen am Freitag nach US-Börsenschluss mitteilten. Das Startup wird mit 800 Millionen US-Dollar bewertet. Der IPO, der für die zweite Jahreshälfte an der Nasdaq in New York angedacht ist, wird Wejo 330 Millionen Dollar in die Kasse spülen.

Die in Manchester ansässige Firma arbeitet mit vernetzten Fahrzeugdaten. So können beispielsweise direkte Verbindungen zu integrierten Sensoren im Fahrzeug hergestellt werden und Kunden und Autohersteller Live-Einblicke und -Analysen erhalten. Palantir und auch GM haben bereits früh in das Startup investiert und behalten auch weiterhin Anteile an dem Unternehmen. [Mehr bei Reuters, Techcrunch und Handelsblatt]

Auf Gründerszene: In seiner Drehmoment-Kolumne verrät unser Autor Don Dahlmann seine Vision für das Auto der Zukunft: Er glaubt, dass Mieten statt Kaufen bald auch vermehrt für Autos gelten wird. Flexibel kündbare Abonnements, abgeschlossen über das Smartphone, sind auch aus Sicht vieler Branchenvertreter die Zukunft. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht und der vergangenen Tage:

Tesla hat damit begonnen, Kameras im Inneren seiner Modelle zu aktivieren. So soll sichergestellt werden, dass die Fahrer tatsächlich am Steuer sitzen und aufmerksam sind. In den vergangenen Wochen waren Vorfälle gemeldet worden, bei denen Fahrer den Autopiloten der Fahrzeuge nutzten und dabei nicht selbst auch noch auf die Straße achteten. Das kamerabasierte Fahrerüberwachungssystem wurde in Model 3- und Model Y-Fahrzeugen eingeschaltet, nachdem staatliche Sicherheitsbehörden in den USA und in China Tesla-Unfälle untersuchen. [Mehr bei The Verge]

Box könnte in der nahen Zukunft verkauft werden. Dies gab der CEO des Cloud-Unternehmens, Aaron Levie, in einem Interview mit dem US-Sender CNBC preis. Die Verkaufspläne sind demnach die Konsequenz einer Fehde des Unternehmens mit dem aktivistischen Investor Starboard Value. Starboard hat mehrere Vorwürfe gegen Box erhoben und behauptet, das kalifornische Unternehmen sei unterdurchschnittlich. Im Interview erörterte Levie seine Pläne, den Aktionären Wert zurückzugeben, und sagte, er sei offen für den Verkauf des Unternehmens, wenn dies sinnvoll wäre. Er hob zudem die neuesten Quartalsergebnisse von Box hervor, um zu zeigen, dass das Unternehmen trotz der Behauptungen von Starboard eine gute Leistung erbringt. [Mehr bei CNBC]

Doximity, ein Startup aus San Francisco, das oft als Linkedin für Ärzte bezeichnet wird, hat am Freitag seine Börsenunterlagen eingereicht. Das Unternehmen nimmt dabei ein spezielles Angebot auf, bei dem Aktien für Ärzte reserviert sind, die die Technologie nutzen. Airbnb hatte bei seinem Börsengang ein ähnliches Programm für Gastgeber, und auch Uber reservierte einst Aktien für seine Fahrer. [Mehr bei CNBC]

Full Truck Alliance, eine Art Uber für Lkw in China, hat einen IPO an der New Yorker Börse beantragt und will damit 1,5 Milliarden US-Dollar aufbringen. Das Unternehmen, das nach eigenen Angaben fast drei Millionen Fahrer hat, die auf seiner Logistikplattform Aufträge ausführen, erzielte von Januar bis März dieses Jahres einen Umsatz von 133 Millionen US-Dollar, mehr als doppelt so viel wie im gesamten Jahr 2020. Das Unternehmen wurde durch den Zusammenschluss zweier Konkurrenten im Jahr 2017 gegründet. [Mehr bei Reuters]

Investitionen: Anthropic ist ein neues Startup für Künstliche Intelligenz in den USA, das von OpenAI’s Dario Amodei geleitet wird. Das neue Unternehmen startet mit einer stattlichen Finanzierung in Höhe von 124 Millionen US-Dollar. Hinter den Geldern stecken hochkarätige Namen wie der Skype-Mitgründer Jaan Tallinn, Facebook-Mitgründer Dustin Moskovitz, der frühere Google-CEO Eric Schmidt und das Center for Emerging Risk Research. Eine hohe Summe floss auch für Delhivery, Indiens größtes unabhängiges E-Commerce-Logistik-Startup. Die Firma hat in einer Finanzierungsrunde 277 Millionen US-Dollar gesammelt. Später im Jahr ist auch ein Börsengang geplant. [Mehr bei Techcrunch und Techcrunch]

Unser Lesetipp auf Gründerszene beschäftigt sich mit Förderprogrammen für Startups. Unser Autor hat sich angeschaut, wie Gründerinnen und Gründer auch ohne Eigen- oder Fremdkapital ihr Startup finanzieren können. Die wichtigsten Förderprogramme im Überblick. [Mehr bei Gründerszene]

Einen guten Start in die Woche!

Eure Gründerszene-Redaktion

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