Deutsche Märkte schließen in 1 Stunde 18 Minute
  • DAX

    13.667,27
    -206,70 (-1,49%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.562,10
    -40,31 (-1,12%)
     
  • Dow Jones 30

    30.881,89
    -115,09 (-0,37%)
     
  • Gold

    1.856,00
    -0,20 (-0,01%)
     
  • EUR/USD

    1,2121
    -0,0053 (-0,4364%)
     
  • BTC-EUR

    28.423,42
    +933,70 (+3,40%)
     
  • CMC Crypto 200

    691,97
    +15,07 (+2,23%)
     
  • Öl (Brent)

    52,42
    +0,15 (+0,29%)
     
  • MDAX

    31.502,28
    -133,23 (-0,42%)
     
  • TecDAX

    3.374,80
    +4,22 (+0,13%)
     
  • SDAX

    15.430,16
    -165,08 (-1,06%)
     
  • Nikkei 225

    28.822,29
    +190,84 (+0,67%)
     
  • FTSE 100

    6.626,88
    -68,19 (-1,02%)
     
  • CAC 40

    5.478,75
    -80,82 (-1,45%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.701,73
    +158,67 (+1,17%)
     

Außenminister beraten Montag über Atomabkommen mit dem Iran

·Lesedauer: 1 Min.

WIEN (dpa-AFX) - Die Außenminister der verbliebenen Staaten des Atomabkommens mit dem Iran halten kommende Woche informelle Beratungen ab. Das Online-Treffen ist für Montag, den 21. Dezember angesetzt, wie die EU-Vertretung in Wien am Mittwoch nach Beratungen der Spitzendiplomaten des Atom-Deals mitteilte.

Die Gespräche stehen im Zeichen iranischer Pläne zur Ausweitung des Atomprogramms. Deutschland, Frankreich und Großbritannien hatten darauf tief besorgt reagiert. Das vom Parlament in Teheran beschlossene Gesetz würde in allen Punkten gegen das Wiener Atomabkommen verstoßen, das allerdings nicht funktioniert.

Irans Vize-Außenminister Abbas Araghchi warf den drei Staaten vor, vom Iran immer nur Zurückhaltung zu erwarten, ob es um US-Sanktionen, die Tötung eines Atomexperten oder Sabotage gehe. Der Iran könne nicht alle Verletzungen des Abkommens ertragen, sagte er am Mittwoch mit Blick auf den Ausstieg der USA unter der Trump-Regierung und die anschließend angestrebte Wiedereinführung internationaler Sanktionen. "Der Iran ist bereit, vollständig zum Atomabkommen zurückzukehren, wenn die USA dasselbe tun und zu Januar 2017 zurückkehren."

Das Abkommen von 2015, das von den fünf Veto-Mächten im UN-Sicherheitsrat sowie Deutschland mit dem Iran ausgehandelt und von den Vereinten Nationen übernommen wurde, soll die Islamische Republik vom Bau einer Atombombe abhalten und zugleich ihre wirtschaftliche Isolation beenden. Durch den Ausstieg der USA und die Verhängung von US-Sanktionen, an die sich auch die europäischen Partner faktisch halten, sind die wirtschaftlichen Ziele kaum erreichbar. Der Machtwechsel in den Vereinigten Staaten könnte das Abkommen nun wiederbeleben; allerdings will der gewählte Präsident Joe Biden es um weitere Forderungen an Teheran ausweiten.