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Arbeitsgruppe erwägt weniger Quarantäne für Flugreisende

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Bundesregierung und Länder denken über Erleichterungen für Flugpassagiere nach. Nach dem Entwurf einer Arbeitsgruppe aus Bundesministerien, Ländervertretern und Verbänden sollen Reisende zumindest aus einfachen Risikogebieten künftig die Quarantäne mit einem einfachen negativen Corona-Test bei Einreise vermeiden können. Hierzu sollten auch zugelassene Antigen-Tests verwendet werden dürfen. Die Ergebnisse sollten umgehend zur vorherigen digitalen Einreiseanmeldung hochgeladen werden, geht aus einem Papier hervor, das der Deutschen Presse-Agentur am Freitag vorlag.

Die Arbeitsgruppe soll noch einmal über das Papier beraten. Es kann daher noch zu Änderungen kommen. Laut Entwurf soll für Einreisen aus Hochinzidenzgebieten wie bisher nach fünf Tagen eine Freistellung von der Selbstquarantäne möglich sein, wenn ein zweiter negativer Test zur Einreiseanmeldung hochgeladen wird. Der erste Test muss bereits vor der Einreise vorliegen. Für Virusvariantengebiete soll die Quarantäne hingegen weiterhin 14 Tage betragen ohne die Möglichkeit des "Frei-Testens". Zusätzlich wird die Einrichtung sogenannter "Flugkorridore" vorgeschlagen.

Für die Umsetzung der Teststrategie sowie die Einrichtung von "Flugkorridoren" bedürfe es "regulativer Anpassungen", heißt es im Entwurf. Dazu sei eine Verständigung in der Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder erforderlich.