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Apored war einer der erfolgreichsten Youtuber – jetzt ist er pleite und schuldet dem Finanzamt 3,6 Millionen Euro

Youtuber Apored im Jahr 2018 im Gericht. - Copyright: picture alliance / Kontributor
Youtuber Apored im Jahr 2018 im Gericht. - Copyright: picture alliance / Kontributor

Apored war einer der bekanntesten und umstrittensten Youtuber Deutschlands, verdiente mit der Videoplattform eine Menge Geld. Diesen neugewonnen Reichtum stellte er zur Schau. Er protze, mit teuren Sneakern oder Sportwagen. Doch jetzt scheint von all dem nichts mehr übrig zu sein, wie er jetzt selbst in einem Video verraten hat: "Ich habe gar kein Geld mehr."

Seine Autos, seine Klamotten, seine Wohnung, alles sei weg. Seine jetzige Wohnung habe er vom Amt gestellt bekommen. Insgesamt habe er 3,6 Millionen Euro Steuerschulden beim Finanzamt. Der Schuldige ist für Apored schnell gefunden: sein Finanzberater.

Er habe ihm gesagt, er könne Klamotten oder Autos von der Steuer absetzen. Doch genau das Gegenteil sei der Fall gewesen. "Das war alles privat", sagt er. "Alles, was ich vielleicht absetzen konnte, war eine kleine Kamera."

Apored auf der Anklagebank im Jahr 2018. - Copyright: picture alliance / Malte Christians/dpa | Malte Christians
Apored auf der Anklagebank im Jahr 2018. - Copyright: picture alliance / Malte Christians/dpa | Malte Christians

Apored ist ein großer Name im Influencer-Business. Auf Youtube folgen ihm knapp 220.000 Menschen, auf Instagram sind es sogar 1,4 Millionen und auf der chinesischen Kurzvideoplattform Tiktok sind es nochmal 134.000.

Apored stand vor Gericht

Doch Apored – mit bürgerlichem Namen Nadim Ahadi – machte nicht nur gut von sich reden. Wegen eines Videos musste der Influencer vor einigen Jahren sogar ins Gefängnis. In besagtem Video positionierte Apored Taschen neben Passanten und rannte weg, um ihre Reaktion einzufangen. Die Message: In der Tasche sei eine Bombe. Der Youtuber musste in Untersuchungshaft und wurde wegen Körperverletzung, Nötigung und Störung des öffentlichen Friedens zu sieben Monaten auf Bewährung und 200 Arbeitsstunden verurteilt, wie die "Bild" berichtet.

LS