Werbung
Deutsche Märkte öffnen in 8 Stunden 53 Minuten
  • Nikkei 225

    39.232,80
    -290,75 (-0,74%)
     
  • Dow Jones 30

    37.735,11
    -248,13 (-0,65%)
     
  • Bitcoin EUR

    59.413,40
    -1.707,30 (-2,79%)
     
  • CMC Crypto 200

    885,54
    0,00 (0,00%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.885,02
    -290,08 (-1,79%)
     
  • S&P 500

    5.061,82
    -61,59 (-1,20%)
     

Amazon verschiebt Bau der zweiten Firmenzentrale

Architektonisch wäre der Bau der zweiten Amazon-Zentrale eine Bereicherung für Arlington gewesen. - Copyright: Amazon
Architektonisch wäre der Bau der zweiten Amazon-Zentrale eine Bereicherung für Arlington gewesen. - Copyright: Amazon

Guten Morgen! Auch während des Wochenendes ging vielerorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Amazons Suche nach einem Ort für eine zweite Zentrale stellte einst die gesamten USA auf den Kopf, nachdem jeder Staat darum kämpfte, den nächsten großen Hauptsitz mit 25.000 neuen Arbeitsplätzen zu beherbergen. Doch nun tritt der E-Commerce-Konzern beim Bau des zweiten Hauptquartiers in Arlington im US-Bundesstaat Virginia auf die Bremse. Die Grundsteinlegung, die eigentlich im ersten Quartal dieses Jahres erfolgen hätte sollen, verzögert sich laut mehrerer Medienberichte. Grund ist anscheinend, dass das Unternehmen den Platz gerade nicht braucht, nachdem es Tausende Mitarbeitende entlassen hat.

WERBUNG

Auf Eis gelegt wird der Bau von drei 22-stöckigen Bürotürmen sowie der Bau des sogenannten „Helix“-Gebäudes, das als ein Gegenstück zur berühmten „Spheres“-Zentrale in Seattle gesehen wurde. Der erste Bauabschnitt mit dem Namen Metropolitan Park ist jedoch abgeschlossen. Hier sollen nach der Eröffnung im Juni rund 8000 Mitarbeiter beherbergt werden. Gleichzeitig wurde übers Wochenende bekannt, dass Amazon acht seiner Amazon Go Convenience Stores in den USA schließt. [Mehr bei Wall Street Journal, Techcrunch, The Information und Handelsblatt]

Auf Gründerszene: Für die Gründer und Investoren ist es ein Fiasko: Das Münchner E-Auto-Startup Sono Motors musste sein Fahrzeugprojekt jüngst einstampfen. Der Fall offenbart die generellen Probleme, die viele E-Auto-Startups derzeit haben. Lässt sich der Erfolg von Tesla doch nicht so leicht kopieren? Mehr lest ihr in der neuen Kolumne von Mobility-Experte Don Dahlmann. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht und der vergangenen Tage:

Linkedin-Gründer und Greylock-Partner Reid Hoffman verlässt den Vorstand von Chatbot GPT-Entwickler OpenAI, wie er am Freitag in einem Post bekannt gab. Hoffman nannte als Grund seinen Wunsch, in Unternehmen zu investieren, die die Software von OpenAI verwenden. Dies könnte zu einem Interessenkonflikt führen, schrieb er. OpenAI ist führend in der Entwicklung von Sprachmodellen, einem relativ neuen Ansatz in der Künstlichen Intelligenz. Dieser verwendet viel Rechenleistung und Daten, um Software zu produzieren, die Textblöcke oder Antworten zurückgeben kann, die aussehen, als ob ein Mensch sie geschrieben hätte. Laut Hoffman könnten Unternehmen, die solche Sprachmodelle verwenden, unglaublich wertvoll werden. [Mehr bei CNBC und Bloomberg]

Softbanks britischer Chipdesigner Arm strebt an, mindestens acht Milliarden US-Dollar im Rahmen eines US-Börsengangs aufzubringen. Die Unterlagen für den IPO sollen laut eines Berichts der Nachrichtenagentur Reuters Ende April vertraulich eingereicht werden, wobei die Notierung voraussichtlich noch in diesem Jahr erfolgen wird. Der genaue Zeitpunkt wird dem Bericht zufolge von den Marktbedingungen bestimmt. [Mehr bei Reuters]

Meta wird die Preise für seine Quest 2- und High-End-Quest Pro-Headsets senken, wie der Social-Media-Konzern am Freitag ankündigte. Meta hat im vergangenen Jahr 13,7 Milliarden US-Dollar in seinem Segment Reality Labs verloren. Das ist die Geschäftseinheit, die für den Aufbau der ehrgeizigen Metaverse-Technologien des Unternehmens verantwortlich ist. Reality Labs erzielte im vierten Quartal einen Umsatz von 727 Millionen US-Dollar und 2,16 Milliarden Dollar für das gesamte Jahr 2022 – ein Rückgang gegenüber den 2,27 Milliarden Dollar im Jahr 2021. [Mehr bei Bloomerg und CNBC]

Investments: Der sogenannte Founders Fund von Paypal-Mitgründer und Milliardär Peter Thiel hat die Größe seines vor einem Jahr aufgelegten 1,9-Milliarden-US-Dollar-Venture-Fonds um etwa die Hälfte reduziert. Die verbleibende Milliarde Dollar soll in einen zukünftigen Fonds überführt werden, wie das US-Medium „Axios“ berichtete. Die Entscheidung ist ungewöhnlich und folgt auf einen starken Rückgang der Geschäftsabschlüsse im vergangenen Jahr. Der Founders Fund ist bekannt für seine Investitionen in Airbnb, Affirm und Palantir. [Mehr bei Axios]

Die Einnahmen von Twitter sind laut eines Berichts des „Wall Street Journal“ im Dezember um etwa 40 Prozent gefallen. Der Kurznachrichtendienst verbuchte den Umsatz- und Gewinnrückgang, nachdem viele Werbetreibende die Social-Media-Plattform nach der Übernahme durch Elon Musk verlassen hatten. Die US-Zeitung bezog sich bei ihrem Bericht auf Insiderwissen. [Mehr bei Wall Street Journal]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Im Januar beantragte die Banking-App Ruuky Insolvenz. Obwohl es viele Interessenten gab, ließ sich keine Lösung finden. [Mehr bei Gründerszene]

Ihr wollt nichts verpassen? Dann abonniert doch unseren Gründerszene Newsletter! Der erscheint jeden Morgen um 8:30 Uhr und bringt euch alle wichtigen Neuigkeiten direkt ins Postfach.

Einen guten Start in die Woche!

Eure Gründerszene-Redaktion