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Amazon investiert in Wasserstoff-Startup aus Dresden, das Erdgas ersetzen will

Sunfire-Gründer Nils Aldag (hier im Jahr 2019) darf sich nach einer erfolgreichen Series-D-Runde nun auch über ein Investment von Amazons Klimafonds freuen. - Copyright: Monika Skolimowska/picture alliance via Getty Images
Sunfire-Gründer Nils Aldag (hier im Jahr 2019) darf sich nach einer erfolgreichen Series-D-Runde nun auch über ein Investment von Amazons Klimafonds freuen. - Copyright: Monika Skolimowska/picture alliance via Getty Images

Amazon fördert grünen Wasserstoff. Der Climate Pledge Fund des Online-Riesen investiert in das deutsche Wasserstoff-Startup Sunfire. Die genaue Höhe des Investments wurde zunächst nicht genannt. Amazons Klimafonds ist ein zwei Milliarden Euro schwerer, weltweit agierender Venture-Capital-Fonds. Er investiert in Technologien, die den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft ermöglichen sollen.

Sunfire wiederum entwickelt und produziert sogenannte Elektrolyseure – also diejenigen Anlagen, die für die Erzeugung von grünem Wasserstoff in der Industrie nötig sind. Vereinfacht gesagt zerlegen sie mithilfe von Solar- oder Windstrom das Ausgangsprodukt Wasser (H20) in seine Elemente Sauerstoff (O) und Wasserstoff (H2). Letzterer kann dann entweder erneut zur Stromerzeugung verwendet oder als Kraftstoff beziehungsweise Erdgasersatz eingesetzt werden.

Eigenen Angaben zufolge gehört Sunfire zu den weltweit führenden Produzenten von Elektrolyseuren. Es wird als nächstes Unicorn aus Ostdeutschland gehandelt. Erst vor wenigen Monaten hatte das Startup im Rahmen seiner Series-D-Finanzierungsrunde insgesamt 195 Millionen Euro eingesammelt – unter anderem von Copenhagen Infrastructure Partners, Blue Earth Capital, Planet First Partners und Lightrock.

Nun kommt der Amazon-Fonds hinzu. Der hatte zuletzt auch in den US-Anbieter Electric Hydrogen investiert. „Wir sind die erste europäische Firma im Bereich der grünen Wasserstoff-Technologien, denen Amazon dieses Vertrauen entgegenbringt. Das macht uns sehr stolz“, lässt sich Nils Aldag, CEO von Sunfire, zitieren.

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