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AKTIONÄR Top-Tipp Viscom: Kaufsignal nach starken Zahlen – alle Hintergründe und Ziele!

Michael Schröder

Bevor elektronische Baugruppen und Systeme im Auto verbaut werden, müssen auch sie geprüft werden – in vielen Fällen mit Viscom-Lösungen. Das Geschäft brummt. Die Aktie hat nach den Q1-Zahlen ein frisches Kaufsignal generiert.

Die Verantwortlichen bei Viscom haben ihre Hausaufgaben gemacht und weiteres Wachstum im Blick. Die Investitionen in den Aufbau des Personalstamms sind dabei ein wichtiger Faktor für den nachhaltigen Ausbau der weltweiten Marktposition. Ein modernes Systemportfolio und die enge Kooperation mit den Kunden bilden die Basis für den Erfolg. „Speziell bei großen globalen Accounts sehen wir großes Wachstumspotenzial und gehen dieses gezielt an. Dabei steht im Vordergrund, dass wir uns in Evaluierungen beim Kunden vor Ort gegen die Mitbewerber durchsetzen und unsere technische Kompetenz unter Beweis stellen“, so Vorstand Dr. Martin Heuser gegenüber dem AKTIONÄR.

Mit einem Anstieg um rund 24 Prozent auf 83,5 Millionen Euro wurde beim Auftragseingang im Jahresvergleich eine neue historische Bestmarke erreicht. Vor allem die Nachfrage im Bereich der 3D-Inspektion ist hoch – sowohl bei der optischen Inspektion, als auch bei der Röntgeninspektion. Neben der Steigerung der Marktposition wollen Heuser und Co im laufenden Jahr mit neuen Systemen und der dazugehörigen Software auf die Bedürfnisse des Marktes reagieren: „Höhere Inspek­tionsgeschwindigkeit bei einfacher Bedienung und stabilen Prüfergebnissen“, bringt der Vorstand die Vorgaben auf den Punkt. Mit rund 65 Prozent des Umsatzes war Europa der mit Abstand stärkste regionale Markt im abgelaufenen Geschäftsjahr. Wachstumspotenzial gibt es aber auch im asiatischen Raum.

Der Start ins laufende Geschäftsjahr war vielversprechend. Auf Basis vorläufiger Zahlen hat Viscom die Umsätze im ersten Quartal um rund 76 Prozent auf 19,5 Millionen Euro gesteigert. Der Auftragseingang konnte um rund 36 Prozent auf 20,2 Millionen Euro ebenfalls verbessert werden. Der Auftragsbestand stieg um 21 Prozent auf 18,7 Millionen Euro. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) lag mit 2,66 Millionen Euro deutlich über dem korrespondierenden Vorjahreswert. Die EBIT-Marge liegt entsprechnd bei 13,6 Prozent.

Die finalen Unternehmenskennzahlen werden mit dem vollständigen Konzern-Quartalsfinanzbericht am 11. Mai veröffentlicht. Für das Geschäftsjahr 2017 rechnet der Vorstand weiter mit einem Umsatz zwischen 80 und 85 Millionen Euro bei einer EBIT-Marge von 13 bis 15 Prozent. DER AKTIONÄR sieht den Umsatz am oberen Ende der Spanne und erwartet unterm Strich einen Gewinn je Aktie von 0,90 Euro. Zudem ist Viscom bekannt für seine aktionärsfreundliche Dividendenpolitik. Für 2016 sollen auf der Hauptversammlung am 31. Mai 0,45 Euro je Aktie ausgeschüttet werden. Rendite: 2,7 Prozent!

DER AKTIONÄR hat die Viscom-Aktie erst vor vier Wochen in seiner Print-Ausgabe als „Top-Tipp Spekulativ“ bei Kursen um 15,15 Euro vorgestellt. Gestern hat die Aktie mit dem Sprung über den charttechnischen Widerstand bei 16 Euro ein weiteres Kaufsignal generiert. Das Kursziel bleibt daher bei 21 Euro.

 

 

Methoden der Kleinanleger, die Großen zu kopieren



Autor: Hanke, Ulrich W.
ISBN: 9783864703782
Seiten: 272
Erscheinungsdatum: 30.06.2016
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

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Von den großen Investoren kann man sich einiges abschauen – doch was ist für Privatanleger wirklich brauchbar? Ulrich W. Hanke nimmt die Strategien von Benjamin Graham, Warren Buffett, Michael O’Higgins, Joel Greenblatt, John Neff, Peter Lynch, Ken Fisher, William O’Neil, James O’Shaughnessy, Martin Zweig, David Dreman und Anthony Gallea unter die Lupe. Hinzu kommen populäre deutsche Börsenstrategen wie Max Otte, Uwe Lang und Susan Levermann. Hanke analysiert die Methoden der Börsenlegenden und arbeitet heraus, wie die Systeme funktionieren, welche Kennzahlen und welche Werte dabei wichtig sind. Er gibt Anlegern Filter und Checklisten an die Hand, mit denen sie in den Fußstapfen der Börsenstars wandeln können.