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Aktien Wien Schluss: ATX geht fester ins Wochenende

·Lesedauer: 3 Min.

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat sich am Freitag mit Kursgewinnen ins Wochenende verabschiedet. Der heimische Leitindex ATX schloss um 0,84 Prozent höher bei 3232,74 Einheiten. Der breiter gefasste ATX Prime kletterte um 0,83 Prozent auf 1648,30 Zähler. Von Sitzungsbeginn an hatten gute Vorgaben aus den USA und Asien für positive Stimmung bei den Anlegern gesorgt.

Rückenwind kam auch von Konjunkturseite: China ist mit einem Rekordwachstum ins neue Jahr gestartet und legte im ersten Quartal um 18,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Auch in den USA wurden am Nachmittag gute Daten aus der Baubranche veröffentlicht. Die Baubeginne stiegen im März gegenüber dem Vormonat um 19,4 Prozent, Analysten hatten im Schnitt einen Zuwachs um 13,5 Prozent erwartet.

Zudem ist die Stimmung der US-Konsumenten auf das höchste Niveau seit einem Jahr gestiegen. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen legte im April auf 86,5 Zähler von 84,9 Punkten im März zu, Experten hatten allerdings mit einem noch höheren Wert gerechnet.

In Wien zogen vor allem die schwer gewichteten Bankaktien, die am Vortag noch nachgegeben hatten, den Leitindex nach oben. Erste Group kletterten um 1,69 Prozent, Raiffeisen legten um 0,89 Prozent zu und auch BAWAG, die über weite Strecken im Minus tendiert hatten, gingen letztlich um 1,67 Prozent fester aus dem Handel.

Mit Blick auf die Branchentafel waren auch Versorger gut gesucht. Verbund-Titel kletterten um 2,17 Prozent, EVN-Aktionäre dürfen sich über ein Kursplus von 1,20 Prozent freuen. Ölwerte gehörten zu den Tagesverlierern. Index-Schwergewicht rutschte um 0,81 Prozent nach unten, bei Schoeller-Bleckmann fiel ein deutlicheres Minus von 1,69 Prozent an. Auch Bauaktien gaben nach. Bei Porr ging es um 1,83 Prozent nach unten, Strabag mussten ein Minus von 0,79 Prozent hinnehmen.

Nachrichten blieben in Wien zum Wochenausklang Mangelware, Neuigkeiten gab es aber von Kapsch TrafficCom. Der Mautspezialist legte Zahlen für 2020/21 vor - das Unternehmen hat ein weiteres verlustträchtiges Geschäftsjahr hinter sich gebracht. Das Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) "inklusive negativer Spezialeffekte" wird laut vorläufigen Zahlen rund 124 Millionen Euro ergeben. Somit hat sich der Fehlbetrag gegenüber dem Jahr davor (39,2 Millionen Euro) verdreifacht. Der Umsatz brach von 731 Millionen auf rund 500 Millionen Euro ein. Die Aktien schlossen dennoch um 1,37 Prozent höher.

Impulse von Analystenseite gab es für die Voestalpine. Die Deutsche Bank hatte das Kursziel für die Titel des Stahlkonzerns von 31 auf 35 Euro erhöht und die Anlageempfehlung "Hold" bestätigt. Die Aktien kletterten in Reaktion um 1,41 Prozent und gingen auf 37,34 Euro aus dem Handel.

Weitere auffällige Kursbewegungen gab es bei Zumtobel, die mit einem kräftigen Kursplus von 5,39 Prozent die Liste der Kursgewinner anführten. Auch für Rosenbauer ging es mit 5,24 Prozent steil nach oben. AMAG büßten 0,29 Prozent ein - allerdings werden die Papiere des Aluminiumherstellers am Freitag ex Dividende gehandelt.