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Aktien Osteuropa Schluss: Gut erholt nach Vortagessturz

MOSKAU/BUDAPEST/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - Nach dem deutlichen Kursverfall zur Wochenmitte haben Osteuropas wichtigste Aktienmärkte am Donnerstag kräftig zugelegt. Sie profitierten von einer aufgehellten Stimmung an den internationalen Leitbörsen und den angekündigten Notmaßnahmen führender Notenbanken. Der Moskauer Leitindex RTSI <RU000A0JPEB3> schnellte um 8,46 Prozent auf 902,63 Punkte nach oben.

An der Warschauer Börse stieg der Wig-30 <PL9999999375> um 5,04 Prozent auf 1712,07 Punkte. Der breiter gefasste Wig gewann 4,40 Prozent auf 41 041,92 Punkte. Unter den Schwergewichten legten einige Energiewerte dank der Erholungsbewegung der Rohölpreise nach den deutlichen Preisrückgängen zur Wochenmitte klar zu. Die Papiere des führenden polnischen Ölunternehmens PKN Orlen zogen um 5,5 Prozent an. Polish Oil and Gas (PGNiG <PLPGNIG00014>) kletterten um 7,5 Prozent in die Höhe.

Der Prager Leitindex PX <XC0009698371> legte um 2,72 Prozent auf 709,15 Punkte zu. Unter den Schwergewichten konnten Erste Group <AT0000652011> um 3,3 Prozent zulegen. Die Titel der Moneta Money Bank legten um 1,2 Prozent zu, nachdem sie am Mittwoch wegen der gestrichenen Dividende für 2019 um 17 Prozent eingebrochen waren. Komercni Bank sanken um weitere 4,2 Prozent. Im Energiebereich legten CEZ <CZ0005112300> um 2,3 Prozent zu.

In Budapest kletterte der Leitindex Bux um 0,10 Prozent auf 29 494,19 Punkte nach oben. Unter den Schwergewichten konnten Mol <HU0000068952> dank des gestoppten Ölpreisverfalls um 8,2 Prozent zulegen. Bei der OTP Bank <HU0000061726> gab es ein hingegen ein weiteres Minus von 5,8 Prozent. MTelekom <HU0000073507> fielen um 0,6 Prozent und Gedeon Richter schlossen mit plus 2,3 Prozent.