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Aktien Osteuropa: Börsen schließen im Minus

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PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - An den Börsen in Mittel- und Osteuropa wurden am Dienstag nach einem meist starken Wochenauftakt wieder Verluste verbucht. Weltweit hielten sich Anleger vor der Fernsehdebatte zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem Herausforderer Ex-Vizepräsidenten Joe Biden mit größeren Engagements zurück, hieß es am Markt.

In Tschechien hatte der Markt die Rally am Vortag wegen eines Feiertags ausgespart. Nun ging es für den Leitindex PX <XC0009698371> um 0,19 Prozent auf 862,28 Punkte bergab. Unter den Einzelwerten verzeichneten die Aktien von Avast mit minus 1,8 Prozent größere Verluste. Für die Papiere von Vienna Insurance Group <AT0000908504> ging es um fast zwei Prozent bergab. Dagegen kletterten die Aktien des Medienkonzerns CETV <BMG200452024> und der Moneta Money Bank um jeweils etwa 1,2 Prozent.

An der Budapester Börse ruderte der am Montag um fast vier Prozent gestiegene Bux <XC0009655090> um 1,43 Prozent auf 32 677,72 Zähler zurück. Unter den Schwergewichten gaben die Titel von Gedeon Richter um satte 3,8 Prozent nach. Die Aktien der OTP Bank <HU0000061726> verloren 1,4 Prozent und jene von Mol <HU0000068952> sanken um 0,7 Prozent. MTelekom <HU0000073507> verzeichneten dagegen ein Plus von 0,1 Prozent.

In Warschau fiel der Wig-20 um 1,16 Prozent auf 1718,21 Punkte, nachdem auch er am Montag um fast vier Prozent gestiegen war. Der breiter gefasste Wig verlor 0,69 Prozent auf 49 499,40 Zähler. Unter den Einzelwerten rückten PKN Orlen mit einem fast dreiprozentigen Abschlag in den Fokus. Noch deutlichere Abschläge verzeichneten die um 6,4 Prozent abgesackten Titel des Bergbaukonzerns JSW. Im europaweit trüben Bankenumfeld sanken die Papiere der mBank und von Santander Polska um bis zu 3,9 Prozent.

An der Moskauer Börse wurden ebenfalls Verluste verbucht. Der russische RTS verlor 0,96 Prozent auf 1155,67 Zähler.