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Aktien New York: Gewinne - Anleger schütteln Inflationssorgen ab

·Lesedauer: 3 Min.

NEW YORK (dpa-AFX) - Nach drei etwas schwächeren Handelstagen hat der US-Leitindex Dow Jones Industrial <US2605661048> an der New Yorker Wall Street einen Teil seiner Verluste wieder wettgemacht. Der Fokus der Anleger rückte ab vom Thema Inflation und es herrschte moderater Optimismus.

Der Dow legte rund zwei Stunden vor dem Handelsschluss um 0,39 Prozent auf 36 060,29 Punkte zu. Auf Wochensicht zeichnet sich damit ein Minus von 0,7 Prozent ab. Das erst am Montag erreichte Rekordhoch bei knapp unter 36 566 Zählern bleibt in Reichweite. Der marktbreite S&P 500 <US78378X1072> rückte am Freitag um 0,61 Prozent auf 4677,42 Punkte vor. Der technologielastige Nasdaq 100 <US6311011026> stieg um 1,02 Prozent auf 16 195,23 Zähler.

Die weitgehend positiv verlaufene Berichtssaison geht allmählich zu Ende und stützt die Börsen, auch wenn das die hohe Inflation immer mal wieder verunsichert. Jede Veröffentlichung von Teuerungsraten, die über den Erwartungen liege, könnte an Aktien- und Anleihemärkten zu größeren Ausschlägen führen, konstatierte Chefanlagestratege Mark Haefele von UBS <CH0244767585> Global Wealth Management. Noch aber sei das Thema nicht stark genug, die Aktienmarktrally zu beenden.

Allerdings belasten die Inflationsängste mittlerweile das Konsumklima in den USA, der von der Universität Michigan erhobene Index an diesem Freitag verdeutlichte. So fiel er im November auf den tiefsten Stand seit zehn Jahren. Wie Richard Curtin, der Leiter der Konsumklima-Umfrage sagte, spiegelt das schwindende Vertrauen "eine eskalierende Inflationsrate und die wachsende Überzeugung der Verbraucher, dass noch keine wirksamen Maßnahmen entwickelt wurden, um den Schaden der Inflation zu verringern".

Unter den Einzelwerten im Dow gehörte den Aktien von Johnson & Johnson <US4781601046> mit einem Plus von 1,2 Prozent ein erheblicher Teil der Aufmerksamkeit der Anleger. Der Pharma- und Konsumgüterkonzern will sich in zwei börsennotierte Unternehmen aufspalten. Dazu soll die Konsumgütersparte unter anderem mit Pflastern und Babypuder in den kommenden 18 bis 24 Monaten abgetrennt werden, wie Konzernchef Alex Gorsky dem "Wall Street Journal" sagte. Die andere Sparte ist dann der Pharmabereich mit rezeptpflichtigen Medikamenten und Medizintechnik.

Walt Disney <US2546871060> litten weiter unter den am Mittwoch vorgelegten Zahlen zum vierten Geschäftsquartal, in dem vor allem das wichtige Streaming-Geschäft enttäuscht hatte. Die Aktien büßten als Dow-Schlusslicht weitere 1,9 Prozent ein.

Für Tesla <US88160R1014> ging es an der Nasdaq um 3,5 Prozent auf rund 1026 Dollar abwärts, nachdem erst in der vergangenen Woche ein Rekordhoch bei 1243 Dollar erreicht worden war. Tesla-Chef Elon Musk hatte nach einer Aufsehen erregenden Twitter-Abstimmung in den vergangenen Tagen Aktien des E-Auto-Pioniers verkauft. Seit Wochenbeginn summiert sich deren Wert auf rund 5,7 Milliarden US-Dollar. Insgesamt ist das Unternehmen an der Börse mehr als eine Billion Dollar wert.

Neben Tesla stand auch dessen kleinerer Konkurrent Rivian <US76954A1034> im Fokus. Die Papiere legten an ihrem erst dritten Tag an der Börse weiter kräftig zu. Zuletzt ging es um 4,3 Prozent auf 128,25 Dollar hoch. Verglichen mit dem Ausgabepreis von 78 Dollar bedeutet das inzwischen ein Plus von 64 Prozent. Damit bringt der Konzern mittlerweile mehr auf die Börsenwaage als der deutsche Autobauer Daimler <DE0007100000>. BMW <DE0005190003> hatte Rivian bereits am Mittwoch hinter sich gelassen. Und dabei macht Rivian bislang noch keinen nennenswerten Umsatz und schreibt außerdem rote Zahlen. Im September brachte das Unternehmen sein erstes Elektromodell im umkämpften Pick-up-Segment heraus.

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