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Aktien New York Ausblick: Positiver Jahresstart geht weiter

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NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen dürften am zweiten Handelstag des Jahres an ihren positiven Vortagesverlauf anknüpfen. Investoren setzten darauf, dass sich die US-Wirtschaft als robust erweise gegenüber der Verbreitung der Omikron-Variante, hieß es aus dem Handel.

Eine Stunde vor dem Startschuss an der Wall Street taxierte der Broker IG den Leitindex Dow Jones Industrial <US2605661048> 0,38 Prozent höher auf 36 723 Punkte. Dies wäre ein Rekordhoch. Der technologielastige Nasdaq 100 <US6311011026> wird mit einem etwas geringeren Plus erwartet.

Die Aktien des E-Autoherstellers Tesla <US88160R1014>, die am Montag nach starken Auslieferungszahlen um 13,5 Prozent hochgesprungen waren, notierten zuletzt vorbörslich kaum verändert. Ihr Rekordhoch aus dem November von gut 1243 Dollar ist aber nicht weit weg.

Apple <US0378331005> hatten bereits am Vortag einen weiteren Höchststand erreicht und als erster Konzern der Welt die Marke von drei Billionen Dollar Börsenwert geknackt. Im vorbörslichen Geschäft am Dienstag ging es nochmals leicht nach oben.

Im Streit um mögliche Störungen im Flugverkehr durch neue 5G-Frequenzen lenkten die US-Mobilfunkanbieter AT&T <US00206R1023> und Verizon <US92343V1044> nun ein. Die zusätzlichen 5G-Signale sollten nicht wie geplant an diesem Mittwoch, sondern erst in zwei Wochen aktiviert werden, teilten beide Unternehmen mit. Zuvor hatten die Firmen eine Bitte der Aufsichtsbehörden und des US-Verkehrsministers Pete Buttigieg noch abgelehnt, die Inbetriebnahme der neuen 5G-Frequenzen zu verschieben. Vörbörslich rückten AT&T und Verizon moderat vor.

Aktien von Fluggesellschaften wie American Airlines <US02376R1023> oder Kreuzfahrtanbietern wie Carnival <PA1436583006> legten vorbörslich um teils bis zu zwei Prozent zu. Marktteilnehmer verwiesen auf Daten, wonach das Risiko schwerer Krankheitsverläufe mit Omikron geringer ist als bei der Delta-Variante. Dies sorge für Entspannung. Bereits in Europa waren Papiere aus dem Sektor gefragt.

Aktien-Umstufungen bewegten ebenfalls. General Electric <US3696041033> etwa stiegen um 1,6 Prozent, nachdem die Credit Suisse die Papiere des Mischkonzerns hochgestuft hatte. Honeywell <US4385161066> dagegen sanken um 0,8 Prozent, die Credit Suisse hatte sie abgestuft. Hewlett Packard Enterprise <US42824C1099> wiederum kletterten dank eines "Overweight"-Votums von Barclays um 2,4 Prozent hoch.

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