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Aktien Frankfurt Ausblick: Rekordhoch im Dax - Fed hält an lockerer Politik fest

·Lesedauer: 2 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach Bestmarken an der Wall Street dürfte auch der Dax <DE0008469008> am Donnerstag ein Rekordhoch erreichen. Knapp eine Stunde vor dem Handelsstart signalisierte der X-Dax <DE0008469008> als außerbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex einen Zuwachs von 0,8 Prozent auf 14 712 Punkte. Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> als Leitindex der Eurozone wird 0,6 Prozent höher erwartet.

Die US-Notenbank Fed hatte am Vorabend die Prognosen zum Wirtschaftswachstum sowie zur Preisentwicklung kräftig erhöht und setzt im Kampf gegen die Corona-Krise unverändert auf eine extrem lockere Geldpolitik. Trotz der höheren Inflationsprognose haben die US-Notenbanker ihre Zinserwartungen nicht verändert und rechnen bis 2023 nach wie vor mit Leitzinsen an der Nullmarke.

Die Marktteilnehmer, die mit einem deutlicheren Signal für frühere Zinserhöhungen gerechnet hätten, habe die Fed überrascht, schrieb Devisenexpertin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank. Alles in allem habe die Fed ihre Annahme bestätigt, dass sie sich noch lange Zeit lassen werde, bis sie den ersten Schritt in Richtung einer etwas weniger expansiven Geldpolitik wagen werde.

Im Dax legten die Volkswagen <DE0007664039> Vorzüge vorbörslich auf Tradegate weiter zu mit plus 1,8 Prozent zum Xetra-Schluss am Vortag, als sie mit plus elf Prozent aus dem Handel gegangen waren. Die Offensive in der E-Mobilität beflügelt nachhaltig.

Der Pharmazulieferer Sartorius <DE0007165631> erhöhte nach einem starken Jahresstart die Umsatz- und Gewinnprognose für das laufende Jahr. Beim Umsatz werde jetzt ein Anstieg von rund 35 Prozent erwartet, teilte das im MDax <DE0008467416> notierte Unternehmen mit. Bisher hatte die Prognose bei einem Plus von 19 bis 25 Prozent gelegen. Zudem werde eine höhere operative Marge erwartet. Die Anhebung falle extrem aus und sei überraschend, sagte ein Händler. Vorbörslich gewannen die Papiere auf Tradegate 6,6 Prozent zum Xetra-Schluss.

Turbulenzen gibt es beim Software-Anbieter SNP <DE0007203705>: Der SDax <DE0009653386>-Konzern muss seinen Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) für das Jahr 2019 um die Hälfte nach unten korrigieren. Auf der Handelsplattform Tradegate stürzten die Aktien um mehr als neun Prozent ab. SNP muss zudem den SDax in Kürze verlassen.

Eckert & Ziegler <DE0005659700> berichtete für das Jahr 2020 einen Gewinn von 1,11 Euro je Aktie und lag damit über dem selbst gesteckten Ziel von 1,00 Euro. Die Papiere des Strahlen- und Medizintechnikunternehmens rückten auf Tradegate um fast drei Prozent zum Xetra-Schluss vor.