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Aktien Europa: Gewinne dank Konjunkturhoffnungen - Warten auf EZB

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Europas wichtigste Aktienmärkte haben im ruhigeren Handel am Pfingstmontag zugelegt. Starke Vorgaben der asiatischen Börsen sorgten für positive Impulse. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> stieg gegen Mittag um 1,27 Prozent auf 3831,59 Punkte. Der französische Cac 40 <FR0003500008> gewann zuletzt 1,14 Prozent auf 6559,15 Zähler und der britische FTSE 100 <GB0001383545> kletterte um 1,40 Prozent auf 7638,73 Punkte hoch.

Gute Nachrichten kamen vor allem aus China: Die gelockerten Covid-19-Beschränkungen in den Metropolen Shanghai und Peking sorgten ebenso für Kauflaune, wie die Nachricht von der aufgehellten Stimmung im chinesischen Dienstleistungssektor im Mai. "Jede weitere Öffnung der chinesischen Wirtschaft wird die globale Stimmung weiter anheben, sagte Anlagestrategin Marija Veitmane von State Street Global Markets. Obwohl die chinesische Zentralbank alles tue, um die Wirtschaft anzukurbeln, könnten die Menschen dort nichts ausgeben, solange sie noch in ihren Häusern eingesperrt sind, betonte Veitmane.

Mit Argusaugen beobachten die Anleger zudem die Lage an den Ölmärkten. Die Hoffnung auf mehr iranisches Rohöl für den Weltmarkt hat den Anstieg der Ölpreise am Montag etwas gedämpft. Sie waren zunächst stärker gestiegen, nachdem Saudi-Arabien die Preise für Exporte nach Asien überraschend deutlich angehoben hatte. Dann machte aber ein Bericht die Runde, wonach die vor den Wahlen im November unter Druck stehende US-Regierung dem Iran erlauben könnte, mehr Öl zu exportieren.

Die Anleger warten nun auf die Sitzung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag. Erwartet wird, dass die Währungshüter ein Ende der Anleihekäufe ankündigen und offiziell den Countdown für eine Erhöhung der Leitzinsen einleiten.

Aus Branchensicht waren europaweit Technologiewerte sowie Rohstoffaktien mit durchschnittlichen Kursanstiegen von jeweils rund 1,9 Prozent am meisten gefragt. Zu den schwächsten Branchen gehörten Telekommunikation und Immobilien mit Verlusten von jeweils rund 0,1 Prozent.

Die Aktien von Just Eat Takeaway <NL0012015705>.com profitierten von Spekulationen um einen möglicherweise lukrativen Anteilsverkauf und schnellten um mehr als 10 Prozent nach oben. Laut einem Bericht der "Sunday Times" wollte der Mitbegründer der Just-Eat-Tochter Grubhub, Matt Maloney, den Essenslieferanten früher im Jahr gemeinsam mit einer Beteiligungsgesellschaft zurückkaufen, habe sich dann aber dagegen entschieden. Die stark gefallenen Bewertungen in der Branche könnten die Chancen auf einen Deal nun aber doch wiederbeleben, hieß es weiter. Maloney hatte Grubhub erst vergangenes Jahr für 7,3 Milliarden US-Dollar an den niederländischen Lieferkonzern verkauft.

Die Papiere der Societe Generale <FR0000130809> verteuerten sich um 2,9 Prozent auf 25,71 Euro. Das Analysehaus Jefferies stufte die Anteilsscheine der französischen Großbank von "Hold" auf "Buy" hoch und erhöhte das Kursziel von 25 auf 35 Euro. Die SocGen dürfte 2024 eine Eigenkapitalrendite von mehr als 9 Prozent erzielen, was ein erhebliches Neubewertungspotenzial berge, schrieb Analystin Flora Bocahut. Zudem sollten die Zahlen zum zweiten Quartal als positiver Kurstreiber fungieren.

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