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AKTIE IM FOKUS: Acciona-Bekenntnis gibt Nordex Auftrieb

FRANKFURT (dpa-AFX) - Auf eine Aktienplatzierung haben Nordex <DE000A0D6554> am Montag positiv reagiert. Die Titel des Windkraftkonzerns gewannen auf Tradegate im vorbörslichen Handel 3,9 Prozent zum Xetra-Schluss auf 9,04 Euro. Die Hamburger verschaffen sich durch eine Privatplatzierung bei ihrem spanischen Ankeraktionär Acciona neues Kapital. Damit demonstriere Acciona das dringend benötigte Bekenntnis, sagte ein Händler.

Bei der Kapitalerhöhung von nahezu 10 Prozent in Form einer Privatplatzierung werde ein Brutto-Emissionserlös von rund 139,2 Millionen Euro erzielt, teilte Nordex mit. Bei der Transaktion werden gut 16 Millionen neue Aktien für 8,70 Euro das Stück an Acciona verkauft. Der Preis entspricht dem Xetra-Schlusskurs von Freitag.

Nordex will mit dem Geld den Angaben zufolge die Kasse und die Bilanz aufbessern und sich zudem gegen die kurzfristigen Risiken absichern, denen der Windkraftsektor aktuell ausgesetzt ist. Der Windanlagenbauer war mit hohen Verlusten in das neue Jahr gestartet. Als Gründe nannte das Unternehmen vor wenigen Tagen die Kosten für die Neuausrichtung der Rotorblattfertigung, eine geringere Installationsleistung sowie gestiegene Rohstoff- und Logistikkosten.

An seiner bereits Ende Mai gesenkte Prognose für 2022 hielt Nordex bei der Zahlenvorlage fest. In den vergangenen Wochen hatten Hersteller wie Vestas <DK0061539921> oder Siemens <DE0007236101> Gamesa <ES0143416115> wegen der steigenden Kosten sowie Störungen der Lieferketten ihre Jahresprognosen gesenkt.

Nordex hatte die Vorlage seiner Quartalsergebnisse wegen eines Cyber-Sicherheitsvorfalls auf Mitte Juni verschieben müssen und somit die Bedingungen der Deutschen Börse zum fristgerechten Einreichen der Quartalszahlen nicht mehr erfüllt. Deshalb mussten die Titel vor wenigen Tagen aus dem Nebenwerteindex SDax <DE0009653386> und aus dem Technologieindex TecDax <DE0007203275> absteigen.

Für die nach dem Corona-Börsencrash 2020 zunächst stark gelaufenen Papiere geht es seit mehr als einem Jahr überwiegend abwärts. Seit ihrem im April 2021 erreichten Hoch seit Anfang 2016 haben sie gemessen am Schlusskurs vom Freitag 70 Prozent eingebüßt. Vom Ausbau der Erneuerbaren Energien im Zuge des Klimawandels profitierte der Kurs bislang nicht.

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