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Nach Abfuhr bei DHDL: Wieder Geld für Schuheinlagen-Startup Getsteps

·Lesedauer: 2 Min.
Die Getsteps-Gründer Vincent Hoursch und Annik Wolf (von links) arbeiteten zuvor mehrere Jahre bei einer großen Unternehmensberatung.
Die Getsteps-Gründer Vincent Hoursch und Annik Wolf (von links) arbeiteten zuvor mehrere Jahre bei einer großen Unternehmensberatung.

Der Berliner Schuheinlagen-Versender Getsteps hat eine Finanzierung in Höhe von 2,5 Millionen Euro erhalten. Nach Gründerszene-Informationen führt der Kölner Frühphasen-Investor STS Ventures um Onvista-Gründer Stephan Schubert die Runde an. Laut Handelsregister haben sich aber auch diverse Business Angels aus dem bestehenden Gesellschafterkreis an Getsteps beteiligt. Darunter McMakler-Gründer Felix Jahn, Helpling-Mitgründer Benedikt Franke und der ehemalige Apple-Manager Philip Stanger. Die Finanzierungsrunde sei zu einer Bewertung in achtstelliger Höhe erfolgt, teilte das Startup auf Nachfrage mit.

Für Getsteps ist es die zweite Finanzierung in weniger als einem Jahr. Bereits im Herbst 2020 hatte das Unternehmen sich 1,2 Millionen Euro von STS Ventures und weiteren Angels gesichert. Zuvor hatte das Gründerteam um die ehemaligen Unternehmensberater Annik Wolf und Vincent Hoursch sein Glück in der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ versucht. Dort konnten sich beide mit ihrer Idee jedoch nicht durchsetzen. Die Löwen glaubten nicht an die Vision, mit Online-Schuheinlagen bis zum Jahr 2025 bis zu 100 Millionen Euro umsetzen zu können.

Über den Webshop von Getsteps können Kunden maßgefertigte Schuheinlagen bestellen. Anschließend verschickt das Startup ein Abdruckset für die Füße per Post, das der Kunde zuhause nach Anleitung anwendet und mitsamt eines ausgefüllten Fragebogens zurücksendet. Ein Besuch beim Orthopäden und im Sanitätshaus soll so wegfallen. Hergestellt werden die Getsteps-Einlagen in einer eigenen Fertigungsstätte in Berlin-Lichtenberg.

Trotz der Abfuhr bei DHDL habe sich das Geschäft im Nachgang der Sendung gut entwickelt, sagt Getsteps-Geschäftsführerin Annik Wolf im Gespräch mit Gründerszene. „Wir haben innerhalb von einer Woche nach unserem Auftritt etwa einen üblichen Monatsumsatz generiert. Zusätzlich haben wir Aufmerksamkeit von diversen Partnern erhalten und ordentlich Zuwachs auf unseren Social-Media-Kanälen und Presse-Clippings festgestellt“, so Wolf. Damit stiegen auch die Ambitionen. So startete Getsteps kürzlich einen B2B-Geschäftszweig, der den Vertrieb der Einlagen an Mitarbeiter in Unternehmen aus der Industrie vorantreiben soll. Konkrete Namen will Wolf zwar noch nicht nennen, ein großer Automobilhersteller sei aber bereits als Partner an Bord. Laut der 31-Jährigen hat Getsteps zudem seine Präsenz im stationären Handel erhöht. Neben eigenen Geschäften kooperiert das Unternehmen mit Sportfachhändlern. Einer der ersten Partner ist die bekannte Ladenkette Intersport.

Auch im Ausland will Getsteps künftig vermehrt aktiv sein. Kürzlich expandierte das Startup zum Beispiel nach Österreich, weitere Länder wie die Schweiz, Italien und Frankreich sollen bald folgen. „Unser Ziel ist es, das Jahr 2021 am oberen Ende unseres Umsatzziels von fünf bis zehn Millionen Millionen Euro abzuschließen“, sagt Wolf. Auch die Gewinnzone sei in Sicht, das Startup wolle vorerst aber ins Wachstum investieren. Geld ist ja nun genug da.

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