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57 Millionen Euro für Berliner Online-Sprachschule Lingoda

Daniel Hüfner
·Lesedauer: 1 Min.
Die Lingoda-Gründer Felix und Fabian Wunderlich (hinten links und hinten rechts).
Die Lingoda-Gründer Felix und Fabian Wunderlich (hinten links und hinten rechts).

Lingoda, eine Online-Lernplattform für Fremdsprachen, hat eine Finanzierungsrunde in Höhe von umgerechnet 57 Millionen Euro (68 Millionen Dollar) abgeschlossen. Angeführt wird das Investment vom US-Risikokapitalgeber Summit Partners, der sich bereits an deutschen Tech-Firmen wie Signavio oder Proglove beteiligt hat. Ebenfalls an der Runde für Lingoda beteiligt hat sich zudem der VC Mountain Partners, hinter dem der Unternehmer Cornelius Boersch steht.

Die Bewertung von Lingoda soll beim sieben- bis neunfachen des Umsatzes aus dem vergangenen Jahr liegen, heißt es aus dem Umfeld des Unternehmens. Stichfeste Zahlen kommuniziert das 2015 gegründete Startup nicht. Per Ende 2019 wies Lingoda einen Verlust von rund 1,7 Millionen Euro aus. Der vorsichtig geschätzte Umsatz lag laut der Datenplattform Northdata noch bei rund sechs Millionen Euro.

Starkes Wachstum bei Lingoda

Wie viele andere Online-Plattformen hat das Geschäft von Lingoda allerdings stark von den Auswirkungen der Corona-Krise profitiert. Nach eigenen Angaben soll die Kundenzahl allein im vergangenen Jahr um annähernd 200 Prozent gewachsen sein.

Lingoda wurde 2015 von den Brüdern Fabian und Felix Wunderlich gegründet. Das Berliner Startup bietet Sprachkurse unter anderem in Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch an. Der Lehrer wird per Video mit seinen Schülern zusammengeschaltet. Durch die Organisation im Netz biete das Startup seinen Schülern Flexibilität „rund um die Uhr“ an dem Unterricht teilzunehmen, sagte Felix Wunderlich 2016 im Gespräch mit Gründerszene. Außerdem sei das Angebot etwas günstiger als herkömmliche Sprachschulen. Das Unternehmen kann seinen Schülern auch anerkannte Sprachzertifikate ausstellen.

Seit seiner Gründung hat Lingoda knapp 70 Millionen Euro an Risikokapital eingesammelt. Mit dem Geld aus der neuen Finanzierungsrunde, bei der die Berliner Investmentbank GP Bullhound beraten hat, soll nun das weitere Wachstum beschleunigt werden.