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Wo der Haching-Chef in der 3. Liga Nachholbedarf sieht

SID
·Lesedauer: 1 Min.

Präsident Manfred Schwabl von der SpVgg Unterhaching sieht in der 3. Liga wirtschaftlich weiter großen Nachholbedarf.

"Die sportliche Entwicklung ist brutal nach oben gegangen. Die Liga ist so geil sportlich, aber man muss auch wirtschaftlich überleben. An den Brennpunkt müssen wir gnadenlos ran", forderte der 54-Jährige während der virtuellen Medienrunde des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

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Der Spielbetrieb in der 3. Liga war in den vergangenen Jahren oft nicht wirklich wirtschaftlich, in der Saison 2019/20 gab es mit einem durchschnittlichen Fehlbetrag von 1,61 Millionen Euro pro Verein ein Rekordminus. Im Moment mache es deshalb den Eindruck, als wolle "jeder möglichst schnell wieder raus aus der Liga und das ist schade", sagte Schwabl.

Als Mitglied der Task Force "Wirtschaftliche Stabilität 3. Liga" arbeitet der Oberbayer an möglichen Lösungen für diese Problematik selbst mit. "Ich bin sehr, sehr positiv eingestellt, dass wir nicht lang warten müssen, bis dort erste Ergebnisse kommen", sagte Schwabl: "Ich habe einen guten Eindruck von den ersten Sitzungen. Jeder kämpft um die 3. Liga."

Und die Coronakrise habe auch nochmal gewisse Missstände "an die Oberfläche" gebracht, "wo wir Vereine angehalten sind, über ein paar Dinge nachzudenken", so Schwabl. Insbesondere müsse sich jeder an die eigene Nase fassen, "ob die Personalkosten nicht etwas zu hoch sind" und man nicht lieber verstärkt auf den eigenen Nachwuchs setzen sollte.

Trotz teilweisen Gehaltsverzichts oder Kurzarbeit waren die Personalkosten für den Spielbetrieb 2019/20 so hoch wie nie zuvor.