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18.0000 Amazon-Mitarbeiter sollen ihren Arbeitsplatz verlieren

Im September 2022 beschäftigte Amazon 1,5 Millionen Menschen. - Copyright: GLENN CHAPMAN / Getty Images
Im September 2022 beschäftigte Amazon 1,5 Millionen Menschen. - Copyright: GLENN CHAPMAN / Getty Images

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Amazon entlässt, wie das „Wall Street Journal“ berichtet, angeblich über 18.000 Beschäftigte. Damit fallen die Kündigungen beim weltgrößten Online-Händler umfangreicher aus als bisher angenommen. CEO Andy Jassy teilte den Angestellten mit, der Stellenabbau werde sich nun auf mehr als 18.000 Arbeitsplätze im Rahmen eines zuvor bekannt gegebenen Personalabbaus auswirken. Davon betroffen sei auch Europa. Im November hatte Amazon Mitarbeiter in den Sparten Geräte und Dienstleistungen entlassen. Damals sprach ein Insider von geplanten 10.000 Stellenstreichungen.

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Das Unternehmen aus Seattle wird am 18. Januar damit beginnen, die betroffenen Mitarbeiter zu benachrichtigen. Der Großteil der Kürzungen betrifft Mitarbeitende in Amazons Filialen und Personalabteilungen. Neben Entlassungen hat der Konzern auch andere Maßnahmen ergriffen, um Kosten zu senken und den Personalbestand einzudämmen. Die steigende Inflation und die drohende Rezession machen der gesamten Technologiebranche zu schaffen. [Mehr bei HandelsblattThe Information und Wall Street Journal]

Auf Gründerszene: 2022 war von Krisen geprägt und viele davon werden uns auch in diesem Jahr begleiten. Wie sollten Startups darauf reagieren? Das hat die Beraterin und Investorin Nadine Müller-Eckel für uns aufgeschrieben. Ausgehend von sechs Fragen zeigt sie Strategien, was Jungunternehmer jetzt tun sollten, und zeigt auf, welche Startups dabei als Vorbild dienen könnten. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Salesforce hat ebenfalls Massenentlassungen angekündigt. Der Rivale des Dax-Konzerns SAP kündigte an, jede zehnte Stelle zu streichen. Insgesamt verlieren knapp 8000 Angestellte ihren Arbeitsplatz beim US-Softwarekonzern, der Cloud-Lösungen für das Management von Kundenverbindungen bietet. Außerdem plant das Unternehmen, in einigen Märkten Immobilien zu verkaufen und Büroräume zu verkleinern. Inwieweit Deutschland von den Plänen betroffen ist, blieb unklar. [Mehr bei HandelsblattCNBC und Techcrunch]

GE Healthcare, die Medizintechniksparte von General Electric, ist als unabhängiges Unternehmen an der US-Börse Nasdaq gestartet. Der Schritt ist Teil des Plans von GE-Chef Larry Culp, den US-Mischkonzern in drei Teile aufzuspalten. Der erste Kurs des Unternehmens an der Nasdaq lag bei 54 US-Dollar, zum Handelsschluss war er um acht Prozent auf 60,49 Dollar geklettert. GE Healthcare, das wie die Konkurrenz stark auf Digitalisierung und Software setzt, zog direkt in den Index S&P 500 ein. Der bisherige Mutterkonzern behält vorerst 19,9 Prozent der Anteile. [Mehr bei Handelsblatt]

Meta Platforms ist in Europa zu einer Geldstrafe von 390 Millionen Euro verdonnert worden. Die irische Datenschutzkommission entschied, dass das Unternehmen europäische Nutzer unrechtmäßig dazu gezwungen hatte, personalisierter Werbung zuzustimmen. Weiter hieß es, die Nutzungsbedingungen für Facebook und Instagram, die verlangen, dass Nutzer sich standardmäßig für personalisierte Werbung entscheiden, stellten einen Verstoß gegen europäisches Recht dar. Die Aufsichtsbehörde forderte das Unternehmen auf, seine Datenverarbeitungsvorgänge innerhalb von drei Monaten „in Übereinstimmung“ zu bringen. [Mehr bei AxiosThe Information und Wall Street Journal]

Coinbase muss in den USA eine Geldstrafe von 50 Millionen US-Dollar zahlen. Der Grund ist ein Verstoß gegen das Gesetz zur Bekämpfung der Geldwäsche. Außerdem muss die Krypto-Börse 50 Millionen Dollar ausgeben, um ihr Compliance-Verfahren zu verbessern. Zuvor hatten Aufsichtsbehörden festgestellt, dass Coinbase Kunden erlaubt hatte, Konten ohne solide Hintergrundprüfungen zu eröffnen. [Mehr bei The Information und Wall Street Journal]

Ein US-Konkursrichter hat entschieden, dass Celsius Network den größten Teil der Kryptowährung besitzt, die Kunden auf seiner Online-Plattform eingezahlt haben. Das Urteil betrifft 600.000 Konten, die Vermögenswerte in Höhe von 4,2 Milliarden US-Dollar hielten, als Celsius im Juli Konkurs anmeldete. Das Unternehmen habe aber nicht genug Geld, um diese Einlagen vollständig zurückzuzahlen, so der Richter. [Mehr bei Axios und Reuters]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Der Bundesfinanzminister will, dass Startups international konkurrenzfähig sind. Wie finden Gründer seine geplanten Gesetzesänderungen? [Mehr bei Gründerszene]

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