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100 rechte Verdachtsfälle bei der Polizei NRW seit 2017

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Die Mitarbeiter sind unter den Verdacht des Rassismus oder Rechtsextremismus geraten. Ein Großteil der Verfahren läuft noch.

Rund 30 Polizisten, die meisten Beamten davon in Mülheim, stehen unter Verdacht, jahrelang rechstextremen Chat-Gruppen angehört zu haben. Foto: dpa
Rund 30 Polizisten, die meisten Beamten davon in Mülheim, stehen unter Verdacht, jahrelang rechstextremen Chat-Gruppen angehört zu haben. Foto: dpa

Bei der nordrhein-westfälischen Polizei sind seit 2017 insgesamt 100 Mitarbeiter unter den Verdacht des Rassismus oder Rechtsextremismus geraten. Hinzu kämen vier Fälle im Innenministerium, teilte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Donnerstag in einem Bericht an den Landtag mit. Von den Verfahren seien 71 noch nicht abgeschlossen.

In den 29 abgeschlossenen Verfahren seien acht disziplinar- und arbeitsrechtliche Maßnahmen verhängt worden. In den übrigen Fällen hätten sich die Vorwürfe entweder nicht bestätigt, oder sie seien verjährt gewesen. In den Zahlen seien die Verfahren wegen rechter Chats in Mülheim/Ruhr enthalten.

Mehr: Die Polizei gehört gründlich durchleuchtet, meint Reporter Jan Keuchel.