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#lidlboykott: Shitstorm gegen Discounter

Shitstorm gegen Lidl (Bild: dpa)

Der Lebensmitteldiscounter Lidl sieht sich derzeit einem heftigen Shitstorm ausgesetzt. Der Grund sind rassistische Äußerungen einer Mitarbeiterin auf Facebook. Twitter-Nutzer forderten daraufhin einen Boykott der Supermärkte. Allerdings ist die Echtheit des Profils offen, wie „Buzzfeed“ berichtet.

Die Nutzerin postet seit Tagen auf Facebook und bei Twitter fremdenfeindliche Postings. Wie “BuzzFeed” berichtet gibt die Person an, eine Filialleiterin bei Lidl zu sein. Außerdem hat sie eine Aufforderung an Lidl gepostet, in der sie das Unternehmen dazu auffordert, die Mitarbeiter des Supermarkts vor Asylbewerbern zu schützen. Versehen ist der Post mit dem Hashtag „Krimigranten“.

Dazu versucht sie anderen Usern Tipps zu geben, wie sie sich trotz rechtsradikaler Posts nicht strafbar machen.

 

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Lidl teilte auf Anfrage mit, dass sich das Unternehmen von Fremdenfeindlichkeit jeglicher Form distanziert. Ob es aber eine Mitarbeiterin mit dem Namen des Facebook-Profils tatsächlich gebe, lässt der Lebensmittelhändler offen.

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Viele User reagieren verärgert auf die fremdenfeindlichen Posts, rufen zum #lidlboykott auf und fordern Konsquenzen des Unternehmens. Andere Facebook-Nutzer dagegen werfen die Frage auf, ob die Person hinter dem Profil wirklich für Lidl arbeitet.

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