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Österreich will regionale Lösungen wegen uneinheitlicher Infektionen

·Lesedauer: 1 Min.

WIEN (dpa-AFX) - Angesichts einer uneinheitlichen Corona-Lage zeichnet sich in Österreich ein Trend zu regionalen Schritten ab. Diese Woche solle dazu genutzt werden, "maßgeschneiderte Lösungen" zu finden, hieß es vonseiten der Regierung am Montag nach Gesprächen mit Experten und Spitzenpolitikern aus den Bundesländern. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt zum Beispiel in Vorarlberg bei 68 - und damit unter dem deutschen Niveau. Im Bundesland Salzburg wurden dagegen 275 Fälle auf 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen verzeichnet. Österreichweit beträgt der Wert 210.

In Vorarlberg ist wegen der vergleichsweise günstigen Infektionslage seit Montag die Gastronomie unter Hygieneauflagen wie negativem Coronatest wieder geöffnet. Im westlichsten Bundesland hat damit nach den Worten von Landeschef Markus Wallner (ÖVP) ein Versuch begonnen, "bei steigenden Zahlen einen Öffnungsschritt zu setzen und nicht von einem Lockdown in den nächsten zu stolpern". Angesichts der Auflagen

- zu denen auch eine Sperrstunde um 20.00 Uhr gehört - öffneten bei

weitem nicht alle Lokale. Die Branche begrüßte den Schritt, forderte aber einen konkreten Fahrplan für das restliche Land.

In ganz Österreich sind ab Montag auch organisierte Freizeitaktivitäten für Kinder und Jugendliche in Kleingruppen möglich - Sport allerdings nur im Freien und ohne Körperkontakt. Für Jugendbetreuung in Innenräumen gilt eine Corona-Testpflicht. Die Lockerungen seien wichtig für die psychische Gesundheit, sagte Jugendministerin Susanne Raab (ÖVP) am Wochenende.