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Ölpreise leiden weiter unter Nachfragesorgen

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SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Dienstag unter Druck geblieben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent kostete am Morgen 49,90 US-Dollar. Das waren 1,01 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,03 Dollar auf 46,94 Dollar. Damit entfernten sich die Ölpreise weiter von ihren am Freitag erzielten Höchstständen seit März.

Immer noch dominieren am Markt die Sorgen vor der möglicherweise besonders ansteckenden, neuen Variante des Coronavirus, die sich derzeit rasch im Südosten Englands ausbreitet. Börsianer befürchten, dass die Lockdowns länger als befürchtet andauern und der weltweite Reiseverkehr noch weiter eingeschränkt werden könnte. Beide Entwicklungen könnten die Nachfrage nach Rohöl als globales Schmiermittel der Wirtschaft dämpfen.