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Ärztin macht einen Monat lang eine vegane Low-Carb-Diät — und berichtet von spürbaren Verbesserungen

·Lesedauer: 3 Min.

Wenn es um gesunde Ernährung geht, kann es schwierig sein, sich zwischen beliebten Trends wie kohlenhydratarmer und veganer Ernährung zu entscheiden. Die Ärztin Anna Borek entschied sich daher, selbst mit gesunder Ernährung zu experimentieren – und darüber auf ihrem Twitter-Account "Sceptical Doctor" zu berichten. Sie versuchte sich 30 Tage lang an einer kohlenhydratarmen Ernährung, bei der sie ausschließlich pflanzliche Produkte zu sich nahm.

Borek erklärt, dass kohlenhydratarme Diäten in der Regel stark auf fettreiche tierische Produkte wie rotes Fleisch, verarbeitetes Fleisch und Butter zurückgreifen, was sich nachweislich nachteilig auf die Gesundheit, insbesondere die Herzgesundheit, auswirken könne. Sie wollte zeigen, dass es möglich ist, neben einer kohlenhydratarmen Ernährung – also nicht mehr als 50 Gramm Kohlenhydrate abzüglich Ballaststoffe pro Tag – auch die Vorteile vollwertiger pflanzlicher Lebensmittel zu nutzen.

„Ich habe das Gefühl, dass viele Leute denken, es sei praktisch unmöglich, sich so zu ernähren. Andere scheinen zu denken, dass eine solche Ernährung fade oder langweilig wäre“, sagte sie. „Ich wollte zeigen, dass diese Vorstellungen völlig falsch sind: Eine pflanzliche, kohlenhydratarme Ernährung kann praktikabel, genussvoll und gesund sein.“

Borek sagte, dass es überraschend einfach gewesen, sich Rezepte auszudenken. Die Ernährungsumstellung habe außerdem zu erheblichen Vorteilen für ihre Gesundheit und Fitness geführt. Deshalb hat sie die vegane kohlenhydratarme Ernährung auch nach den 30 Tagen fortgeführt. Gelegentlich erlaubt sie sich nun allerdings mehr Kohlenhydrate.

Die vegane kohlenhydratarme Ernährung war überraschend vielseitig

Nach Beginn des Experiments hatte Borek leichte Symptome wie Hunger, Bauchschmerzen und Müdigkeit, sagte sie. Dabei handele es sich um normale, vorübergehende Nebenwirkungen, die bei der Umstellung auf eine kohlenhydratarme Ernährung auftreten könnten. Nach weniger als einer Woche seien diese Symptome bei Borek aber wieder verschwunden. Zuvor hatte sie sich eigenen Angaben zufolge überwiegend pflanzlich ernährt, allerdings mit einem hohen Anteil an kohlenhydratreichen Lebensmitteln wie Obst, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten sowie Gemüse, Samen und Nüssen.

Die Planung ihrer kohlenhydratarmen Mahlzeiten sei jedoch weniger schwierig gewesen als erwartet. Außerdem habe sie festgestellt, dass sie kohlenhydratreiche Lebensmittel nicht so sehr vermisste: „Ich stellte mich schnell um und erstellte eine große Auswahl an kohlenhydratarmen, hochwertigen pflanzlichen Zutaten. Die ließen sich auf verschiedene Weise kombinieren und ergaben so ein vielfältiges Repertoire an Gerichten“, sagt sie. „Zu meiner Überraschung schmeckte mir die kohlenhydratarme Kost so gut, dass ich nicht das Gefühl hatte, auf etwas zu verzichten.“

Einige nährstoffreiche Lebensmittel, die sie regelmäßig zu sich nahm, waren Tofu, Grünkohl, Nährhefe, Pilze und Sonnenblumenkerne, die reich an Nährstoffen wie B-Vitaminen und Kalzium sind.

Kohlenhydratarme Diäten sind im Fitnessbereich manchmal umstritten, da Kohlenhydrate eine wichtige Energiequelle für Sportler sind. Zu ihrer Überraschung stellte Borek aber fest, dass sie bei Yoga und Krafttraining nach der Ernährungsumstellung nur noch besser wurde.

„Wenn überhaupt, dann hat sich meine Kraft verbessert. Ich vermute, dass das mit dem Verzehr von mehr Kalorien aus Eiweiß zusammenhängen könnte“, sagte Borek. Forschungsergebnissen zufolge ist Eiweiß ein wichtiger Nährstoff für die Muskelregenerierung. Es gibt Hinweise darauf, dass eine nährstoffreiche, pflanzliche Ernährung für Sportler von Vorteil sein kann, da sie die Ausdauer verbessert und die Erholung nach dem Training fördert.

https://twitter.com/ScepticalDoctor/status/1437680040452444163

Über die Anekdoten hinaus legt die Forschung nahe, dass eine pflanzliche Ernährung unserer Gesundheit zugute kommen kann. Studien haben gezeigt, dass eine pflanzliche Ernährung mit einem geringeren Risiko für chronische Krankheiten wie Herzkrankheiten und Diabetes sowie mit einer Verbesserung des Blutdrucks verbunden ist.

Borek sagt, einige Personen hätten sich von ihr inspirieren lassen, seit sie auf Twitter von ihren Erfahrungen berichtet. Sie hätten mehr pflanzliche Produkte in ihre Ernährung integriert und damit gute Ergebnisse erzielt – und die Ergebnisse mit Borek geteilt. „Diese Art von Interaktion motiviert mich, weiterhin über Ernährung zu twittern“, sagt Borek.

Dieser Artikel wurde von Steffen Bosse aus dem Englischen übersetzt. Das Original findet ihr hier.

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