• Pilotprogramm: Bank of Korea macht mit digitaler Währung ernst
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    Pilotprogramm: Bank of Korea macht mit digitaler Währung ernst

    Die südkoreanische Notenbank, Bank of Korea, hat heute, am 6. April, bekanntgegeben, dass sie ein Pilotprogram zur Erforschung von digitalen Zentralbankwährungen startet.Wie jede größere Notenbank beschäftigt sich auch die Bank of Korea mit der Option eine digitale Zentralbankwährung – Central Bank Digital Currency (CBDC) – herauszugeben. Dazu hat sie letzten Monat ein Pilotprogramm gestartet, um Chancen und Risiken eines digitalen Won besser zu evaluieren. Über 22 Monate bis zum Dezember 2021 sollen so technische und regulatorische Erfordernisse zur Herausgabe einer CBDC definiert werden. Der zeitliche Ablaufplan sieht wie folgt aus: * Design und Anforderungen der CBDC (fünf Monate – bis Juli 2020) * Entwickeln der Technologie (fünf Monate – bis August 2020) * Analyse der Prozesse und weitergehende Beratung (vier Monate – bis Dezember 2020) * Konkrete Konstruktion und aktives Testen der CBDC (12 Monate – bis Dezember 2021)Aktuell sieht die Bank of Korea noch keinen allzu großen Bedarf eine digitale Währung herauszugeben, zumal man im Land noch relativ häufig mit Bargeld zahlt. Dennoch dürfte die Notwendigkeit hoch sein, schnell eine CBDC herausgeben zu können. So sind auch bei anderen Notenbanken CBDC im Gespräch, um beispielsweise effektivere Hilfen in der Corona-Bekämpfung zu leisten. Schließlich kann man digitales Zentralbankgeld direkt an die Realwirtschaft weiter geben, ohne den Umweg über die Geschäftsbanken gehen zu müssen.  Source: BTC-ECHODer Beitrag Pilotprogramm: Bank of Korea macht mit digitaler Währung ernst erschien zuerst auf BTC-ECHO.

  • Peter Bofinger: „Eine Kryptowährung kann ganz schnell implodieren“
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    Peter Bofinger: „Eine Kryptowährung kann ganz schnell implodieren“

    Teil 2 des Exklusiv-Interviews mit Top-Ökonom Peter Bofinger. Wie es für Bitcoin und Co. nach der Corona-Krise weitergeht.Teil 1 verpasst? Hier entlang.BTC-ECHO: Bitcoin-Unterstützer*innen bezeichnen die Kryptowährung gerne als „sicheren Hafen” oder „Rettungsboot”. Könnte die angehende Wirtschaftskrise auch positive Auswirkungen auf Bitcoin und Co. haben? Peter Bofinger: Nein. Wir erleben ja, wie volatil sich Bitcoin entwickelt und das ist auch logisch. Schließlich besitzt Bitcoin keinen inneren Wert, sprich: es ist Null Substanz dahinter. Bei staatlichem Geld ist das zwar auch der Fall, aber es wird von den Notenbanken in der Regel so reguliert, dass es stabil bleibt. Bei Bitcoin ist keiner da, der die Emission so reguliert, dass der Wert stabil bleibt. Er hängt also ausschließlich von Erwartungen über Erwartungen über Erwartungen ab. Der britische Ökonom John Keynes, der selbst viel spekulierte, bezeichnete das als „Erwartungen dritten Grades”. Ich muss mir überlegen, wie andere die Entwicklung von Bitcoin einschätzen. Die anderen müssen sich ihrerseits eine entsprechende Erwartung bilden, wie sich wiederum andere die Zukunft von Bitcoin vorstellen. Mit anderen Worten: Wenn ich einen Bitcoin kaufe, ist es unwichtig, wie ich selbst den Wert von Bitcoin einschätze. Ich muss überlegen, wie andere ihn einschätzen.BTC-ECHO: Was ist bei dieser Lage Ihrer Meinung nach, das allergrößte Risiko für Inhaber*innen von Kryptowährungen, wie Bitcoin?Peter Bofinger: Die vollständige Implosion. Um nochmal zurück auf John Keynes zurück zu kommen: Die Erwartungen über Erwartungen über Erwartungen. Es ist nämlich nicht auszuschließen, dass – wie bei dem Märchen des Kaiser’s neue Kleider – irgendwann jemand feststellt: „Da steckt überhaupt nichts dahinter bei dem Bitcoin.” Wenn sich diese Vorstellungen fest macht, dann kippt alles. Eine Kryptowährung kann dann ganz schnell implodieren. Anders als bei den staatlichen Währungen besteht bei Bitcoin ja schließlich auch kein gesetzlicher Annahmezwang als Zahlungsmittel. Außerdem kann es sehr gut sein, dass in zwei bis drei Jahren eine neue Kryptowährung existiert, die mit besseren Features deutlich sexyer ist und Leute darauf anspringen. Dann bleibt der Bitcoin wie eine leere Hülle übrig.BTC-ECHO: Sie sagten, Bitcoin besitze keinen intrinsischen Wert. Im Sinne des Ökonomen Hayek setzen Kryptowährungen beispielsweise Notenbanken unter Druck, auf den privaten Geldwettbewerb zu reagieren.Peter Bofinger: Hayek hat das in den 70er-Jahren mit relativ hohen Inflationsraten, 7-10 Prozent, vorgeschlagen. Seine Idee, dass Notenbanken ihr Geldmonopol missbrauchen und Inflation erzeugen, hatte damals vielleicht eine gewisse Rechtfertigung. Seit vielen Jahren sind die Inflationsraten in den meisten fortgeschrittenen Volkswirtschaften allerdings sehr niedrig. Damit ist sein Hauptargument für den Währungswettbewerb somit schon seit vielen Jahren gänzlich weggefallen.BTC-ECHO: Dann können die Notenbanken ja CBDCs rausgeben. Das wäre doch eine gelungene Mitte zwischen einer digitalen Währung und dem Notenbankengeld?Peter Bofinger: Aber was will man damit bezwecken? Ich fände es keine gute Idee, wenn Notenbanken in den Wettbewerb mit den Sparkassen oder Banken treten würden. Soll die Bundesbank eine Art bundesweite Sparkasse werden, wo man Konten führen kann und Kredite kriegt? Rein ordnungspolitisch macht das überhaupt keinen Sinn.BTC-ECHO: Ein Argument wäre, dass diese unkonventionellen Maßnahmen der Notenbanken, wie beispielsweise unendlich viel Geld zu drucken, vielleicht doch nicht so bombastisch funktionieren.Peter Bofinger: Aber wo ist da das Marktversagen? Das muss geklärt werden, bevor der Staat in Märkten aktiv wird. Unser Bankensystem funktioniert doch nicht schlecht. Es ist ein wettbewerbliches System. Warum sollte eine staatliche Institution in den Wettbewerb der Geschäftsbanken eintreten, und sich als zusätzliche Geschäftsbank etablieren? Dafür sehe ich keinen Grund. Was die Notenbanken gerade bedrückt, ist die Sorge, unter der Digitalisierung die Kontrolle über das Zahlungssystem zu verlieren. Dabei war insbesondere Libra ein Weckruf.BTC-ECHO: Die Sorge um die wachsende Digitalisierung ist sicherlich nicht vollständig unbegründet. Daher ist auch Schweden mit der E-Krona aktuell mit einer digitalen Währungen in den Markt eingestiegen.Peter Bofinger: Das ist zu kurz gesprungen. Mit einem ausschließlich schwedischen Zahlungssystem kann ich doch niemals gegen Paypal ankommen. Wenn die Notenbanken hier etwas bewirken wollen, muss es schon ein globales Zahlungssystem sein.BTC-ECHO: Trotzdem nehmen sich einige Staaten Schweden als Vorbild und wollen mit eigenen Digitalwährungen auf den Zug aufspringen. Woran liegt das?Peter Bofinger: Weil manche glauben, das Bargeld wäre entscheidend. Warum? Weil das Bargeld zurück geht. Notenbanken verzweifeln und wollen etwas anderes anbieten. Etwas, das so ähnlich ist wie Bargeld – und das wären dann die Einlagen. Vergessen wird dabei aber, dass das Entscheidende die Systeme, also die Netze, sind, und das Bargeld mittlerweile gar keine zentrale Rolle mehr spielt.BTC-ECHO: Das bedeutet, die Notenbanken sollten sich weniger auf den privaten Geldwettbewerb, wie bei Libra, sondern eher auf die Zahlungssysteme konzentrieren?Peter Bofinger: Ja. Notenbanken sollten sich überlegen, ob sie in den Wettbewerb mit den Anbietern von Zahlungssystemen treten. Wie wäre es, wenn sie ein Zahlungsverkehrssystem wie Paypal, ins Leben rufen würden? Notenbanken könnten das ordnungspolitisch auch viel besser begründen. Die bestehenden Zahlungsplattformen sind natürliche Monopole, was man an den sehr hohen Gebühren von Paypal ablesen kann. In solchen Netzwerken kann der Wettbewerb nur schwer funktionieren. BTC-ECHO: Lassen Sie uns noch einmal über das Bargeld sprechen. Sie sagten, das Bargeld wäre nicht entscheidend. In Deutschland gibt es aber doch offensichtlich eine starke Präferenz dafür?Peter Bofinger: Das Geldwesen ist aber doch im Kern digital. Das Physische ist ein Anachronismus, der mitläuft. Die Zahlungssysteme sind schon lange digital und auch schon lange global. Wenn Sie eine Kreditkarte haben, können Sie überall in der Welt im Internet einkaufen und das völlig unabhängig von der Währung. Es wird alles umgerechnet. Wir brauchen keine Weltwährung, das ist uninteressant. Entscheidend ist, dass die Zahlungssysteme global sind. Wie die bestehenden Systeme zeigen, können sie völlig problemlos mit einer Vielzahl von nationalen Währungen umgehen.Daher ist auch Libra meines Erachtens fehlgedacht. Eine einheitliche, globale Währung ist so unnötig wie ein Kropf und sie passt auch nicht auf die Bedürfnisse der Menschen. In Europa bin ich doch am besten mit dem Euro bedient, in den USA mit dem Dollar und in Indien mit der Rupiah – statt mit einer Währung, wie Libra, die an den Währungskorb gepeggt ist.BTC-ECHO: Sie sagten, Libra passe nicht auf die Bedürfnisse der Menschen. Was ist Ihnen da konkret ein Dorn im Auge?Peter Bofinger: Der Verbraucherschutz. Viele Menschen würden das Modell von Libra nicht durchschauen. Sie geben gutes Geld dafür her und für Facebook wäre es ein großartiges Geschäft, denn sie kriegen Geld für nichts. Beziehungsweise sie bekommen Geld für etwas, das so ähnlich ist wie Monopoly-Geld. Die Inhaber*innen dieser Währung haben keinerlei rechtlichen Anspruch, dafür zu einem festen Kurs wieder das staatliche Geld zurück zu bekommen. Man müsste schon Facebook klare Regeln auferlegen und sagen, wenn sie Libras rausgeben, dann muss es rechtlich verbindlich auch einen festen Rückzahlungsanspruch geben.BTC-ECHO: Für Bitcoin-Maximalisten bedeuten Digitalwährungen generell aber auch mehr als eine globale Währung oder ein weltweites Zahlungssystem. Sie verkörpern den revolutionären Gedanken, dass eine dezentrale Währung ohne Einfluss von Staat und Banken möglich sein sollte. Das kann man praktisch auch als eine Kritik an unserem aktuellen, zentralen Finanzsystem verstehen.Peter Bofinger: Weiß ich gar nicht. Ehrlich gesagt finde ich Bitcoin als Zahlungsmittel sehr umständlich. Sobald Sie einen Bitcoin kriegen, hängt in der Blockchain die gesamte Geschichte dieses einen Bitcoin dran, also alle Transaktionen, bei denen er eingesetzt worden. Das ist ein riesiger Berg an Informationen, die wir gar nicht brauchen. Und umso länger der Bitcoin läuft, desto länger ist auch die daran anhängende, völlig wertlose Kette an Informationen. Natürlich bin ich kein Informatiker, aber aus meiner Sicht erschwert das eher die Transaktionen.In anderen Feldern wiederum ist es eine spannende Sache, die Informationskette zu kennen. Wenn ich beispielsweise Hirschgulasch aus Litauen kaufe, ist es interessant zu wissen, wo der Hirsch geschossen, auseinander genommen, eingefroren und gelagert wurde. Oder beim Kauf einer Immobilie zu wissen, wem sie alles vorher schon gehört hat. Aber wenn Frau Müller mit einem 10-Euro-Schein in den Supermarkt geht, ist es ihr doch völlig egal wer den vorher gehabt hat.BTC-ECHO: Glauben Sie also, Kryptowährungen seien noch nicht dafür bereit, Milliarden von Menschen eine Alternative zum bisherigen Finanzsystem zu bieten?Peter Bofinger: Nein. Währungen sind Maßeinheiten, damit messe ich den Wert von Gütern und den Wert von Schulden. Solche Maßeinheiten sollten möglichst über die Zeit hinweg stabil sein. Es ist ähnlich wie bei einem Meter oder einem Kilo. Ein Kilo hat nicht nur an verschiedenen Orten auf der Welt das gleiche Gewicht, das ist auch über die Zeit hinweg so. Deshalb ist es so wichtig, dass Währungen möglichst im Hinblick auf die Kaufkraft stabil sind.Wenn wir uns jetzt den Bitcoin als Maßeinheit anschauen, sind das einmal 100g, dann 10kg und dann auf einmal mal wieder 500g. Es ist sehr schwierig, mit so etwas umzugehen. Deswegen sind Bitcoins nur etwas für Leute, die Spaß an hochspekulativem Nervenkitzel haben und ihr Portfolio ein bisschen sexy machen wollen. Aber ich würde bestimmt niemandem aus dem Mittelstand raten, bei der Altersvorsorge auf Bitcoin zu setzen. Source: BTC-ECHODer Beitrag Peter Bofinger: „Eine Kryptowährung kann ganz schnell implodieren“ erschien zuerst auf BTC-ECHO.

  • Der Anti-Bitcoin: E-Euro auf dem Prüfstand
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    Der Anti-Bitcoin: E-Euro auf dem Prüfstand

    Die BaFin nimmt Unternehmen bei der Antragsstellung an die Hand, während die französische Zentralbank einen digitalen Euro vorbereitet. Derweil geht der Rechtsstreit zwischen Telegram und der SEC in die nächste Runde. Das Regulierungs-ECHO. Willkommen zum Regulierungs-ECHO. Die wichtigsten Meldungen zum Bitcoin-Ökosystem im Überblick. Bitcoin-Verwahrung: BaFin schaut genau hinDie Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat neue Hinweise zum Erlaubnisantrag für Kryptoverwahrgeschäft veröffentlicht. Der Ratgeber fasst die „wesentlichen Anforderungen an die Erlaubniserteilung zusammen“ und soll Antragsstellern folglich bei der Beantragung entsprechender Lizenzen behilflich sein. Seit dem 1. Januar gelten in Deutschland die neuen Richtlinien für das Kryptoverwahrgeschäft, das seitdem im deutschen Kreditwesengesetz aufgenommen ist. Dazu müssen Krypto-Verwahrer eine Lizenz bei der BaFin beantragen. Unternehmen, die diese Dienste bereits vor dem 1. Januar angeboten haben, profitieren aktuell von einer Übergangsfrist. Der E-Euro kommt – aber wann?Die Entwicklung digitaler Zentralbankwährungen (Central bank digital currency, CBDC) laufen in vielen Ländern bereits auf Hochtouren. Vor allem China scheint aktuell Fortschritte bei der Gestaltung ihres digitalen Renminbi zu machen. Aber auch auf europäischem Boden konkretisieren sich die Pläne eines staatlichen Bitcoin-Pendants allmählich. So hat die französische Zentralbank, die „Banque de France“, bekannt gegeben eine digitale Version des Euros zu testen. Ein möglicher Einsatz soll zunächst im Interbanken-Verkehr getestet werden. So soll die Funktionsweise des E-Euro Einsatz zunächst im Clearing und der Abwicklung von tokenisierten Assets auf dem Prüfstand stehen. Bis zu welchem Termin eine entsprechende Währung aber marktreif sein soll, dazu hat sich die französische Zentralbank bislang noch nicht geäußert. Community will TON auch ohne Zustimmung der SEC lancierenIm Rechtsstreit zwischen der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) und dem Messenger-Anbieter Telegram um den geplanten Gram-Token will sich die Entwickler-Community über das Urteil der SEC hinwegsetzen. Als dezentralisierte Open-Source-Lösung könne die Einführung von TON von keiner Entität verhindert werden, so das Argument der TON Community Foundation (TCF). Zudem hat Telegram bereits Einspruch gegen das Urteil des New Yorker Southern Disitrict Courts (SDNY) eingelegt, wonach Gram Token als Wertpapiere eingestuft würden. Demnach hätte der Messaging-Anbieter den Inital Coin Offering (ICO) bei der US-Börsenaufsicht registrieren lassen müssen.  Source: BTC-ECHODer Beitrag Der Anti-Bitcoin: E-Euro auf dem Prüfstand erschien zuerst auf BTC-ECHO.

  • Peter Bofinger zur Corona-Krise: „Angst ist ein schlechter Ratgeber”
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    Peter Bofinger zur Corona-Krise: „Angst ist ein schlechter Ratgeber”

    Die Ausnahmesituation infolge der Corona-Pandemie führte dazu, dass Regierungen und Zentralbanken Notfallmaßnahmen ausarbeiten, um nachhaltige wirtschaftliche Schäden einzudämmen. Wie stark wird Deutschlands Rezession? Was soll genau getan werden? Können wir der Krise auch etwas Gutes abgewinnen?In Teil 1 unseres Interview verrät uns der ehemalige Wirtschaftsweise und Professor für Volkswirtschaftslehre, Peter Bofinger, seine Lösungen aus der Krise und erklärt, warum es so einen wirtschaftlichen Einbruch bislang in Deutschland noch nicht gegeben hat.BTC-ECHO: Herr Bofinger, was ist aktuell Deutschlands Mission inmitten der Corona-Krise?Peter Bofinger: Alles notwendige in Bewegung zu setzen, um die Schäden der Krise auf die Wirtschaft möglichst eng begrenzt zu halten. BTC-ECHO: Welchen wirtschaftlichen Schwierigkeiten stehen wir momentan bei der Corona-Krise gegenüber?Peter Bofinger: Zwar werden große Zahlen von der Regierung ins Schaufenster gestellt, diese Maßnahmen reichen in zentralen Feldern allerdings nicht aus. In anderen Worten: Es gibt viele Liquiditätshilfen, aber für viele Mittelständler*innen ist die Bereitstellung von Liquidität nicht ausreichend. Denn die Einnahmen brechen weg und sobald sie dafür mehr Kredite aufnehmen, sind sie am Ende der Krise überschuldet oder massiv verschuldet. So werden sie den Start nicht mehr richtig hinkriegen.BTC-ECHO: Haben Sie sich dafür schon konkrete Lösungsvorschläge überlegt?Peter Bofinger: Zusammen mit Micheal Hüther, dem Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, habe ich ein Modell vorgestellt, bei dem Unternehmen mit einem Steuerbonus geholfen werden soll, mit den Einnahmeausfällen klarzukommen. Konkret: Unternehmen bekommen eine Rückzahlung der für das Jahr 2019 bereits geleisteten Vorauszahlungen auf die Einkommen- oder die Körperschaftsteuer. Ich denke da an 20 Prozent bei der Einkommensteuer und 40 Prozent bei der Körperschaftsteuer. Diesen Bonus könnten sie schnell und unbürokratisch vom Finanzamt ausbezahlt bekommen. Stellt man in der Steuererklärung für das Jahr 2020 dar, dass der Gewinnrückgang nur vergleichsweise gering war, muss das Unternehmen den Bonus wieder zurückgeben.BTC-ECHO: Kann sich Deutschland so etwas generell überhaupt leisten?Peter Bofinger: Ja sicher. Deutschland steht mit seiner Staatsverschuldung relativ zur Wirtschaftsleistung finanziell bestens dar. Kaum ein Land hat jetzt einen so großen finanziellen Spielraum wie Deutschland.BTC-ECHO: Glauben Sie, dieses Modell könnte sich durchsetzen?Peter Bofinger: Die Liquiditätshilfen kamen schnell. Steuerrückzahlungen sind politisch nicht so einfach durchzusetzen. Aber sie werden unausweichlich werden, wenn der Shutdown noch länger anhält.BTC-ECHO: 2001 war das Platzen der Dotcom-Blase und 2007/2008 gab es dann die Finanzkrise. Die aktuelle wirtschaftliche Krise durch COVID-19 hat auch den Krypto-Markt stark aufgewühlt. Inwiefern unterscheidet sich die Corona-Krise, von vorherigen, wirtschaftlichen Krisen?Peter Bofinger: Kommt drauf an. Die Volatilität der Aktienmärkte ist höher als je zuvor. Die Corona–Krise ist bisher vor allem eine Krise der Realwirtschaft. Die Krise 2008/2009 war im Kern eine massive Krise des Finanzsystems. Die jetzige Krise unterscheidet sich von der Finanzkrise und anderen größeren Konjunktureinbrüchen dadurch, dass sie den Konsum massiv beeinträchtigt. Das ist etwas ganz Neues, da sich der private Verbrauch sonst immer recht stabil entwickelt hat.BTC-ECHO: Wie stark wird die Rezession in Deutschland durch die Krise?Peter Bofinger: Jeder Monat Shutdown kostet rund 4 Prozent unserer Wirtschaftsleistung. Wie tief der Einbruch wird, hängt also primär von der Dauer des Shutdowns ab. Aber diese Frage ist im Augenblick ziemlich müßig. Wir müssen primär einfach erstmal schauen, dass wir die nächsten Wochen bewältigen und die Unternehmen dabei so wenig Schaden wie möglich nehmen. Wenn das Ende des Shutdowns in Sicht ist, braucht es ein umfassendes Revitalisierungsprogramm, dass die Wirtschaft schnell wieder in Gang kommt.BTC-ECHO: Können Sie der Krise auch etwas Positives abgewinnen?Peter Bofinger: Das fällt schwer. Immerhin, wenn es gelingt, die Primärschäden einzudämmen, sehe ich das Potenzial, dass es relativ schnell wieder los gehen kann. Wenn die Beschränkungen aufgehoben werden, gehen die Leute auch wieder raus, gehen shoppen, essen in Restaurants und fahren in den Urlaub. Vielleicht sogar mehr denn je. Deswegen ist es jetzt so wichtig, dass unsere Wirtschaft in dieser Quarantäne-Phase keine nachhaltigen Schäden erleidet.BTC-ECHO: Abhängig davon, wie lange dieser Zustand anhalten wird.Peter Bofinger: Klar. Da kann ich aber leider auch nicht weiterhelfen. Das ist eine medizinische und gesundheitspolitische Frage.BTC-ECHO: Einige Expert*innen vertreten die Meinung, einer der Faktoren, die diese Wirtschaftskrise deutlich von vorangegangenen unterscheiden, sei die Geschwindigkeit, in der sie sich ausbreite. Wie bewerten Sie das?Peter Bofinger: So einen Einbruch gab es noch nie. Das hat sich auch in kurzer Zeit so aufgebaut. Und hierbei ist, wie gesagt, das Problem der private Verbrauch. Deswegen kam das Ganze auch sehr schnell: Geht keiner mehr raus, geht keiner mehr einkaufen, bricht das ganze System ein.BTC-ECHO: Wir könnten doch zum Online Shopping wechseln.Peter Bofinger: Das geschieht, aber es wird den Einbruch nur abbremsen. Viele Menschen sind massiv verunsichert, geradezu in einer Schockstarre. Sie wissen nicht: Werde ich bald weiterarbeiten? Verliere ich meinen Job? Hart ist es insbesondere für die Selbstständigen, die nicht durch das Kurzarbeitergeld oder die Arbeitslosenversicherung abgesichert sind. Mittlerweile erfasst die Krise selbst die Bauwirtschaft. Es werden keine neuen Bauprojekte geplant und umgesetzt, die Menschen kaufen keine Wohnungen.BTC-ECHO: Was spielt bei Anleger*innen angesichts der Corona-Krise momentan die ausschlaggebendste Rolle?Peter Bofinger: Sicherheit. Sicherheit. Sicherheit. Am besten kommen diejenigen durch die Krise, die ihr Geld auf der Bank haben.BTC-ECHO: À Propos Anleger*innen. Denken Sie, die großen Fische der Aktienmärkte haben ihre Schäfchen schon längst ins Trockene gebracht?Peter Bofinger: Sicherlich gibt es genug Leute, die momentan versuchen, etwas raus zu schlagen. Mich hat es ehrlich gesagt sehr verwundert, wie spät der Aktienmarkt überhaupt auf die Corona–Krise reagiert hat. Das zeigt deutlich, wie kurzsichtig oder wenig vorausschauend Finanzmärkte sind. Jeder dachte offensichtlich, die Party ginge noch weiter.Ich vergleiche das gerne mit einem Fußballstadion: Solange es voll ist, denkt man, man könne jederzeit raus. Sobald allerdings alle raus wollen, kann man nicht mehr raus. So läuft das auf dem Aktienmarkt auch: Solange die Kurse hoch sind, denkt jeder, er könne noch rechtzeitig aussteigen. Sobald alle rauswollen, erlebt man, was wir jetzt erleben: Furchtbares Gedrängel und schreckliche Folgen.BTC-ECHO: Mal angenommen Deutschland wird diese schwierige Situation stemmen. Bleibt sie nicht trotzdem eine enorme Herausforderung für das Gemeinschaftsprojekt der Europäischen Union?Peter Bofinger: Das kommt drauf, wie wir uns anstellen. Es könnte auch eine Chance bedeuten. Wir müssten verstehen, dass keines der Länder für die aktuelle Lage verantwortlich ist. Daher sollten wir es als eine gemeinsame Herausforderung betrachten und es auch gemeinsam wuppen. Ich habe mit einigen Kollegen das Modell der Corona-Bonds vorgeschlagen. Das bedeutet, man begibt gemeinsame Anleihen, um zu zeigen: Wir stehen gemeinsam in dieser Krise zusammen. Deutschland war von der Idee jetzt nicht gerade begeistert.BTC-ECHO: Was schätzen Sie, woran das liegt?Peter Bofinger: Ich denke, wir haben in Deutschland Angst, dass die Situation zu einem Präzedenzfall wird und wir in Zukunft für alle ausstehenden Schulden in der Währungsunion haften müssen. Aber Angst ist ein schlechter Ratgeber. Es wäre fatal, wenn es aufgrund unserer Bedenken gegen ein solidarisches Vorgehen zu einem Auseinanderbrechen der Währungsunion kommen würde. Gerade die aktuelle Krise verdeutlicht uns ja, wie gut es ist, eine gemeinsame Währung zu haben. Mit der D-Mark würden wir jetzt eine massive Aufwertung erleben, die alles für unsere Wirtschaft noch schwieriger machen würde.BTC-ECHO: Aber Dexit kommt jetzt nicht?Peter Bofinger: Damit würden wir uns aktuell selbst ins Knie schießen.BTC-ECHO: Was sagen Sie denn all den Bürger*innen, die um ihr Erspartes fürchten?Peter Bofinger: Das Geld auf der Bank ist die sicherste Anlage im Augenblick. Da weiß man mit Sicherheit, was man nach der Krise noch haben wird. Alles andere ist momentan enorm unsicher.BTC-ECHO: Und wenn eine Bank pleite geht?Peter Bofinger: Da werden die Staaten genauso energisch eingreifen wie 2007/2008.Den zweiten Teil dieses Interview findet ihr am Montag auf BTC-ECHO. Source: BTC-ECHODer Beitrag Peter Bofinger zur Corona-Krise: „Angst ist ein schlechter Ratgeber” erschien zuerst auf BTC-ECHO.

  • Bitcoin vor Bull Run? Ein datengestützter Blick auf das Halving
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    Bitcoin vor Bull Run? Ein datengestützter Blick auf das Halving

    Bitcoin-Enthusiasten setzen viele Hoffnungen auf das kommende Halving. Doch bedingt eine Verknappung der Token-Emission wirklich einen Kursanstieg? Ein datengestützter Blick auf die vergangen zwei Halvings bei Bitcoin und auf die bei anderen Kryptowährungen. Das Bitcoin Halving: Ein Grund für Hoffnung für die Einen, eine sorgenvolle Zukunft für die anderen. Letztere befürchten einen Teufelskreis, der Bitcoin nach und nach erstarren lässt, während erstere im Halving eine Initialzündung für den Bitcoin-Kurs sehen.Wie immer existiert gegen FUD und FOMO nur ein Heilmittel: Die wissenschaftliche Analyse. Ziel dieses Artikels ist deshalb, die Entwicklungen von Kurs und Hash Rate für verschiedene Kryptowährungen zu betrachten. Wir schauen zusätzlich auf die Halvings, um so etwaige Signale für einen unglaublichen Kursanstieg oder einen dramatischen Kurssturz zu erhalten.Nicht alle Kryptowährungen haben eine mit Bitcoin vergleichbare Geldemission. Ripple hat alle Token zu Beginn generiert und verkauft diese jetzt. Monero besitzt keine Emissionskurve mit dramatischen Ereignissen wie Halvings. Schließlich existieren noch verschiedene Bitcoin Forks. Diese tragen jedoch nichts zu dieser Studie bei, haben sie nach der Trennung von Bitcoin doch noch kein Halving erlebt.Neben Bitcoin schauen wir deshalb auf folgende Kryptowährungen: * Ethereum kennt zwar keine Halvings, jedoch wurde der Mining Reward auch zu verschiedenen Ereignissen reduziert. Wir haben jüngst den Einfluss großer Protokoll-Updates auf die Performance dikutiert. Diese Betrachtung möchten wir hier ergänzen und den Fokus auf die Reward-Reduktionen legen. * Litecoin, der kleine Bruder Bitcoins, hatte letztes Jahr auch ein Halving hinter sich gebracht. Wir haben im Vorfeld dieses Ereignisses einen Artikel verfasst, dessen Erkenntnisse wir hier ebenso vertiefen und an manchen Stellen korrigieren werden. * Als ein Beispiel einer eher unbekannteren Währung schauen wir schließlich auf Vertcoin. Vertcoin ist Bitcoin recht ähnlich, so dass die Kryptowährung von Entwicklungen wie dem Lightning Network oder von Atomic Swaps profitieren konnte. Vollkommen unter dem Radar vieler Krypto-Enthusiasten gab es Ende 2017 im Vertcoin-Netzwerk ein Halving, welches wir ebenso betrachten können.Im ersten Teil dieser Studie schauen wir auf die Kursentwicklung, im zweiten auf die Änderung der Performance. Halving: Ein Garant für Kursanstiege?Die untere Abbildung zeigt die Kursentwicklungen von Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Vertcoin. Unter den Kursplots sind die mittleren Rewards pro Tag in rot dargestellt. Die Kurse sind für Bitcoin in US-Dollar, für die übrigen Kryptowährungen in BTC dargestellt. Der Gedanke ist, so den Einfluss eines Bitcoin Bull Runs möglichst aus den jeweiligen Kursen zu entfernen.Die verrauschte Linie bei den Ether-Rewards sollte kurz erklärt werden: Um auf die Rewards zu kommen, wurde die tägliche neue Geldemission durch die tägliche Anzahl der Blöcke geteilt. Während das für klassische Kryptowährungen wie Bitcoin, Litecoin und Vertcoin halbwegs gut funktioniert, sieht man bei Ethereum ein paar Unpässlichkeiten. Das mag an der geringen Blockzeit von wenigen Sekunden oder an dem etwas komplexeren Reward-System mit Block- und Uncle-Rewards liegen. So oder so sieht man auch bei Ethereum signifikante Reward-Reduktionen 2017 und 2019.Was fällt auf? Eine wirklich eindeutige Korrelation zwischen Halvings und positiven Kursentwicklungen vorher oder nachher kann man nicht wirklich erkennen. Bestenfalls bei Bitcoin sprechen die Kursentwicklungen nach November 2012 und nach Juli 2016 für sich. Bei den anderen Kryptowährungen sind derartige Entwicklungen ausgeblieben. Teilweise geht es sogar erstmal bergab. Die Findings für die Kurse in US-Dollar-Kurse sind letztlich dieselben. Frei nach dem Motto „Don’t trust, verify“ hier auch die Abbildung mit den Kursen in US-Dollar:Was bedeutet das also? Halving ist, zumindest bei anderen Kryptowährungen als Bitcoin, kein guter Indikator für Kurs-Rallyes. Gründe dafür sind klar: Zum einen bestimmt Bitcoin das Marktgeschehen. Zum zweiten ist die Frage, ob andere Kryptowährungen so sehr als Wertspeicher wie Bitcoin begriffen werden.Schließlich wird eine zukünftige Verknappung des Angebots nicht alleinigen Einfluss haben. Auch die Nachfrage muss sich anpassen. Bleibt das aus, ist alles Denken über Stock-to-Flow oder ähnliches vertane Liebesmüh. Kommt es zu einer Todesspirale im Mining-Ökosystem?Das andere Extrem sind immer die Bedenkenträger. Sie betonen, dass der Mining-Reward kleiner wird und dadurch die gefürchtete Mining Death Spiral ausgelöst wird: Mit dem Halving verringert sich der Reward um die Hälfte. Viele Miner werden also nicht mehr profitabel sein. Entsprechend werden sie ihre Geräte ausschalten. Dadurch sinkt wiederum die Blockzeit, was die Kryptowährung noch unattraktiver macht. Der Kurs fällt, wodurch sich noch weniger Miner das Mining leisten können. Um TV Kaiser zu zitieren: Ein Teufelskreis, meine Damen und Herren.Derartige Argumentationen kommen wie die WM oder das Schaltjahr alle vier Jahre. Dasselbe hörte man 2016 vor dem Halving. Wieder hilft ein Blick auf die Vergangenheit und ein Schielen zu anderen Kryptowährungen. Tut man dies, bestätigt sich das Bonmot „Honeybadger doesn’t care“:Die Hash Rate, egal ob von Bitcoin oder einer anderen Kryptowährung, kannte größtenteils nur eine Richtung: Aufwärts. Es gab zwar Zeiten der Konsolidierung, in denen die Hash Rate fiel. Dies geschah jedoch unabhängig von etwaigen Halvings. Auch bei den Blockzeiten sind keine Halving-bedingten Unpässlichkeiten zu bemerken.Zugegeben: Bei Ethereum sprang die Difficulty Bomb an, aber auch das hat nichts mit einer Halbierung der Emissionsrate zutun. Bitcoin Halving: Immer als ein Puzzlestück sehenWir lernen: Die Welt ist nicht so einfach. Weder droht die Eiszeit der FUD-Rufer, noch ist eine Goldene Zukunft der „Number go up“ einzig und allein durch das Halving definiert. Im Bitcoin-Kurs, und damit auch in der Aktivität der Miner, schlägt sich eben Angebot und Nachfrage nieder.Die Rechnungen sind komplizierter. Sicher, für den bullishen Ausgang sorgt aktuell die Welt durch Helikoptergeld und unkontrollierte Geldemissionen dafür, das System Bitcoin attraktiv zu machen. Das ist erstmal aber nur ein Argument, was zu einer steigenden Nachfrage führen kann. Wichtig ist also, nicht einfach auf das Halving zu schauen, sondern dieses im Gesamtkontext zu sehen. Bis zum Halving wird es sicherlich noch viele Gelegenheiten geben, auf BTC-ECHO über dieses Halving zu sprechen. Source: BTC-ECHODer Beitrag Bitcoin vor Bull Run? Ein datengestützter Blick auf das Halving erschien zuerst auf BTC-ECHO.

  • In ETFs investieren wie Warren Buffett!
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    In ETFs investieren wie Warren Buffett!

    Warren Buffett verfügt über zwei ETFs im Portfolio von Berkshire Hathaway. Grund genug, sich anzusehen, ob man diese Investition nachstellen könnte ...The post In ETFs investieren wie Warren Buffett! appeared first on The Motley Fool Deutschland.

  • 6 Dinge, die jeden Anleger erfolgreicher machen!
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    6 Dinge, die jeden Anleger erfolgreicher machen!

    Nutze den Zinseszinseffekt.The post 6 Dinge, die jeden Anleger erfolgreicher machen! appeared first on The Motley Fool Deutschland.

  • Preisturbulenzen am Bitcoin-Markt – ASIC-Hersteller verschleudern Miner
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    Preisturbulenzen am Bitcoin-Markt – ASIC-Hersteller verschleudern Miner

    Der Corona-Crash bedroht eine Vielzahl von Bitcoin Minern in ihrer Existenz. Nach neusten Erkenntnissen wirkt sich der Rückgang der Mining Difficulty im Netzwerk auch auf die Preise für ASIC Miner aus.Bitcoins Geldpolitik sieht vor, dass das Angebot an neuen BTC bereits im Vorfeld feststeht. Man kann also bereits heute relativ präzise voraussagen, wann wieviele Einheiten der Kryptowährung im Umlauf sind. Bitcoins Befürworter sehen in dieser Transparenz eines der stärksten Argumente für den Wert der digitalen Währung.Aus dem fixen Angebotswachstum ergibt sich allerdings auch ein Phänomen, das seines Gleichen sucht: Angebotsseitig ist Bitcoin völlig unelastisch. Das heißt, Miner können bei marktbedingten Kursschwankungen das Angebot nicht flexibel an die Situation anpassen – das ist einer der Hauptgründe, wieso Nachfrageschocks extreme Auswirkungen auf den Kurs sowie den Umsatz der Miner haben.Zuletzt sah man dies im Nachgang zu den Kursturbulenzen Mitte März. Wie wir bereits berichtet hatten, fiel die Difficulty, also die relative Schwierigkeit, einen gültigen Hash für den nächsten Block in der Blockchain zu errechnen, um 15 Prozent. Das war der zweithöchste Einbruch in der Geschichte der Kryptowährung überhaupt.Grund für den Rückgang der Difficulty war der Kurseinbruch im Vorfeld. Schließlich konnte eine Vielzahl an Minern sodann nicht mehr profitabel wirtschaften und mussten ihre Geräte vom Netz nehmen. Auch Hersteller von Minern betroffenNeuesten Erkenntnissen zufolge zieht sich die Kausalitätskette des Bitcoin-Marktes aber noch weiter. Denn neben den Minern brachten die Wirren des jüngsten Corona-Crashs auch die Hersteller von Mining Hardware, so genannten ASIC (Application Specific Integrated Circuits), in die Bredouille; namhafte Hersteller von Mining Rigs verschleuderten ihre Rechner zu Schleuderpreisen.So bietet WhatsMiner, ein Hersteller aus dem chinesischen Shenzhen, sein Mining-Flaggschiff M30S für aktuell 2.100 US-Dollar feil. Damit liegt der Preis gut 20 Prozent unter dem normalerweise veranschlagten Kostenpunkt von 2.500 US-Dollar. Flexible PreisstrategienBitcoins berüchtigte Volatilität fordert Markteilnehmern mitunter kreative Preisstrategien ab. So sind Hardware-Hersteller bereits seit geraumer Zeit dazu übergegangen, ihre Preise flexibel zu gestalten. Ziel ist es demnach, ASICs so zu preisen, dass sich die Investition für Miner nach etwa 15 Monaten amortisiert hat. Dem zugrunde liegen betriebswirtschaftliche Berechnungen über mögliche Mining-Profite, die sich aus dem Kurs sowie der aktuellen Difficulty ergeben.Nach Aussage von TokenInsight-Analyst Johnson Xu befinden sich die Preise für ASIC Miner seit Ende 2019 auf Achterbahnfahrt. So kostete der Whatsminer M20S Mitte Oktober noch 2.400 US-Dollar. Dieser Tage ist er schon für 1.340 US-Dollar zu haben – ein Preisrückgang von 40 Prozent.In dem umkämpften Mining-Markt liegen aber auch Chancen für exorbitante Gewinne – insbesondere im Zuge des anstehenden Coinbase Reward Halvings.Wenn Bitcoin 2-4 Monate nach dem Halving auf einem niedrigeren Preisniveau bleibt, werden viele Miner gezwungen sein, die Produktion einzustellen. Kurzfristig wird das zu Chaos im Netzwerk führen. Schwierige Anpassungen werden die Stabilität aber wiederherstellen, sobald die ineffizienten Miner abschalten, schreibt etwa Blockware Solutions, ein US-Händler für Mining Hardware, der auch eigene Bitcoin–Minen betreibt. Source: BTC-ECHODer Beitrag Preisturbulenzen am Bitcoin-Markt – ASIC-Hersteller verschleudern Miner erschien zuerst auf BTC-ECHO.

  • Die Welt der Bitcoin-Aprilscherze
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    Die Welt der Bitcoin-Aprilscherze

    Nicht immer muss man bierernst sein. Schon gar nicht im Krypto-Bereich. Hier deshalb ein paar amüsante und denkwürdige Aprilscherze aus der Krypto-CommunityDer erste April ist traditionell der Tag, an dem Menschen „in den April geschickt werden“. Zwar hat sich BTC-ECHO immer davon distanziert, einen derartigen Jux mitzumachen, schließlich ist im ernsten Journalismus-Geschäft für Humor kein Platz. Andere Bereiche der Krypto-Wirtschaft können sich schon deutlich mehr Humor leisten. Nicht ganz ernst und manchmal nicht ganz albern, wollen wir uns also auf verschiedene bekannte Aprilscherze im Krypto-Ökosystem schauen. Bitcoin: Zyklisches Verhalten entferntEtwas älter ist dieser Aprilscherz. Im Jahr 2014 schrieb Pieter Wuille ein Bitcoin Improvement Proposal, welches einen endlichen Supply an Bitcoins vorschlug.„Moment mal“, wird der Bitcoin-Kenner sagen, das hat doch Satoshi schon so definiert. Nun, im White Paper selbst steht davon wenig. Zugegeben, im Code des Bitcoin Core Clients steht schon seit alten Tagen etwas entsprechendes: int64_t nSubsidy = 50 * COIN; // Subsidy is cut in half every 210,000 blocks // which will occur approximately every 4 years. nSubsidy >>= (nHeight / 210000);Was viele nicht wissen: C++, die genutzte Programmiersprache, verhält sich beizeiten überraschend. Bei Divisionen wie der angegebenen (nHeight / 210000) wird es zu einem Shift in der Binärdarstellung kommen. Kurz gefasst: Der ursprüngliche Code führt dazu, dass alle 64 Halvings der Bitcoin Reward wieder 50 BTC betragen würde. Die Emissionskurve, die Satoshi Nakamoto eigentlich im Sinn hatte, würde so aussehen:Interessant an diesem BIP ist, dass er zwar amüsant ist, aber eigentlich ein ernstes Bugfixing als Hintergrund hat. Erst durch diesen BIP von Pieter Wuille und die sich daran anschließende Implementierung ist Bitcoin wirklich endlich. Ethereum: Meta-Aprilscherze und Konkurrenz-BashingAprilscherze im Tech-Bereich, gerne in der Form von Verbesserungsvorschlägen haben eine lange Tradition. Die Entwicklung des Internets wird über so genannte Requests for Comments vorangetrieben. Hier finden sich zum ersten April auch immer wieder Stilblüten wie ein Protokoll zur Datenübertragung über Brieftauben oder ein Kommunikationsprotokoll zum Dialog mit einer Kaffeemaschine.Auch in anderen Kryptowährungen existieren derartige spaßig gemeinte Vorschläge. Kein geringerer als Vitalik Buterin verfasste 2018 einen Verbesserungsvorschlag für Ethereum oder kurz EIP. Dieser hatte zum Ziel, den Ethereum Supply auf 120.204.432 ETH zu begrenzen.Doch auch die Freunde von Aprilscherzen wurden 2018 von Vitalik bedacht. Auf dem Weblog der Ethereum Foundation kündigte er an, dass mit den World Trade Francs oder kurz WTF ein Ethereum-eigener Stable Coin geschaffen wurde. Eine besonders pikante Note dabei: der Text ist zu 20 Prozent von einem alten Tron-Artikel übernommen. Announcements, Stable Coins und die Kontroverse um Plagiate seitens Tron: All das war in diesem zweiten Aprilscherz enthalten. Respekt, Herr Buterin. Neuer Wertspeicher Klopapier: Coinmarketcap rüstet aufAuch jenseits der Tech-Community neigt die Krypto-Szene zu Aprilscherzen. Manche mögen wohl gedacht haben, dass entweder die Explosion von Tethers Supply oder die Gerüchte um den Kauf durch Binance ein Aprilscherz waren. Der tatsächliche Aprilscherz kam jedoch heute:Statt dessen sehen wir da TPT, den Toilet Paper Token. Im Blog von Coinmarketcap können Investoren die Wettbewerbsvorteile dieser neuen Kryptowährung genauer studieren. Namhafte Krypto-Stars wie Mary Ploppins und John Splashington sind mit an Bord, um das „Recht, abzuwischen“ nun zu tokenisieren.In Zeiten der Krise wurde Toilettenpapier von vielen Menschen als neuer Wertspeicher begriffen. Nicht bei Bitcoin, sondern bei dem weißen Gold hat das Hodl-Meme eine weite Adaption unter Nocoinern gefunden. Die Ähnlichkeit zwischen einem Blatt Klopapier und einem nun in Milliarden gedruckten US-Dollar bestätigt dies. Stacking Blatts statt Stacking Sats! (K)ein Aprilscherz: Bitcoin-Boom 2019Auch beim Kursgeschehen kommt es beizeiten zu Entwicklungen, die wie ein Aprilscherz anmuten. Im letzten Jahr explodierte der Bitcoin-Kurs am zweiten April: Tageschart auf Basis des Wertepaares BTC/USD auf der Börse Coinbase erstellt. Der vermeintlich verspätete Aprilscherz war jedoch der Beginn des großen Bull Runs von 2019. Die Durststrecke, die der Bitcoin-Kurs nach Mitte Dezember durchlief, war zu einem endgültigen Abschluss gekommen und der Bitcoin-Kurs schoss in schon lange nicht mehr gesehene Höhen. Von diesem Bull Run ist seit dem Crash von Mitte März nicht mehr viel zu sehen, jedoch hält sich der Bitcoin-Kurs bisher noch gut über den Gefilden, die Anfang 2019 durchwandert wurden. Viele stellen sich nun die Frage, ob es dieses Jahr wieder zu einem derartigen positiven Aprilscherz kommt. Ohne zu pessimistisch sein zu wollen: Zumindest lässt sich keine besondere Saisonalität an bezüglich etwaiger Aprilscherze in den vergangenen Jahren ausmachen. Mit dem Halving im Blick kann die Sache natürlich dennoch gut aussehen. Und immerhin: In über der Hälfte der vergangenen Jahre war April ein guter Monat für Bitcoin. Mal sehen also, ob wir auch charttechnisch vom launischen April in den Wonnemonat Mai wechseln. Der Chart auf dieser Seite wurde mit TradingView erstellt.  Source: BTC-ECHODer Beitrag Die Welt der Bitcoin-Aprilscherze erschien zuerst auf BTC-ECHO.

  • CBDC: Wie digitales Zentralbankgeld unsere Gesellschaft verändert
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    CBDC: Wie digitales Zentralbankgeld unsere Gesellschaft verändert

    China plant noch dieses Jahr eine digitale Zentralbankwährung – Central Bank Digital Currency (CBDC) – herauszugeben. Im Zuge der Corona-Krise nimmt die Relevanz signifikant zu, da CBDCs mehr Eingriffsmöglichkeiten des Staates respektive der Notenbank in Wirtschaft und Gesellschaft erlauben. Warum Geschäftsbanken die Verlierer dieser Entwicklung sind, was CBDCs mit einem Betriebssystem wie Microsoft oder Linux zu tun haben und wieso 50 digitale Euro nicht 50 analogen Euro entsprechen. Ein Kommentar.Seit mehreren Monaten nimmt die Anzahl an Positionspapieren und Forschungsarbeiten zu digitalen Zentralbankwährungen – Central Bank Digital Currency (CBDC) – signifikant zu. Besonders China soll hier besonders weit sein. Mehrere Tests wurden bereits durchgeführt und immer wieder heißt es, dass China noch dieses Jahr den digitalen Renminbi bekommen könnte. Auch im Zuge der Corona-Krise erhöht sich der Druck auf die Notenbanken, schnell eine digitale Zentralbankwährung herauszugeben.So liegen bereits Gesetzesvorschläge im amerikanischen Demokratenhaus vor, die eine digitale Zentralbankwährung für Helikoptergeld vorsehen. Insbesondere in einer Wirtschaftskrise ist es dem Staat besonders wichtig, direkt in die Realwirtschaft eingreifen zu können. Notenbanken möchten Mittelsmänner umgehenAnstatt das langsame und ineffiziente Geschäftsbankensystem wie bislang nutzen zu müssen, könnten Gelder direkt von der Notenbank an die Bevölkerung und Unternehmen fließen. Auch könnte das programmierbare Geld flexibel den Rahmenbedingungen angepasst werden. Sollte es also in ein paar Monaten beispielsweise zu einer unkontrollierten Inflation kommen, dann könnten Notenbanken das Fiat-Token-Guthaben ihrer Bürger flexibel steuern.Die politische Entmachtung der Zentralbanken in der Corona-Krise würde somit um eine Entmachtung des Geschäftsbankensektors ergänzt werden. Banken würden damit als Mittelsmänner durch die DLT-Infrastruktur immer stärker ersetzt. Anstatt zu einer Dezentralisierung des Geldsystems würde es genau zum Gegenteil kommen. Eine Zentralisierung gen Notenbanken würde stattfinden, die stärker denn je unter den Fittichen der Staaten stehen. Dieser Zentralisierung würde wiederum die potentielle Dezentralisierung durch Integration von Nicht-Banken in die Finanzinfrastruktur entgegenstehen. Durch den Transformationsprozess wirken also Kräfte in verschiedene Richtungen. Die Peer-to-Peer-Distributionskanäle reduzieren die Risiken im Bankensektor bei gleichzeitiger Stärkung von Notenbank und Staat.Waren die Finanzinfrastrukturen bislang exklusiv den Banken vorbehalten, so sind sie es durch eine Token-Infrastruktur nicht mehr. Beispielsweise sollen in China auch Nicht-Banken wie Alibaba und Tencent mit in die Distribution des digitalen Renminbi eingebunden werden. Ein Mandat, das normalerweise den Geschäftsbanken vorbehalten ist. Exklusivität im Finanzsektor wird dadurch zukünftig nur noch von regulatorischer Seite (z.B. Lizenzen), weniger aber von technologischen Infrastrukturstandards geprägt sein. Zentralbankgeld ist analogDas Geldmonopol ist elementar für die Handlungsfähigkeit eines Staates. Dieses aus der Hand zu geben, kommt einem Machtverlust gleich. Entsprechend verständlich sind die Bemühungen von China und anderen Staaten, die Kontrolle nicht nur zu behalten, sondern weiter auszubauen. Schließlich stößt man beim jetzigen Geldsystem, wie aktuell in der Corona-Krise zu beobachten ist, schnell an seine Grenzen.Nun wird sich unsere Finanzinfrastruktur nicht von heute auf morgen auf Token und Blockchain umstellen. Wir werden also ein paralleles Finanzsystem erleben, indem Kassensysteme oder Bezahlsoftware sowohl analoges Geld als auch digitales Geld annehmen werden.Man muss dazu wissen, dass unsere Kontoguthaben nicht als Zentralbankgeld definiert sind, sondern als Giral- beziehungsweise Buchgeld, das lediglich Verbindlichkeiten oder Forderungen gegenüber der Bank verbrieft. Vereinfacht gesagt besitzt man kein Geld auf seinem Bankkonto, sondern nur den Forderungsanspruch, sich Geld in Form physischer Banknoten und Münzen auszahlen zu lassen.Geschäftsbanken sorgen durch Geldschöpfung in erster Linie für die Liquidität am Markt, nicht die Notenbanken. Das Konzept der CBDC wäre also wirklich mit einem Sprung ins Digitale gleichzusetzen und würde die Geldschöpfung und Transmissionsmechanismen auf den Kopf stellen. Es gibt nicht DIE Central Bank Digital Currency (CBDC)Schaut man sich die verschiedene Ausgestaltungsformen von CBDC an, dann wird einem schnell bewusst, dass es nicht die eine CBDC gibt. Im Gegensatz zu Banknoten und Münzen kann digitales Geld verschiedene Programmierstufen und Kompatibilitätsebenen abbilden. Pauschale Urteile, dass CBDC zwangsläufig gut oder schlecht sind, sind nicht nur von den politischen, sondern vor allem auch von den technischen Rahmenbedingungen abhängig. Während eine Banknote in China die gleiche Funktion einer Banknote der Eurozone hat, wird sich dieses Grundverständnis in Zukunft ändern. Wenn wir in einen anderen Währungsraum reisen, könnte nicht nur der Wechselkurs entscheidend sein, sondern auch der funktionale Kontext einer Währung.Diese neue Dimension kann sich zum einen durch Privatsphärestandards ausdrücken. So würde es auf der Hand liegen, dass in einem autokratischen Staat programmierbares Geld anderen Datenschutzverordnungen unterliegt als beispielsweise in Europa. Auch können die Zielsetzungen der digitalen Zentralbankwährung andere sein. So gibt es Zentralbankgeld-Konzepte, die beispielsweise nur auf den Retail-Kunden, also den privaten Endnutzer oder aber nur auf Maschinen oder nur Banken abzielen, wie Prof. Dr. Sandner vom Frankfurt School Blockchain Center in einem Beitrag anschaulich erklärt. Digitaler Paternalismus mit PhantasieWenn Geld in seiner technischen Ausgestaltung in Abhängigkeit zu seinem wirtschaftspolitischen Umfeld steht, dann ist der Geldwert keine reine Frage vom Devisenkurs und seiner inflationsbereinigten Kaufkraft, sondern ein politisches Statement.Die Szenarien lassen viel Raum für Phantasie. Sei es, dass man Guthaben auf Wallets je nach Zinssituation anpasst, was bei Notenbanken-Wallets der Fall sein könnte oder aber, dass politische Rahmenbedingungen Guthaben incentivieren oder sanktionieren können. So könnte man bei dem Besuch in einem anderen Währungsraum automatisch andere Wechselkurse respektive Preise erhalten als die heimische Bevölkerung. Gerade vom Tourismus oder von Expats überlaufende Regionen könnten so ihre eigene Preispolitik programmieren, je nachdem, was ihrer Zielsetzung entspricht. An dieser Stelle wird in Zukunft die Frage zu klären sein, inwiefern Geld an eine Identität gebunden sein muss. Die Kaufkraft entscheidet sich dann unter Umständen nicht mehr allein am Nominalwert des Geldes. Mehr denn je könnte entscheidend sein, wer das Geld besitzt und es ausgeben möchte.Auch das oft diskutierte chinesische Social-Scoring-Programm, um die Staatstreue und das Verhalten der Bürger zu beurteilen, ließe sich durch Token beziehungsweise programmierbares Geld gut umsetzen. Wer beispielsweise entgegen den Staatsinteressen handelt, kann so vollkommen automatisch mit finanziellen Sanktionen belegt werden. Passiv und aktiv machen den UnterschiedDas Neue an programmierbaren Geld zeigt sich unter anderem in dem Automatismus, den es mit sich bringt. Während wir heutzutage aktiv und manuell Geld überweisen oder zumindest einen Dauerauftrag einrichten, könnten sich gerade öffentliche Abgaben automatisieren. Angefangen von der Steuernachzahlung, über den Strafzettel fürs Falschparken oder die Wasserrechnung bei den Stadtwerken.An dieser Stelle liegt aber auch eine Gefahr. Nicht nur, dass wir mit zunehmender Integration von Algorithmen und Maschinen immer weniger Geldströme bewusst steuern, sondern auch, dass wir zwischen Daten und Geld immer weniger unterscheiden können. 50 Euro sind nicht 50 digitale Euro50 digitale Euro sind dann nicht mehr egalitär wie heutzutage eine 50 Euro Banknote. Der Obdachlose hat aktuell mit 50 Euro die gleichen Konsum- oder Ausgabemöglichkeiten wie der Chefarzt oder Universitätsprofessor. Auch bei den ersten Entwürfen eines digitalen US–Dollar, Euro oder Renminbi wird dies bis auf viele Punkte so sein. Schrittweise könnte diese Gleichheit durch immer komplexere und einnehmendere Geldsysteme aufgeweicht werden. Nicht nur wird ab einem gewissen Punkt keinerlei Privatsphäre mehr vorhanden sein – dies dürfte im Grunde schon bei der ersten CBDC Version der Fall sein – sondern es wird sich ein Zahlungssystem an die Policy eines Staates anpassen.Ähnlich wie sich Microsoft oder andere Betriebssysteme über Jahre weiterentwickelt haben, könnten dies in Zukunft auch Geldsysteme von Notenbanken machen. So könnten Notenbanken ein Geldupdate durchführen, damit ihr digitales Zentralbankgeld zu einem bestimmten Stichtag neue Funktionen bekommt. Anstatt also alte Geldscheine auszusortieren, weil sie abgenutzt sind, ihre Sicherheitsmerkmale nicht mehr ausreichen oder man schlichtweg gezwungen ist, eine Währungsreform zu machen, kann man dies demnächst per Knopfdruck durchführen.Während die Update-Möglichkeiten bei Banknoten und Münzen seit Jahrhunderten immer die gleichen waren, ist dies bei CBDCs nicht mehr der Fall. Die Vorteile dieser monetären Digitalisierung dürften in vielerlei Hinsicht überwiegen. Schließlich ist es naheliegend, dass wir in unser immer digitaler werdenden Lebensrealität auch digitale Werte und Geldwerte in unseren Alltag integrieren. Was für Facebook gilt, gilt auch für ein digitales ZentralbanksystemWas allerdings für die Bequemlichkeit in der Nutzung von Facebook, Google und Amazon gilt, betrifft umso mehr digitale Währungen. Man bekommt nichts geschenkt. Wenn CBDCs eine höhere Kaufkraft ermöglichen, da sie beispielsweise im Gegensatz zu analogem Geld verzinst werden, dann wird dies zu Lasten unserer Privatsphäre durch Abgabe von Autonomie „finanziert“. Wie man aktuell Google und Facebook mit seinen Daten bezahlt und sich damit in deren Abhängigkeit begibt, wird man sich durch Nutzung von CBDCs stärker dem Staat unterordnen.Sollte dann der Staat nicht den eigenen demokratischen Wertevorstellungen entsprechen, hat man ein sehr großes Problem. Inwiefern es dann noch möglich sein sollte, mit Privatsphäre-schützenden Kryptowährungen zu bezahlen, steht auf einem anderen Blatt. Die Konfliktlinie zwischen privatem und staatlichem Geld dürfte in den nächsten Monaten und Jahren zu großen politischen Debatten führen. Gegenwärtig lässt sich nur darüber spekulieren, wie ein Geldsystem zwischen CBDCs, Fiat-Derivaten wie Facebooks Libra und wirklich dezentralen Projekten wie Bitcoin aussehen wird. Source: BTC-ECHODer Beitrag CBDC: Wie digitales Zentralbankgeld unsere Gesellschaft verändert erschien zuerst auf BTC-ECHO.

  • Der E-Euro kommt – aber wann?
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    Der E-Euro kommt – aber wann?

    Die Banque de France hat erste Tests für eine digitale Zentralbankenwährung (Central Bank Digital Currency, CBDC) gestartet. Die Zentralbank in Frankreich prüft den Einsatz des digitalen Euros im Interbanken-Bereich.Die Banque de France will die Möglichkeiten eines digitalen Euros austesten. Der E-Euro im Sinne eines digitalen Zentralbankengeldes (Central Bank Digital Currency, CBDC) soll zunächst im Interbanken-Verkehr getestet werden. Damit, so erläutert es die französische Zentralbank in einer öffentlichen Mitteilung vom 30. März, will sie den Einsatz des digitalen Geldes im Clearing und der Abwicklung von tokenisierten Assets testen. Sie leistet damit in gewissem Sinne Pionierarbeit – allerdings nur in Europa. Banque de France will Pionierarbeit leistenEinen E-Euro in Form von digitalem Zentralbankengeld soll das bestehende Geldsystem keinesfalls ergänzen, teilt die Banque de France weiter mit. Viel eher gehe es darum, zu testen, inwiefern ein E-Euro die Effizienz der Zahlungsflüsse im Geldverkehr verbessern könne. Davon verspricht sie sich eine „verbesserte Finanzierung der Wirtschaft“.Dahingehend wolle man nun testen, inwiefern man bestehende Strukturen des traditionellen Settlements über technologische Lösungen in eine CBDC überführen könne. Dazu müsse man die Vorteile eines E-Euros ausloten und eventuelle Auswirkungen überprüfen, die ein solches Geld auf die Finanzstabilität, Geldpolitik und die Regulatorik haben könne.Die Ergebnisse dieser Testläufe sollen schließlich den Beitrag der Banque de France zu einem europäischen Zentralbankengeld bereitstellen. Hier sei es jedoch notwendig, eine europäische Zusammenarbeit anzustreben.Nun sind Einzelpersonen oder Gruppen dazu angehalten, entsprechende Vorschläge für Testprogramme einzureichen. Die Banque de France will dann maximal 10 Bewerber aussuchen. Dabei schreibt die französische Zentralbank keine bestimmte Technologie vor. Sie sollte lediglich „innovativer Natur“ sein.Ferner wolle man eine große Bandbreite an Unternehmenszweigen miteinbeziehen, um damit mehrere mögliche Einsatzgebiete des E-Euros zu gewährleisten. Bewerbende haben nun bis zum 15. Mai Zeit, ihre Vorschläge einzureichen. Die Banque de France will dann bis zum 10. Juli die passenden Bewerber auswählen.Bis es tatsächlich zu einer Umsetzung des E-Euros kommt, wird jedoch noch einige Zeit ins Land streichen. CBDC: China macht’s vorUm einiges forcierter sind da schon die Pläne Chinas. Denn das Land arbeitet bereits seit Längerem an einer digitalen Ausgabe der Staatswährung. Der digitale Renminbi hat nach letzten Informationen die ersten Tests bereits erfolgreich absolviert. Aktuell arbeitet die chinesische Regierung daran, einen passenden rechtlichen Rahmen für das digitale Zentralbankengeld zu finden. In China hat Alipay, der Bezahldienst des chinesischen Technologieriesen Alibaba, offenbar bereits fünf Patente im Zusammenhang mit der digitalen Währung angemeldet.Auch die USA loten bereits seit vergangenem Jahr die Chancen und Risiken eines digitalen US-Dollars aus. Jüngst erhielten die Diskussionen um digitales Helikopter-Staatsgeld neue Impulse. Source: BTC-ECHODer Beitrag Der E-Euro kommt – aber wann? erschien zuerst auf BTC-ECHO.

  • Regulierungs-ECHO: Bitcoin-Betrug, Helikoptergeld und CBDC
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    Regulierungs-ECHO: Bitcoin-Betrug, Helikoptergeld und CBDC

    Hilfspakete in den USA, eine ertappte Bitcoin-Betrügerin in Indien und ein verhinderter Token Sale bei Telegram. Das Regulierungs-ECHO: Alles, was beim Thema Bitcoin, Kryptowährungen und Regulierung in der vergangenen Woche wichtig war. Willkommen zum Regulierungs-ECHO. Alle wichtigen Nachrichten zum Thema rund um das Bitcoin-Ökosystem im Überblick. Bitcoin & Co. bekommen Rückenwind dank HilfspaketeDie angekündigten Rettungsmaßnahmen der Regierungen und Staaten haben dem Krypto-Markt zu Beginn der Woche den Rücken gestärkt. So haben sich etwa die US-Regierung und Abgeordnete beider politischer Seiten auf ein 2 Billionen US-Dollar schweres Hilfspaket geeinigt. Dieses soll die US-Wirtschaft retten und beinhaltet Einmalzahlungen an alle Bürger der Vereinigten Staaten in Höhe von 1.200 US-Dollar. Ferner dürfen Unternehmen und Krankenhäuser mit Liquiditätsspritzen rechnen, auch Krankenhäusern will die Regierung unter die gebeutelten Arme greifen. Von den angekündigten Maßnahmen schienen auch Bitcoin & Co. zu profitieren. So ist der Bitcoin-Kurs und andere Kryptowährungen im Nachgang der Ankündigungen angestiegen. Digitaler Renminbi rückt in greifbare NäheDie People's Bank of China hat eine Testserie der digitalen Zentralbankenwährung (Central Bank Digital Currency, CBDC) abgeschlossen und somit erste Vorbereitungen für die Einführung eines digitalen Renminbi getroffen. So hat die chinesische Zentralbank Tests mit privaten Unternehmen durchgeführt. Alipay, der Online-Bezahldienst des chinesischen Technologie-Unternehmens Alibaba, soll im Zusammenhang mit einer entsprechenden Währung bereits einige Patente angemeldet haben. Die Patente sollen mehrere Funktionen abdecken, darunter die Ausgabe und Zirkulation sowie die Einhaltung der Antigeldwäsche-Richtlinien. Telegram: US-Gericht stoppt Token Offering Im zähen Ringen zwischen dem Messaging-Dienst Telegram und der US-Börsenaufsicht (Securites and Exchange Comission, SEC) musste Telegram einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Der oberste Gerichtshof des US-Bundesstaats New York hat das Token Offering von Telegram für unzulässig erklärt. Die Emission des GRAM Token verstoße gegen das US-Börsenrecht, heißt es im entsprechenden Urteil. Anstelle eines Initial Coin Offering (ICO) wählte Telgram ein SAFT Offering (Simple Agreement for Future Tokens). Bei diesem handelt es sich um ein Angebot ausschließlich für institutionelle Investoren. Dass die GRAM Token aber auf dem Sekundärmarkt gehandelt werden sollten, hat Telegram letztlich das Genick gebrochen. Digitaler US-Dollar soll staatliche Zahlungen ermöglichenDie riesigen Hilfspakete, die die US-Regierung an die Bürger verteilen will, könnten in digitaler Form ans Volk gebracht werden. Für das sogenannte „Helikoptergeld“ hat die demokratische Partei einen Plan vorgelegt, der einen digitalen US-Dollar vorsieht. Auch eine digitale Zentralbankenalternative ist in den USA überdies im Gespräch. Dabei könnte auch die Blockchain-Technologie zum Einsatz kommen. Ob das allerdings der Fall sein wird, ist bis zuletzt nicht eindeutig geklärt worden. Indien: Bitcoin-Betrügerin aufgeflogenBitcoin-Betrüger haben es mit fortschreitendem Behörden-Wissen zunehmend schwerer. So fassten indische Behörden in der vergangenen Woche eine Bitcoin-Betrügerin. Sie hatte sich in der Kryptowährung getäuscht und die vermeintliche Anonymität von Bitcoin überschätzt. Die Behörden hatten sich indes etwas schlauer angestellt. Source: BTC-ECHODer Beitrag Bitcoin-Betrug, Helikoptergeld und CBDC erschien zuerst auf BTC-ECHO.

  • Meinungs-ECHO: Bitcoin: Alles oder nichts
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    Meinungs-ECHO: Bitcoin: Alles oder nichts

    Der Präsident des brasilianischen Bankenverband geht mit Kryptowährungen hart ins Gericht, während von anderer Seite der nächste Bull Run in Aussicht gestellt wird. Das Meinungs-ECHO.Schwere Zeiten für Hodler. Wem der Corona-Crash am Krypto-Markt schon nicht turbulent genug war, dem dürfte spätestens die nächste Schockmeldung durch Mark und Bein gehen. Allen, die sich im naiven Glauben befinden, dass es sich bei Kryptowährungen à la Bitcoin um – nun ja – Währungen handelt, hat der Chef des brasilianischen Bankenverbands eine bittere Pille verabreicht. Kryptowährungen nichts als Schall und RauchMurilo Portugal, seines Zeichens Präsident des brasilianischen Bankenverbandes, hat während einer Debatte über die „Auswirkungen der digitalen Revolution auf das Finanzsystem“ der FHC Foundation deutliche Worte gefunden. Laut Portugal erfüllen „Kryptowährungen keine der klassischen Funktionen der Währung“. Im Grunde taugen Kryptowährungen für keine der grundlegenden Eigenschaften wie Rechnungseinheit, Tauschmittel oder Wertaufbewahrungsmittel:> Sie werden eigentlich Münzen genannt, aber sie sind keine Münzen, weshalb es sich um eine Kryptowährung handelt. Kryptowährungen erfüllen keine der klassischen Funktionen der Währung, die als Rechnungseinheit dienen soll, in der Menschen Preise ausdrücken können. Sie dienen weder als Zahlungsmittel noch als Wertaufbewahrungsmittel, da die Volatilität sehr hoch ist.Portugal ist alles andere als ein unbeschriebenes Blatt. Als ehemaliger Exekutivdirektor der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds hat sein Wort in der Finanzwelt Gewicht. Mit dieser Äußerung hat er sich aber offensichtlich aus dem Rennen als Anwärter für die Existenz Satoshi Nakamotos disqualifiziert. … oder doch der nächste Bitcoin Bull Run?Dass das Bitcoin-Investment doch nicht für die Katze sein muss, lässt sich der Prognose des Analysten Big Cheds entnehmen. Per Twitter teilte er mit, dass er in Kürze eine Wertsteigerung der größten Kryptowährung nach Marktkapitalisierung bei 7.600 US-Dollar erwarte :> $BTC Bitcoin 4 hour - BB's starting to pinch, expect volatility soon.> > Get the popcorn ready 🍿https://t.co/eRTF2WgOcT pic.twitter.com/JZZ4fuASqG> > -- Big Cheds (@BigCheds) March 26, 2020> Bitcoin in 4 Stunden – BBs (Bollinger Bänder) beginnen zu drücken, ich erwarte eine Volatilität. Macht schonmal das Popcorn klar.Demnach haben Kleinanleger, die Bitcoin im Laufe des jüngsten Abwärtstrends angehäuft haben, diese nun in Cold Storages verlagert, was ein Indikator für die nächste Explosion am Krypto-Markt sein könnte. Dass Anleger ihre Bitcoin von den Börsen abziehen, könnte somit auf eine baldige Akkumulation des Markts hindeuten.Die erwartete Kursexplosion ließ allerdings auf sich warten. Zwar könnte man noch für die Relativität von Zeit argumentieren. Aber zumindest nach offizieller Zeitrechnung dürften die vier Stunden mittlerweile abgelaufen und die Popcornreste in den unendlichen Weiten der Sofaritze verschwunden sein. Source: BTC-ECHODer Beitrag Bitcoin: Alles oder nichts erschien zuerst auf BTC-ECHO.

  • Investmentcase NFT, Teil I: Superrare macht’s möglich: Reich werden mit digitalen Kunstwerken
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    Investmentcase NFT, Teil I: Superrare macht’s möglich: Reich werden mit digitalen Kunstwerken

    Moderne Investoren sind nicht auf Kryptowährungen beschränkt. Der Markt der digital collectibles ist ein wachsender. Über die Plattform Superrare können Investoren zu den Kunsthändlern von morgen werden.Das Krypto-Ökosystem ist facettenreich. Besonders deutlich sieht man das im Ethereum-Ökosystem. Neben Ether, dem nativen Token der Ethereum Blockchain, existieren verschiedene Arten an Token. Lange vorbei sind die Zeiten, in denen es lediglich ERC-20 Token gab. Neben diesem Standard-Token, der in bisher 250.000 Smart Contracts genutzt wird, existieren andere Token Standards. Ein weiterer besonders bekannter Standard ist der ERC-721. Dieser Token-Standard zielt auf die Entwicklung nicht fungibler Token ab. Nicht fungibel sind Token, die voneinander unterscheidbar sind. Anders als bei Geld, wo sich ein Euro nicht vom anderen unterscheiden sollte, sind derartige Token daraufhin optimiert, unterscheidbar zu sein.Würde es um eine weitere neue Kryptowährung gehen wäre das absurd. Wie ist es jedoch mit Sammlerstücken? Schon häufiger haben wir von tokenisierten Immobilien, T-Shirts auf der Blockchain oder Spielen im Blockchain-Ökosystem gesprochen.In all diesen Anwendungen, wie eigentlich generell im Krypto-Business, ist auch ein kleiner Investment-Case versteckt. Ziel dieser Artikelreihe ist weniger, über diese aus einer Helikopter-Perspektive zu sprechen. Gerade in jüngster Vergangenheit haben wir diese Perspektive schon genauer erläutert.Ziel dieser Artikelreihe ist vielmehr, dem Leser ein Verständnis dafür zu vermitteln, wie nun ein Investment in NFT-basierte Projekte in der Praxis aussieht und worauf Investoren bei einem derartigen Investment achten sollten. Wie so oft wird man nicht jeden einzelnen Investment-Case im NFT-Bereich erklären können. Wir möchten jedoch beispielhaft auf ein paar derselben eingehen: Auf digitale Kunst, digitale Grundstücke und digitale Spiele und Sammelstücke. In diesem Artikel folgen wir den Spuren großer Kunstmäzene und möchten in digitale Kunst investieren. Be your own Kunstmäzen: Kunsthandel auf SuperrareSeien es Gemälde von Klassikern wie Rembrandt oder von modernen Künstlern wie Banksy: Es existiert ein Markt für Kunst. Im Jahr 2019 sind laut Art Basel über 60 Milliarden US-Dollar für Kunstwerke ausgegeben worden. Neben reinen ästhetischen Gründen ist für private Käufer der monetäre Wert nicht wegzudenken. Die Argumentation um Kunstwerke ähnelt der um einen Store of Value wie Bitcoin. Es ist sogar noch radikaler: von einem Original existiert nur ein einziges Stück. Sollte es immer Kunstinteressierte geben, haben Investoren mit einem Gemälde zuhause einen Wertspeicher stehen.Bei zeitgenössischen Künstlern ist der Fall noch interessanter: Künstler wie Banksy waren nicht immer weltweit bekannt. Einen aufstrebenden Künstler früh zu entdecken und Kunstwerke von ihm zu kaufen, kann langfristig ein sehr lukratives Investment sein.Und hier wird es für uns im Blockchain-Bereich interessant. Wir leben immer mehr in einem digitalen Zeitalter. Auch wenn VR-Technologien noch am Anfang stehen, denken schon verschiedene Unternehmen über eine Ökonomie in der virtuellen Realität nach. Immer mehr Künstler nutzen die Möglichkeiten der digitalen Welt. Kein Wunder: Künstler können die Möglichkeiten digitaler Formate voll ausspielen. Kleine Animationen können schnell eingebaut werden. Dank der Blockchain-Technologie können nun diese Kunstwerke wie ihre klassischen Counterparts absolut limitiert sein.Das ist keine Zukunftsmusik. Auf der Website Superrare kann der digitale Kunsthändler in spe schon heute Kunstwerke kaufen. Verschiedene Kunstwerke haben dabei schon mehrfach den Besitzer gewechselt. Ein bekanntes Beispiel ist das AI Generated Nude Portrait 1. Dieses, ursprünglich für 0,46 Ether vor zwei Jahren verkauft, wechselte Anfang des Jahres den Besitzer für 75 Ether. In US-Dollar ausgedrückt: Ein Kunstwerk, was im Jahr 2018 für 175 US-Dollar den Besitzer wechselte, wurde Anfang 2020 für 13.000 US-Dollar verkauft. Renditen, die man ansonsten aus Bullenmärkten kennt, diesmal aber mit einer Halbierung des Ether-Kurses zusammenfielen. Erste Schritte auf SuperrareWie wird man nun digitaler Kunsthändler? Wie im DeFi-Ökosystem kann eine Metamask Wallet hier helfen. Die Einrichtung derselben haben wir im Kryptokompass-Monatsspecial vom März 2020 beschrieben. Ebenso erinnert das Verbinden der eigenen Wallet mit der Kunstbörse Superrare an das Prozedere, welches man von Compound oder anderen DeFi-Plattform kennt: Man muss eine Verbindung zwischen der eigenen Wallet und der dApp zulassen:Über den Menüpunkt Activity und Marketplace kann nun der digitale Kunstinvestor in ein Kunstwerk investieren. Während letzterer eine generelle Werkschau bietet, kann Activity interessant sein, um möglichst schnell bei einem Schnäppchen zu reagieren. Warum das wichtig ist? Weil ein Gros der Kunstwerke versteigert wird. Zwar existieren auch Kunstwerke, die man sofort kaufen kann. Das oben genannte Werk „AI Generated Nude Portrait 1“ wird beispielsweise für satte 850 ETH feilgeboten.Da in diesen Kunstauktionen zum Teil gute Schnäppchen zu ergattern sind, fokussieren wir uns hier auf das Offerieren von Angeboten. Der direkte Kauf eines Kunstwerkes, was zum Sofortverkauf feilgeboten wird, ist ohnehin ähnlich – man muss lediglich auf „Buy Now“ klicken. Möchte ein Kunstkenner ein Angebot offerieren, muss er auf „Place a Bid“ klicken und eine Summe angeben, die er bereit wäre, für das Kunstwerk zu zahlen.Die Summe, die man bereit wäre, zu zahlen, wird tatsächlich an einen Smart Contract überwiesen, der als Treuhänder agiert. Das Geld ist jedoch (bis auf die notwendigen Gas Fees) nicht verloren: Solange der Verkäufer das Angebot nicht angenommen hat, können Anleger dieses auch wieder zurückziehen. Dies geschieht im eigenen Nutzerprofil unter „Offers“. Diese Funktion ist auch wichtig, um sein Angebot zu erhöhen.Danach setzt ein Wartespiel ein: Der Kunsthändler muss abwarten, bis das Angebot angenommen wird. Die Nadel im Heuhaufen: Wie finde ich ein lohnenswertes Investment?Der Traum des Kunsthändlers in spe ist, mit diesen Kunstwerken einen ordentlichen Profit zu machen. Ein paar Punkte, auf die man diesbezüglich achten kann, sind, neben dem eigenen Geschmack: * Wie selten sind die Kunstwerke des Künstlers? Jemand, der ständig neue Kunstwerke erstellt, erhöht damit natürlich auch das Angebot. Das muss nicht per se schlecht sein, kann sich aber auf die Qualität seiner Werke niederschlagen. * Wie ist der durchschnittliche Verkaufspreis? Diese Größe ist wichtig, sieht man doch daran, wie die Werke des Künstlers von der Community rezipiert werden.Das Gute an Superrare: Über die Plattform kann all das schnell herausgefunden werden. Die beiden oben genannten Seiten – Activity und Marketplace – sind dabei ein erster Startpunkt. Gerade die erstgenannte Seite, gibt auch interessante Informationen über die Community-Aktivität. Man kann der Website die Top Collectors und Trending Artists der letzten Woche entnehmen. Ist ein Künstler über mehrere Wochen in diesen Sektionen zu sehen, sollte man ihn sich genauer anschauen. Ebenso kann man bei den Top Collectors sehen, ob sie gemeinsame Vorlieben haben. Existieren Künstler, die man in den Sammlungen verschiedener Top Collectors sieht? Wenn ja, sollte man diesen Künstler genauer unter die Lupe nehmen.Die einzelnen Künstlerseiten sind ebenfalls sehr aufschlussreich. Sie können helfen, ein Feeling für den monetären Wert der Kunstwerke zu finden. Wie viele Kunstwerke er veröffentlicht, wie ähnlich diese einander sind und wie der durchschnittliche Verkaufspreis ist, kann alles dieser Seite entnommen werden. Aufbau der eigenen Kunst-GalerieMit der Zeit wird die eigene Sammlung an digitalen Kunstwerken wachsen. Ob es um einen weiteren Verkauf oder „nur“ um die Zurschaustellung schöner Kunst geht, stellt sich die Frage, wie man nun weiter macht. Klar, auf der eigenen Collection-Seite auf Superrare sind alle gekauften Kunstwerke zu sehen, aber das ist etwas dünn. Viele digitale Kunsthändler stellen ihre digitalen Gemälde deshalb in den virtuellen Welten aus. Sowohl in Cryptovoxels als auch in Decentraland haben sowohl Künstler als auch Kunsthändler ihre Werke der Öffentlichkeit vorgestellt. Denn in der virtuellen Realität wie im Meatspace gilt: Die Schönheit wird die Welt retten. Source: BTC-ECHODer Beitrag Superrare macht's möglich: Reich werden mit digitalen Kunstwerken erschien zuerst auf BTC-ECHO.

  • Corona Marktupdate: Bitcoin auf der Erfolgswelle – G20 spannt billionenschweren Rettungsschirm
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    Corona Marktupdate: Bitcoin auf der Erfolgswelle – G20 spannt billionenschweren Rettungsschirm

    Der Bitcoin-Kurs steigt leicht an, während das Coronavirus die Versorgungssysteme und Kapazitäten der wirtschaftsstarken Industrienationen auf eine harte Belastungsprobe stellt. Die Pandemie wird aber vor allem die Länder mit voller Wucht treffen, in denen schon jetzt die medizinische Grundversorgung der Bevölkerung an ihre Grenzen stößt. Die G20 haben daher breite finanzielle Unterstützung für der Bereitstellung überlebenswichtiger Güter zugesagt.Die jüngsten Entwicklungen der Corona-Krise und die Auswirkungen auf die traditionellen Märkte, den Bitcoin-Kurs und das Krypto-Ökosystem im Marktupdate. Coronavirus und die internationale LageDie Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) haben sich am 26. März auf weitere finanzielle Hilfsmaßnahmen gegen die weltweite Corona-Pandemie geeinigt, „um den sozialen, wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen der Pandemie entgegenzuwirken“.Die Mittel in Höhe von 5 Billionen US-Dollar sollen vor allem in die Förderung der Gesundheitssysteme von Schwellen- und Entwicklungländern und die Produktion von medizinischen Gütern fließen. Goldhandel von Corona betroffenDie durch die Corona-Pandemie erliegende Produktion in vielen Teilen der Welt sowie Engpässe beim Export und Import von Gütern schlägt sich auch auf den Goldhandel nieder.Wie Bloomberg berichtet, lässt sich der „Ansturm auf Goldbarren“ aktuell nicht decken, da es zu Lieferschwierigkeiten kommt und einige Raffinerien vorübergehend geschlossen wurden sowie der Flugverkehr momentan brach liegt.Verbunden mit der hohen Nachfrage, die das Edelmetall wieder seit einigen Tagen erreicht, mussten gleich mehrere Banken den Handel an der Comex ganz einstellen. Die Lieferengpässe machen sich auch am Krypto-Markt bemerkbar. So wurde bekannt, dass auch Tether aktuell Schwierigkeiten hat, die Reserven für den goldgedeckten Stable Coin XAUt aufzufüllen. Klassische Märkte hoffen auf weitere KonjunkturmaßnahmenAn den Börsen herrscht nach wie vor eine hohe Volatilität. Der DAX fiel während des gestrigen Handelsverlaufs auf zwischenzeitlich 9.526,17 Punkte, konnte aber gegen Handelsschluss wieder über 10.000 Punkte klettern und schloss letztlich mit einem Plus von 1,28 Prozent bei 10.000,96 Zählern. Bei Börsenöffnung verliert der deutsche Leitindex 158,13 Punkte und fällt um 1,58 Prozent auf 9.842,83 Zähler.Das Arbeitsministerium der Vereinigten Staaten (United States Department of Labor) hat gestern die neuen Zahlen der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht. Demnach stellten in der vergangenen Woche rund 3,28 Millionen Amerikaner einen Erstantrag auf Arbeitslosenhilfe, womit sich die Zahl im Vergleich zur Vorwoche von 282.000 nahezu verzehnfacht hat. Die Erstanträge gelten als wichtiger Indikator der wirtschaftlichen Lage und zeichnen düstere Konjunkturaussichten. Die US-amerikanischen Indizes konnten jedoch Gewinne einfahren und lagen bei Börsenschließung deutlich im Plus. Der Dow Jones legte 1351,62 Punkte zu und schloss mit einem Plus von 6,38 Prozent bei 22.552,17 Zählern. Auch der marktbreite S&P 500 holte wieder auf und kletterte um 6,24 Prozent auf 2.630,07 Punkte.Die Gewinne könnten darauf hindeuten, dass an den Börsen bereits ein höheres Konjunkturpaket erwartet wird, als das bislang beschlossene 2-Billionen-US-Dollar schwere Hilfsprogramm. Den neuen Handelstag beginnen beide Indizes jedoch verlustreich. So rutscht der Dow Jones um 1,5 Prozent auf 22.215,00 Punkte, während der S&P 500 51,85 Punkte verliert und somit bei 2.578,22 Zählern startet. Krypto-Markt: Bitcoin und Co. setzen Erfolgskurs fortAuch der Krypto-Markt zeigt sich aktuell beständig. So konnte der Bitcoin-Kurs zwar die 6.865,07 US-Dollar nicht halten, die er zwischenzeitlich erreichte, liegt aber dennoch um knapp 0.5 Prozent in den letzten 24 Stunden im Plus und notiert aktuell bei 6.696,77 US-Dollar.Der Ether-Kurs (ETH) legte immerhin um 1,5 Prozent zu und notiert aktuell bei 137,43 US-Dollar, während der Ripple-Coin XRP 6 Prozent aufholen konnte und derzeitig bei 0,170 US-Dollar liegt.Auch IOTA (MIOTA) hat seinen Erfolgkurs der letzten Tage behauptet und notiert mit einem Plus von 2,9 Prozent bei 0,144 US-Dollar. Digitaler US-Dollar gegen die RezessionDas US-Repräsentantenhaus brachte indes ein Gesetz zur Ausgabe eines digitalen Dollars auf den Weg, der als Mittel gegen die drohende Rezession helfen soll. Mit dem digitalen Dollar ließen sich die Bürger mit Einmahlzahlungen zwischen 1.000 und 2.000 US-Dollar umweglos ausstatten.Sheila Warren, Head of Blockchain and Distributed Ledger Technology beim World Economic Forum, zeigt sich gegenüber BTC-ECHO allerdings skeptisch, ob eine staatlich emittierte Kryptowährung den wirtschaftlichen Schaden abmildern kann:> Es ist zwar immer spannend, die Offenheit der US-Regierung für Innovationen zu sehen, aber eine solche Initiative würde eine sorgfältige Prüfung der digitalen Identität und Sicherheit erfordern und ein sektorübergreifendes Engagement, auch von der Zivilgesellschaft und technischen Experten außerhalb des Finanzsystems, erfordern. Der Anwendungsfall für eine digitale Währung der US-Zentralbank ist nicht ganz klar, und ein CBDC in einem Land ist keine Patentlösung für die zutiefst komplexen Probleme der finanziellen Integration.Obwohl die erhoffte Wirkung des digitalen Dollars angesichts des Ausmaßes der Wirtschaftskrise ausbleiben könnte, sei es „insgesamt ermutigend, weitere Beweise dafür zu sehen, dass die Regierung dem Technologiebereich sehr viel Aufmerksamkeit schenkt und die Zweckmäßigkeit untersucht“. Technische Analyse des Bitcoin-KursDie technische Analyse zum Bitcoin-Kurs von Chief Analyst Dr. Philipp Giese.Weiterhin verweilt der Bitcoin-Kurs in seinem Seitwärtstrend und testet nun den seit dem 13. März verfolgten Aufwärtstrend. Gemäß Indikatoren kommen wir nun auf eine eher bullishe Einschätzung: Der MACD steigt gerade über Null und der Aroon-Up-Indikator steigt endlich wieder. Lediglich der RSI kann seinen Aufwärtstrend aktuell nicht fortsetzen. Folgende Handelsstrategien bieten sich an: * Long Position: Entry 6.989,04 US-Dollar, Targets bei 7.396,10 US-Dollar und 7.988,78 US-Dollar, Stop Loss bei 6.528,07 US-Dollar. * Short Position: Entry bei Fall unter 6.181,18 US-Dollar, erstes Target bei 5.535,21 US-Dollar, Stop Loss bei 6.457,17 US-Dollar.Tages- und Stundenchart auf Basis des Wertepaares BTC/USD auf der Börse Bitstamp erstellt.Der Stundenchart macht etwas Sorgen: Hier schwächelt der Bitcoin-Kurs etwas. Mit Blick auf Kurs, Trend und Indikatoren kommen wir weiterhin zu einer eher bearishen Einschätzung und auf diese Handelsempfehlungen: * Short Position: Entry bei Fall unter 6.457,17 US-Dollar, erstes Target bei 6.277,14 US-Dollar, Stop Loss bei 6.554,22 US-Dollar. * Long Position: Entry bei 6.893,00 US-Dollar, Target bei 7.139,00 US-Dollar, Stop Loss bei 6.700,44 US-Dollar. MarktvisualisierungMomentan kann der Krypto-Markt seine Gewinne der letzten Tage verteidigen und zeugt von einem wieder steigenden Interesse an Krypto-Assets. So zieht der Kursanstieg der dominierenden Leitwährung Bitcoin auch die Altcoins mit nach oben, wie die Marktvisualisierung von coin360 veranschaulicht:Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.Charts am 27.03.2020 mithilfe von TradingView erstellt. USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,91 Euro. Source: BTC-ECHODer Beitrag Bitcoin auf der Erfolgswelle – G20 spannt billionenschweren Rettungsschirm erschien zuerst auf BTC-ECHO.

  • Bärenstark trotz Krise: Man wächst mit seinen Aufgaben: Warum Bitcoin antifragil ist
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    Bärenstark trotz Krise: Man wächst mit seinen Aufgaben: Warum Bitcoin antifragil ist

    Schon Friedrich Nietzsche schrieb: „Was mich nicht umbringt, macht mich stärker“. Man könnte auch sagen, wir wachsen an unseren Herausforderungen. Hinter dieser zugegeben abgeschmackten Floskel steckt eine fundamentale Wahrheit, auf die sich Bitcoiner aktuell mehr denn je berufen: Bitcoins Antifragilität.Unter Antifragilität versteht Bestsellerautor und Star-Ökonom Nassim Taleb ein Konzept, das das Gegenteil von Fragilität beschreibt. Nicht Robustheit, sondern Antifragilität stehe demnach der Fragilität diametral gegenüber. Denn was robust ist, hält Widerständen und Rückschlägen lediglich stand, Antifragiles wächst hingegen an seinen Aufgaben. Soll heißen, aus jedem Hindernis kommen antifragile Systeme gestärkter heraus, als sie hineingingen. Bitcoin ist antifragilDass Autoren seit geraumer Zeit auch Bitcoin als ein solches antifragiles System handeln, ist eine non-triviale Überlegung. Schließlich folgt jedem Kurssturz ein süffisantes „I told you so“ vonseiten der Bitcoin-Skeptiker wie etwa Gold-Fürsprecher Peter Schiff. Wäre Bitcoin indes ein antifragiles Konstrukt, würden Kursstürze Bitcoin nicht schwächen, sondern stärken. Eine Hypothese, die sich durchaus einer empirischen Überprüfung unterziehen lässt. Abnehmende VolatilitätVom heftigen Ausschlag im März dieses Jahres im Zuge der Corona-Krise einmal abgesehen, ist ein klarer Trend erkennbar: Bitcoins Volatilität nimmt ab. Da eine der zentralen Funktionen der digitalen Währung die eines Zahlungsmittels ist, deutet eine sinkende Volatilität auf zunehmende Eignung als tatsächliches Geld hin. Wie ist das zu erklären?Als Graswurzelbewegung ist BTC nach wie vor deutlich Retail-geprägt. Das heißt, anders als im traditionellen Finanzmarkt dominieren nicht institutionelle, sondern private Anleger den Markt. Von diesen privaten Investoren dürfte ein steigender Anteil in die Kategorie Hodler fallen. Das sind Investoren, die an Bitcoins Wertversprechen glauben und nicht an der Mitnahme kurzfristiger Gewinne interessiert sind. Jedes Platzen einer Miniblase am Krypto-Markt führt nun dazu, dass BTC-Besitz von kurzfristig gewinnorientierten Investoren in die Hände der Hodler übergeht.Diese These stützt auch die Datenlage. Hodlwave etwa zeigt, dass der Anteil der Hodler gemessen am Gesamtvolumen des Krypto-Markts mit der Zeit zunimmt.In anderen Worten: Jede Blase transferiert BTC in „stärkere“ Hände und macht Bitcoin so auf lange Sicht weniger anfällig für extreme Kursstürze. Skin in the GameAls dezentrale Graswurzelbewegung hat BTC keine Führungsfiguren. Bitcoins Befürwortern zufolge ist dies aber kein Nachteil, sondern eine seiner entscheidenden Stärken. Je dezentraler, und da ist man sich unter Bitcoinern einig, desto besser. Die Teilnahme an der Kryptowährung Nr. 1 geschieht freiwillig; jeder und jede, die sich zum Kauf entschließt, trifft eine klare Entscheidung, Fiatgeld wie Euro oder US-Dollar in ein dezentrales Projekt mit unsicherem Ausgang zu tauschen.Im Gegensatz zur Teilnahme am traditionellen Fiatgeldsystem ist die Teilnahme am Bitcoin-System völlig zwanglos. Und hier liegt sodann der entscheidende Vorteil: Wer Skin in the Game hat, hat plötzlich ein handfestes monetäres Interesse daran, dass Bitcoin nicht scheitert. Je größer der monetäre Wert ist, der in BTC gespeichert ist, desto größer das Interesse an Bitcoins Erfolg. So mancher Bitcoiner strickt dieses Konzept der Antifragilität bereits zu dem Zeitpunkt weiter, an dem BTC zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz zu staatlichem Geld wird. Dann, so die Argumentation, dürfte es genug Entscheidungsträger geben, die bereits Undercover-Bitcoiner sind, damit Gegner für staatliche Attacken keine Mehrheiten mehr finden. Niemand ist systemrelevantSo mancher dürfte sich an die Finanzkrise 2008 noch erinnern. Banken, so hieß es, seien systemrelevant und dürften auf keinen Fall scheitern. Entscheidungsträger rechtfertigten die Bankenrettung damals mit der Systemrelevanz ebendieser Kreditinstitute. Und hier offenbart sich der entscheidende Unterschied zwischen dem aktuellen Finanzsystem und Bitcoin: Während das Fiatgeldsystem bei Krisen immerzu auf der Kippe steht, also fragil ist, existiert das Konzept der Systemrelevanz im Bitcoin-Kosmos nicht.Im Gegenteil, das Scheitern von Exchanges mag für den einzelnen Investor, der den Verlust von Krypto-Vermögen erleidet, schmerzvoll sein. Auf der Makroebene macht jede gescheiterte Krypto-Börse indes Platz für einen besseren Marktteilnehmer. Selbst der legendäre Fall der eins größten Bitcoin-Börse Mt.Gox hat BTC nie an den Rand des Scheiterns gebracht, obgleich im Zuge dessen etwa 650.000 BTC abhanden gekommen sind. Bitcoin umschifft Verbote zuverlässigWer das Skin-in-the-Game-Argument nicht kaufen will und an ein mögliches BTC-Verbot von staatlicher Seite glaubt, der sei hier abermals an die Antifragilität erinnert. Denn selbst autoritäre Regime wie China schaffen es nicht zuverlässig, das Bitcoin-Mining oder den -Handel zu unterbinden. China-FUD hat daher bereits als geflügeltes Wort Zugang in den Sprachgebrauch der Szene gefunden – und wird zunehmend belächelt. Bitcoiner haben bisher immer einen Weg gefunden, staatliche Angriffe zu umschiffen.Das Urteil des indischen Verfassungsgerichts, das den India Ban für nichtig erklärt hat, ist das jüngste Beispiel für die Standhaftigkeit der Bitcoin Community.Die aktuelle Entwicklung am Bitcoin-Markt ist übrigens ein weiteres klares Signal für Antifragilität: Denn anstatt dem aktuellen Markttrend zu folgen (nämlich abwärts), folgt BTC weiter den Vorhersagen des Stock-to-Flow-Modells – ganz so, als wäre nichts geschehen.> 12 month performance of assets:> > S&P: - 14% > DJIA: - 21% > Gold: + 25% > Bitcoin: + 69%> > Educate yourself. Wall Street ain't looking out for you!> > -- Pomp 🌪 (@APompliano) March 24, 2020In kurz: Honeybadger don't care. Source: BTC-ECHODer Beitrag Man wächst mit seinen Aufgaben: Warum Bitcoin antifragil ist erschien zuerst auf BTC-ECHO.

  • Wann platzt die Blase?: Corona-Kosten: So viel Schulden verträgt unsere Weltwirtschaft
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    Wann platzt die Blase?: Corona-Kosten: So viel Schulden verträgt unsere Weltwirtschaft

    Die Corona-Krise wird ziemlich teuer, wie die letzten Zahlen des Ifo-Instituts nahelegen. Die Schulden dürften rasant anwachsen und unser System an die Belastungsgrenze führen. Warum die Schuldenhöhe keine Rolle spielt, Krisenpropheten und Notenbanker gleichermaßen Recht haben und wieso eine Lösung des Schuldenproblems in der Digitalisierung liegt. Ein Kommentar.Wirtschafts- und Finanzkrisen gibt es seit vielen Jahrhunderten. Noch nie hatten wir aber die Situation, dass fast alle Länder und Notenbanken in der gleichen Situation sind. Zwar sind manche Nationen stärker als andere verschuldet. Der Schuldenstand der USA ist deutlich höher als der von China, aber letztlich ist das, so absurd das klingen mag, relativ egal. Zumal man nicht nur die Staatsschulden im Blick haben sollte, sondern auch die Schulden der Unternehmen und Privathaushalte. Rechnet man alles zusammen, dann liegt die Verschuldung, die auf der Weltwirtschaft lastet, bei 317 Prozent der Wirtschaftsleistung. Warum wir alle im gleichen Boot sitzen – Ein Bild über die G20Blickt man nun auf die wirtschaftlich relevanten Staaten (Gruppe der G20), dann zeigt sich ein relativ homogenes Bild. Die Mehrheit ist gemessen an ihrer Wirtschaftsleistung ziemlich überschuldet – im Schnitt bei rund 89 Prozent des BIP. Selbst die Lokomotive China, die die Weltwirtschaft am Laufen gehalten hat, kommt kaum noch mit dem Wachstum in Relation zu den Schulden nach. Wer Schulden hat, braucht Wachstum, sonst wird es mit den Zinsrückzahlungen schwierig. Diese werden zwar langsam abgeschafft, aber dennoch gibt es bislang genügend Staatsanleihen, die bedient werden möchten.Nun mag es Ausnahmen geben. Diese sind global betrachtet jedoch irrelevant, da nun einmal über 80 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung über die G20 abgewickelt wird. Alle in der G20 sitzen im gleichen Boot, auch wenn die Schuldenstruktur eine andere ist. Manche Staaten sind beispielsweise eher bei ihren Bürgern verschuldet (Japan), während andere hingegen ihre Schulden eher im Ausland haben (USA). Die Kosten der Corona-Krise trifft alle Staaten, die einen mehr, die anderen weniger. Der große Streit: Wenn Krisenprophet auf Zentralbanker trifftNun existiert ein großer Streit zwischen denen, die gerne auch als Krisenpropheten bezeichnet werden und eine systemkritische Position einnehmen, und denen, die für die Aufrechterhaltung des Systems und der Notenbankpolitik stehen. Während die Krisenpropheten aktuell ein Ende der Fahnenstange sehen, da sich Schulden und Geldmengenausweitung zu weit von dem volkswirtschaftlich und realwirtschaftlich Verkraftbaren entfernt haben, sieht die andere Seite es deutlich entspannter. Nach dem Motto: „Verschuldung ist das, was du daraus machst“ forcieren Vertreter des bestehenden Finanzsystems die These, dass man durch eine kluge oder gar innovative Geldmengensteuerung das „Spiel“ noch annähernd ewig weitertreiben kann, sofern gewisse Faktoren stabil bleiben.Da Finanz- und Wirtschaftswissenschaften keine Naturwissenschaft sind, sondern zu den Sozialwissenschaften gezählt werden, ist es nicht möglich zu beweisen, wer Recht hat und wer nicht. Beide Seiten verfügen über kluge Argumente, auch wenn einem der gesunde Menschenverstand sagt, dass es nicht mehr ewig so weitergehen kann. Es fällt sehr schwer, den Krisenpropheten nicht zuzustimmen. Es kommt nicht auf die Höhe der Schulden, sondern auf den Zins anSicherlich gibt es eine Grenze, an dem ein System zusammenbricht, nur kann niemand diese Grenze genau berechnen und definieren. Man kann sogar argumentieren, dass die Grenze, die niemand kennt, noch lange nicht erreicht ist.Die durchschnittliche Verschuldung der EU liegt bei 86 Prozent und die durchschnittliche weltweite Verschuldung bei 67 Prozent. Was spricht dagegen, wenn sich die weltweite Verschuldung verdoppelt? Recht wenig, solange die Zinskosten im Griff bleiben, es Forderungsnehmer gibt (im Zweifel die Notenbank) und die Inflation nicht explodiert. Da ältere und hochverzinste Staatsanleihen immer weiter auslaufen und gegen geringer verzinste Staatsanleihen ausgetauscht werden, bleiben die Zinskosten auf dem gleichen Niveau oder sinken sogar, auch wenn die Verschuldung insgesamt zunimmt.Das bedeutet, dass die Schuldentragfähigkeit in der Europäischen Union die gleiche mit 172 Prozent Verschuldung des BIP sein kann wie mit aktuell 86 Prozent. Immerhin ist Japan mit aktuell 237 Prozent trauriger Schuldenweltmeister. Natürlich wäre es naiv anzunehmen, dass dies keine Nebenwirkung hat. Die Nebenwirkungen lassen sich sehr gut an der japanischen Volkswirtschaft beobachten. Seit Jahrzehnten befindet man sich in einer Deflation und der Nikkei ist immer noch weit von seinem Allzeithoch in den 80er-Jahren entfernt. Notenbanken agieren wie Synchron-TurmspringerUm einen Systemkollaps zu vermeiden, ist es das Wahrscheinlichste, dass sich die Weltgemeinschaft für eine Japanifizierung entscheidet. Damit diese funktioniert, ist es besonders wichtig, dass die Verschuldung der G20 synchron abläuft. Würde es jetzt eine große Nation geben, die komplett ausschert, dann würden starke Ungleichgewichte entstehen. Insbesondere auf den Außenwert der Währung hätte dies verheerende Folgen. Keine Nation hat ein Interesse, aus einem expansiven Notenbankbündnis auszutreten, da die folgende Aufwertung die heimische Exportwirtschaft ruinieren würde. Salopp formuliert: Der Streber wäre der Dumme. Aus diesem Grund musste die Schweizer Notenbank schon mehrfach intervenieren. Die Schweiz wurde damit Opfer ihrer eigenen Stabilität.Die Notenbanken verhalten sich wie Synchron-Turmspringer, die gemeinsam in die Tiefe stürzen. Dank der hohen Interdependenzen hat keine Nation ein Interesse daran, ein anderes Land zu ruinieren, da der Schaden auch die heimische Wirtschaft betreffen würde. Zahlen, die die Bevölkerung verunsichern könnenDie Zahlen, die das Ifo-Institut am 25. März veröffentlicht hat, dürften einen ungefähren Eindruck vermitteln, welche Kosten/Schuldenlast Deutschland erwartet: * Shutdown für zwei Monate: 255 bis 495 Milliarden Euro * Wachstumsverlust BIP 7,2 bis 11,2 Prozent für das Gesamtjahr 2020 * Abbau von bis zu 1,8 Millionen sozialversicherungspflichtigen ArbeitsplätzenDabei darf nicht vergessen werden, dass die Kosten nicht linear ansteigen. Das bedeutet, dass ein Shutdown von drei Monaten verhältnismäßig viel mehr Folgekosten verursacht als ein Shutdown von zwei Monaten. Wir dürfen nicht vergessen, dass dies nur die Zahlen für Deutschland sind.Diese und weitere Kennziffern werden alle Notenbanken und Staaten dazu veranlassen, gemeinsam neue Verschuldungslevel zu erreichen. Mit etwas Geschick wird es EZB & Co. auch gelingen, die Inflation vorerst im Griff zu halten. Auch hier hilft das globale Synchron-Turmspringen. Die ganze Welt wertet ab und macht es damit schwieriger, Inflation zu erkennen. Zudem hilft der hohe Grad unserer globalen finanzwirtschaftlichen Vernetzung, die Effekte zu verschleiern und respektive abzupuffern. Sehr gut lässt sich dies seit mehreren Jahren an dem Preisanstieg von Aktien und Immobilien ablesen, die in den G20-Ländern deutlich angezogen haben. Wenn Schulden obsolet werden: Der Übergang zu einer neuen ÖkonomieNach der Corona-Krise dürfte die durchschnittliche Staatsverschuldung der G20 die 100-Prozent-Marke schnell überschreiten. Auch zehn Jahre später, im Jahr 2030, könnte die Schuldenstruktur ähnlich wie heute aussehen. Die durchschnittliche Verschuldung bei den G20-Ländern liegt dann vielleicht nicht mehr bei 89, sondern bei 200 Prozent. Auch die Kreditblase dürfte deutlich über dem heutigen Schnitt liegen. Natürlich sind dies alles Spekulationen. Niemand kann vorhersehen, ob die Schuldenblase nun platzen wird oder nicht.Eine Chance, das System stabil zu halten, was bei einem vollständigen Platzen der Staatsanleihenblase schwierig wäre, besteht in der Hoffnung, dass sich in Zukunft unsere ökonomischen Rahmenbedingungen massiv ändern werden. Sei es, dass man stufenweise ein neues Finanzsystem errichtet, während man das alte System stabilisiert. Hier könnte die Abkehr des Zentralbanksystems hin zum privaten Geldsystem eine Rolle spielen. Optimismus und QuantencomputerGenauso gut kann aber auch unser ökonomisches Verständnis derartig durch digitalen Fortschritt außer Kraft gesetzt werden, dass wir Lösungen entwickeln, die wir uns heute noch nicht vorstellen können. So könnten Quantencomputer mithilfe kluger Algorithmen die Wirtschaftslenkung übernehmen. Auch könnte sich grundsätzlich unser Verständnis von Geld und Schulden wandeln, indem wir in eine Datenökonomie gelangen, in der Geld nicht mehr das Tauschmittel Nr.1 ist. An dieser Stelle empfehlen sich die Bücher Homo Deus von Yuval Noah Harari oder Das Digital von Thomas Ramge . Beide Bücher geben einen guten Eindruck, wie sich Wertschöpfung und Wirtschaft in den nächsten Jahrzehnten entwickeln können.Dass Zentralbanker alle Homo Deus gelesen haben, bleibt aber zu bezweifeln, auch wenn anders die gegenwärtige Geldpolitik nicht zu erklären ist. Das Motto ist eindeutig: Weiter machen in der Hoffnung, dass sich Lösungen ergeben, die wir heute noch nicht absehen oder begreifen können. Die Angst vor einem Systemkollaps ist verständlicherweise zu groß, als dass wir diese Hoffnung aufgeben wollen oder können. Source: BTC-ECHODer Beitrag Corona-Kosten: So viel Schulden verträgt unsere Weltwirtschaft erschien zuerst auf BTC-ECHO.

  • Corona Marktupdate: Korrelation der Märkte: Bitcoin wieder fest im Sattel?
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    Corona Marktupdate: Korrelation der Märkte: Bitcoin wieder fest im Sattel?

    Während die Corona-Pandemie immer mehr Teile der Welt erfasst und sich nun auch zusehends in den USA verbreitet, atmen die Märkte aktuell durch. Die Hilfspakete von Regierungen und Notenbanken konnten die Stimmung unter den Anlegern etwas aufhellen, wenngleich eine weltweite Rezession unabwendbar scheint. Auch der Krypto-Markt stabilisiert sich allmählich. Die jüngsten Entwicklungen der Corona-Krise und die Auswirkungen auf die traditionellen Märkte, den Bitcoin-Kurs und das Krypto-Ökosystem im Marktupdate. Coronavirus und die internationale LageDie globalen Fallzahlen der Corona-Pandemie steigen dramatisch an. In Spanien, das nach Italien in Europa von dem Virus am schwersten getroffen ist, forderte das Virus bereits 3.647 Todesopfer und damit mehr als in ganz China. Trotz des Ausnahmezustands, insbesondere in Madrid, hofft die Regierung jedoch, den Höhepunkt der Ausbreitung bald erreicht zu haben.Nachdem sich das Virus zunächst in China und anschließend in Europa wie ein Buschfeuer ausbreitete, steigt auch in den USA die Infektionsrate im Eiltempo. Laut WHO-Sprecherin Margaret Harris könnten sich die Vereinigten Staaten zum neuen Epizentrum des Virus entwickeln. Gerade die Finanzmetropole New York leidet derzeit unter einem raschen Anstieg der Ausbreitung.Das zwei Billionen US-Dollar schwere Hilfspaket der US-Regierung hat den US-Senat passiert. Nun muss das Konjunkturprogramm noch vom Repräsentantenhaus gebilligt und anschließend von Präsident Donald Trump abgesegnet werden. Die Abstimmung im Abgeordnetenhaus am Freitag, dem 27. März, gilt nur noch als Formsache. Traditionelle MärkteNach den massiven Einbrüchen der letzten Tage herrschte an den Börsen kurzzeitig wieder Aufbruchstimmung. Der DAX legte im gestrigen Handelsverlauf um 1,79 Prozent zu und schloss mit einem Plus von 173,69 Punkten bei  9.874,26 Zählern. Somit konnte der deutsche Leitindex nicht die psychologisch wichtige Marke von 10.000 Punkten halten, die er noch zu Beginn des Handelstags mit knapp 10.008,20 erreichen konnte. Generell zeigt sich am deutschen Aktienmarkt eine hohe Volatilität. So schwankte der DAX im Verlauf zwischen dem Tief bei 9.460,91 und dem Höchstwert bei 10.137,62 Punkten. Bei Börsenöffnung muss der DAX jedoch 232,77 Punkte abgeben und startet mit einem Verlust von 2,36 Prozent bei 9.641,49 Punkten.Beflügelt durch das beschlossene Hilfspaket der US-Regierung in Höhe von zwei Billionen US-Dollar lagen auch die US-amerikanischen Indizes wieder im Erfolgskurs. Der Dow Jones legte 495,64 Punkte zu und kletterte somit um 2,39 Prozent auf 21.200,55 Zähler. Auch der marktbreite S&P 500 schloss bei 2.475,56 Punkten mit einem Plus von 1,15 Prozent. Zu Beginn des neuen Handelstags knickt der Dow Jones allerdings um 1,62 Prozent ein und startet bei 20.857,10 Punkten, während der S&P 500 ebenfalls Federn lässt und um 1,32 Prozent auf 2.442,93 Zähler rutscht. ifo-Geschäftsklimaindex auf TiefstwertDie Stimmung in den deutschen Unternehmen hat sich verfinstert. Der am Mittwoch, dem 25. März, veröffentlichte endgültige Geschäftsklimaindex des Instituts für Wirtschaftsforschung (ifo) ist von 96 Zählern im Februar auf 86,1 Punkte für März gestürzt. Dieser Einbruch ist „der stärkste jemals gemessene Rückgang im wiedervereinigten Deutschland und der niedrigste Wert seit Juli 2009“, heißt es in dem Bericht. Der Wert spiegelt die Angst der Unternehmer vor der drohenden Rezession wieder. Sowohl die Konjunkturprognosen als auch die gegenwärtige Lageeinschätzung fällt erwartungsgemäß düster aus: „Die deutsche Wirtschaft steht unter Schock“, teilt ifo-Präsident Clemens Fuest mit. Krypto-Markt stabilisiert sich: Bitcoin & Co. mit wenigen AusreißernAm Krypto-Markt konnten sich die Gewinne der vergangenen Tage nicht fortsetzen. Nachdem der Bitcoin-Kurs kurzzeitig auf 6.900 US-Dollar stieg und sich somit wieder der 7.000-US-Dollar-Marke näherte, musste die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung anschließend Federn lassen und notiert aktuell bei 6.654,16 US-Dollar. Auch die Altcoins mussten ihren zuvor angetretenen Höhenflug aussetzen. Der Ether-Kurs (ETH) knickte in den letzten 24 Stunden um 1,8 Prozent ein und steht damit gegenwärtig bei 135,83 US-Dollar. Der Ripple-Coin XRP bleibt mit einem leichten Verlust von 0,6 Prozent nahezu unverändert bei 0,160 US-Dollar, während die IoT-Währung IOTA (MIOTA) 2,3 Prozent liegen lässt und somit bei 0,140 US-Dollar gehandelt wird. Das parallele Einbrechen der traditionellen Märkte und des Krypto-Markts hat gezeigt, dass zwischen ihnen zumindest kurzfristige Korrelation herrscht. In einem panischen Anflug haben vor allem institutionelle Anleger ihre Risiko-Positionen veräußert und somit eine Welle von Abverkäufen ausgelöst. Unter diesem Druck ist der gesamte Krypto-Markt kurzzeitig implodiert. Negative Auswirkungen bei positiver KorrelationLaut den Analysten von Santiment habe sich bereits in der Vergangenheit häufiger gezeigt, dass eine positive Korrelation zwischen Bitcoin und dem S&P 500 zu anschließenden Kursverlusten der Krypto-Leitwährung geführt hat. Eine geringe oder sinkende Korrelation hingegen fiel meist mit einer Kurserholung Bitcoins zusammen. Dies liege vor allem an institutionellen Anleger, die ihre Positionen auf beiden Märkten auflösen und so einen schnellen Verkaufsdruck auslösen.Doch in der jetzigen Situation liegt auch eine Chance, dass sich der Krypto-Markt langfristig vom traditionellen Börsengeschehen abkoppelt. So könnten die jüngsten Maßnahmen der Notenbanken, die momentan astronomische Summen in den Markt spülen, um den durch Corona verursachten Schaden auf die Wirtschaft abzumildern, auf lange Sicht zu einem Wachstum des Krypto-Markts beitragen.     Auch Yves Longchamp, Head Research der Schweizer SEBA Bank und früherer Senior Economist der Schweizerischen Nationalbank, zeigt sich optimistisch, dass Krypto-Assets als Anlageklasse zunehmend attraktiv werden könnten:> Kein Zweifel, wir werden den Kampf gegen das Coronavirus gewinnen. Aber das hat einen hohen Preis. Die Verschuldung nimmt zu, die Zentralbanken blasen ihre Bilanzen weiter auf. Das internationale Finanzsystem kommt unter Druck, das Vertrauen in die Institutionen schwindet. Es werden alternative Anlageklasse gefragt sein, die wir „Outside money“ nennen, weil sie nicht Teil des Systems sind. Kryptowährungen gehören dazu. Sie werden die Funktion übernehmen, die Gold und Silber früher innehatten. Technische Analyse des Bitcoin-KursDie technische Analyse zum Bitcoin-Kurs von Chief Analyst Dr. Philipp GieseDie gestern beschriebene Entwicklung wurde weiter fortgesetzt. In der aktuellen Seitwärtsphase steht der Bitcoin-Kurs kurz vor dem Test des seit dem 13. März verfolgten Aufwärtstrends. Wir kommen mit Blick auf die Indikatoren auf eine bullishe Einschätzung und bleiben bei den bisher genannten Handelsstrategien: * Long-Position: Entry 6.893,00 US-Dollar, Targets bei 7.396,10 US-Dollar und 7.988,78 US-Dollar, Stop Loss bei 6.186,76 US-Dollar. * Short-Position: Entry bei Fall unter 5.539,09 US-Dollar, Target bei 4,936,00 US-Dollar, Stop Loss bei 5.814,72 US-Dollar. Tages- und Stundenchart auf Basis des Wertepaares BTC/USD auf der Börse Bitstamp erstelltAuch im Stundenchart hat sich wegen der aktuellen Seitwärtsphase wenig geändert. Mit Blick auf die Indikatoren kommen wir zu einer eher bearishen Einschätzung und bleiben auch hier bei den gestrigen Handelsempfehlungen: * Short-Position: Entry bei Fall unter 6.277,14 US-Dollar, Target bei 5.748,05 US-Dollar, Stop Loss bei 6.400,01 US-Dollar. * Long-Position: Entry bei 6.893,00 US-Dollar, Target bei 7.139,00 US-Dollar, Stop Loss bei 6.700,44 US-Dollar. Fear-and-Greed-Index steigtDass sich die Stimmung unter den Anlegern allmählich bessert, verdeutlicht der aktuelle Fear-and-Greed-Index:Mit einem Wert von 17 schlägt der Zeiger zwar nach wie vor im roten Angst-Bereich aus. Aber im Wochenvergleich konnte der Wert 12 Punkte hinzugewinnen und deutet somit auf eine sukzessive Besserung an den Märkten hin.Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.Charts am 26.03.2020 mithilfe von TradingView erstellt. USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: Euro. Source: BTC-ECHODer Beitrag Korrelation der Märkte: Bitcoin wieder fest im Sattel? erschien zuerst auf BTC-ECHO.

  • China: Digitaler Renminbi rückt in greifbare Nähe
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    China: Digitaler Renminbi rückt in greifbare Nähe

    Während die US-Notenbanken erste Vorbereitungen für einen digitalen US-Dollar treffen, könnte China bereits kurz vor der Einführung einer digitalen Zentralbankenwährung stehen. Nachdem erste Tests bereits abgeschlossen wurden, gilt es nun, einen rechtlichen Rahmen für den Umlauf zu schaffen. Das öffentliche Leben im Reich der Mitte findet nach dem Stillstand der letzten Wochen allmählich wieder zurück zur Normalität. Während sich der Rest der Welt weiter isoliert, um die Corona-Pandemie einzudämmen, laufen wichtige Produktionen in China langsam wieder an. Jetzt scheinen sich auch die Pläne zur Umsetzung einer digitalen Zentralbankenwährung (Central Bank Digital Currency, CBDC) zu konkretisieren. China schließt CBDC-Tests abWie die Global Times berichtet, sei die People's Bank of China (PBC) der Einführung einer CBDC ein gutes Stück näher gekommen. Erste Tests mit einer entsprechenden Währung seien bereits in Zusammenarbeit mit privaten Unternehmen erfolgreich durchgeführt worden. Da das technologische Grundgerüst entwickelt ist, müssten nun Gesetze geschaffen werden, die den Umlauf des digitalen Renminbi in Regularien betten.Gerade jetzt, da Zentralbanken weltweit die Zinssätze senken und die Fed den Leitzins bereits auf einen Korridor von 0 bis 0,25 Prozent gedrückt hat, arbeitet die chinesische Zentralbank mit Hochdruck an der baldigen Einführung einer CBDC. Mit der digitalen Version einer staatlichen Währung ließe sich am besten die Null- und Negativzinspolitik der Zentralbanken auf Geschäftsbanken übertragen. Alipay hat bereits Patente angemeldetDem Bericht zufolge hat Alipay, der Bezahldienst des chinesischen Technologieunternehmens Alibaba, bereits fünf Patente im Zusammenhang mit Chinas offizieller digitaler Währung angemeldet. Diese Patente umfassen mehrere grundlegende Aspekte der digitalen Währung, darunter die Ausgabe, die Aufzeichnung von Transaktionen, digitale Wallets, anonyme Handelsunterstützung und Kontrolle von illegalen Transaktionen wie den Richtlinien zur Bekämpfung von Geldwäsche.Wann genau mit einer Einführung der CBDC zu rechnen ist, bleibt aber bislang offen. Die chinesische Zentralbank hat bislang kein Datum in Aussicht gestellt. Eine Einführung noch in diesem Jahr scheint aber nicht unwahrscheinlich. Die Geldpolitik der US-Notenbanken dürfte die Bemühungen der People's Bank of China noch einmal verstärkt haben. Bis jedoch die Gesetzgebung und die Koordination mit den Banken und Aufsichtsbehörden abgeschlossen ist, könnten noch einige Monate verstreichen. Source: BTC-ECHODer Beitrag Digitaler Renminbi rückt in greifbare Nähe erschien zuerst auf BTC-ECHO.

  • Corona Marktupdate: Bitcoin-Bullrun voraus? Krypto-Markt mit Rückenwind dank Hilfspakete
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    Corona Marktupdate: Bitcoin-Bullrun voraus? Krypto-Markt mit Rückenwind dank Hilfspakete

    Während Behörden und Ämter nach Lösungen ringen, kritische Versorgungssysteme im öffentlichen Raum zu stabilisieren, setzen Notenbanken ihre Waffen ein, um das Virus an den Märkten zu bändigen und den Kollaps der Weltwirtschaft abzuwenden. Die Konjunkturhilfen zeigen allmählich Wirkung und stimmen Anleger zuversichtlich. Auch der Bitcoin-Kurs und andere Kryptowährungen erholen sich. Die jüngsten Entwicklungen der Corona-Krise und die Auswirkungen auf die traditionellen Märkte, den Bitcoin-Kurs und das Krypto-Ökosystem im Marktupdate. Coronavirus und die internationale LageDie Krisenpakete von Notenbanken und Regierungen zur Unterstützung der Wirtschaft gingen nicht spurlos an den Märkten vorbei. Der US-Leitindex Dow Jones konnte im gestrigen Handelsverlauf den größten Tagesgewinn seit 1933 einfahren, der DAX immerhin das größte Tagesplus seit Oktober 2008. Auch der Krypto-Markt hat einen Teil seiner Verluste wett machen können und sucht seine alte Stärke. Doch während sich ein Funke Optimismus unter Anlegern verbreitet, könnten die weiteren globalen Entwicklungen erneute Einbrüche in der Weltwirtschaft einläuten.Indien schließt sich einDie Bekämpfung des Coronavirus verlangt schon kleinen Ländern und Kommunen logistische Meisterleistungen ab. Mit welchen Mitteln die indischen Behörden 1,3 Milliarden Menschen in Quarantäne halten will, wird sich noch erst herausstellen müssen. Das Press Information Bureau (PIB) der indischen Regierung hat jedenfalls am 24. März den kompletten Lockdown des zweitbevölkerungsreichsten Land der Welt formell mitgeteilt und nochmals per Twitter an die Welt getragen:> Important Announcement : 32 States/UTs announce complete lockdown in the entire state/UT covering 560 districts Covid_19india CoronaUpdatesInIndiaCovid19India pic.twitter.com/8JZ9G56U7a> > -- PIB India (@PIB_India) March 24, 2020 Ab sofort gelten die strikten Maßnahmen für zunächst drei Wochen und werden die Versorgungssysteme in vielen Regionen des Landes auf eine harte Belastungsprobe stellen. Besonders schwer könnte das Virus die Slums treffen, in denen die ärmsten Bevölkerungsschichten auf engsten Raum ohne funktionierende oder saubere Wasserversorgung leben und dringend auf medizinische Versorgung angewiesen sind.Senat und Regierung verabschieden KonjunturprogrammDie US-Regierung und Abgeordneten im US-Kongress beider politischer Lager haben sich auf das 2-Billionen-US-Dollar schwere Hilfspaket zur Unterstützung der US-Wirtschaft geeinigt. Der umfangreiche Rettungsschirm beinhaltet Einmahlzahlungen an Bürger in Höhe von 1.200 US-Dollar, Liquiditätsspritzen für Unternehmen und Krankenhäuser sowie eine Neuregelung des Arbeitslosengelds. Die Verabschiedung des gigantischen Konjunkturpakets hat für Erleichterung an den Märkten gesorgt, die mit historischen Kurszuwächsen reagierten. Traditionelle Märkte im RauschDie Einbrüche an den Aktienmärkten seit Ausbruch der Corona-Pandemie haben Anlegern ein dickes Nervenkostüm abverlangt. Am gestrigen Handelstag hat der DAX jedoch geradezu einen Höhenflug hingelegt. Mit knapp 10,98 Prozent Gewinn konnte der deutsche Leitindex 959,42 Punkte zulegen und letztlich bei 9,700,57 Punkten schließen. Auch bei Börsenöffnung setzt der DAX seinen Erfolgskurs fort. So startet der Index knapp über 10.000 Zählern mit einem Plus von 3,17 Prozent bei 10.008,20 Punkten.Auch die US-amerikanischen Indizes haben positiv auf das beschlossene Konjunkturprogramm der US-Regierung reagiert. Der Dow Jones konnte wieder die Marke von 20.000 Punkten durchbrechen und beendete den Handelstag mit einem Plus von 11,37 Prozent bei 20.704,91 Zählern. Auch der breiter gefasste S&P 500 konnte rund 9,38 Prozent zulegen und bei 2.447,33 Punkten schließen. Zu Beginn des Handelstags steigt der Dow Jones um 1,72 Prozent auf 21.061,00 Punkte, während der S&P 500 immerhin um 0,80 Prozent auf 2.466,89 Zähler aufholt. Krypto-Markt im Aufholmodus: Bitcoin und Co. auf BodensucheAllmählich erholt sich auch der Krypto-Markt spürbar von seinen Verlusten. Nachdem der Bitcoin-Kurs am Montag wieder unter 6.000 US-Dollar rutschte, konnte die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung seinen Erfolgskurs seitdem behaupten und notiert aktuell bei 6.697 US-Dollar. Damit legte Bitcoin knapp 2,3 Prozent in den letzten 24 Stunden zu und nähert sich wieder der 7.000 US-Dollar-Marke.Auch die Altcoins ziehen nach den dramatischen Einbrüchen wieder an. Bei aktuell 138,73 US-Dollar liegt der Ether-Kurs (ETH) mit 2 Prozent im Plus im Vergleich zum Vortag. Die Kryptowährung XRP aus dem Hause Ripple konnte immerhin 1,5 Prozent zulegen und wird gegenwärtig bei 0,161 US-Dollar gehandelt. Und auch die Währung des Internets der Dinge, IOTA (MIOTA), konnte 2,5 Prozent gut machen und notiert aktuell bei 0,143 US-Dollar. „Volatilität ist Teil der Bitcoin-DNA“Die durch den Corona-Crash verursachten Abverkäufe am Krypto-Markt seien laut Paul Hülsmann nicht überraschend gewesen. Der CEO von Finexity erklärt gegenüber BTC-ECHO:> Volatilität ist Teil der Bitcoin-DNA. Im Vergleich zum Devisenmarkt gibt es keine Zentralbank, die Devisenmarktintervention betreibt und entweder mehr Bitcoins druckt oder diese gar wieder einsammelt, um einen stabilen Wechselkurs zu gewährleisten. Die meisten Kryptowährungen sollten meiner Meinung nach aufgrund ihres fixen Angebotes eher wie Rohstoffe angesehen werden. Auch Gold hat in der aktuellen Coronakrise bewiesen, dass es eine positive Korrelation zum Aktienmarkt hat: Wenn Aktien fallen, fällt auch der Goldpreis. Das gleiche erleben wir momentan beim „digitalen Gold“: dem Bitcoin. Der Unterschied ist jedoch, dass vor allem institutionelle Anleger die aktuelle Volatilität der Kryptowährungen auslösen: Sie hofften, dass Kryptowährungen einen „sicheren Hafen“ darstellen. Aufgrund von ihrer Unerfahrenheit im Krypto-Bereich, sind sie nun die Ersten, die große Volumina infolge von Unsicherheit abstoßen […].Der zeitgleiche Kollaps der klassischen Märkte und des Krypto-Marktes hat folglich deren enge Korrelation zur Schau gestellt. In der Corona-Krise wird sich nun herausstellen, ob sich der Markt der Krypto-Assets vom klassischen Börsengeschehen abkoppeln kann und somit sein Safe-Haven-Narrativ behauptet. Technische Analyse zum Bitcoin-KursDie technische Analyse zum Bitcoin-Kurs von Chief Analyst Dr. Philipp Giese.Bitcoin konnte die bisherige positive Entwicklung fortsetzen und seine Position über 6.000 US-Dollar weiter etablieren. Seit dem 13. März verfolgt er einen Aufwärtstrend, der zwar mehrfach getestet, aber nie nachhaltig unterboten wurde. Die Indikatoren sind wieder größtenteils bullish. Sowohl der MACD als auch der RSI steigen. Wieder ist es nur der Aroon-Indikator, der ein neutrales Ergebnis liefert. Insgesamt kommen wir auf eine bullishe Einschätzung. Als mittelfristige Handelsstrategien kann man folgendes ansetzen: * Long Position: Entry 6.893,00 US-Dollar, Targets bei 7.396,10 US-Dollar und 7.988,78 US-Dollar, Stop Loss bei 6.186,76 US-Dollar. * Short-Position: Entry bei Fall unter 5.539,09 US-Dollar, Target bei 4,936,00 US-Dollar, Stop Loss bei 5.814,72 US-Dollar.Tages- und Stundenchart auf Basis des Wertepaares BTC/USD auf der Börse Bitstamp erstellt.Im Stundenchart kann es zu einer baldigen Konsolidierung kommen. Zwar sind die Indikatoren auch hier bullish, jedoch sind bearishe Divergenzen zwischen der Kursentwicklung und den Entwicklungen von RSI und MACD zu erkennen. Wir kommen deshalb kurzfristig auf eine eher bearishe Einschätzung. Als Handelsstrategien bietet sich folgendes an: * Short-Position: Entry bei Fall unter 6.277,14 US-Dollar, Target bei 5.748,05 US-Dollar, Stop Loss bei 6.400,01 US-Dollar. * Long Position: Entry bei 6.893,00 US-Dollar, Target bei 7.139,00 US-Dollar, Stop Loss bei 6.700,44 US-Dollar. Der Start eines historischen Bullruns?Die aktuellen Entwicklungen am Krypto-Markt haben sich in den letzten Tagen überschlagen und viele Fragen offen gelassen. Können Krypto-Assets in Krisenzeiten bestehen und als sicherer Hafen dienen? Liegt in der derzeitigen Situation die Chance, dass sich der Krypto-Markt vom traditionellen Markt abkoppelt und stellen Kryptowährungen in Zeiten des unbegrenzten Gelddrucks ein deflationäres Gegenmodell dar?Am heutigen Mittwoch, den 25.03, lädt der Bundesverband für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien, Bitkom, zur Online-Diskussion zu der Fragestellung: Kryptowährungen im Coronaviruscrash – das Ende der Safe-Haven-Theorie oder der Start eines historischen Bullruns? Interessenten können sich via Chat an dem Online-Seminar beteiligen, das zwischen 16 und 17.30 Uhr stattfindet. Unter der Diskussionsleitung von Patrick Hansen, Bereichsleiter Blockchain bei Bitkom, zählen Andreas Lipkow, Finanzmarktexperte bei der Comdirect und Dennis Daiber, Head of Trading bei Bitwala, zu den Referenten.Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.Charts am 25.03.2020 mithilfe von TradingView erstellt. USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,93 Euro. Source: BTC-ECHODer Beitrag Bitcoin-Bullrun voraus? Krypto-Markt mit Rückenwind dank Hilfspakete erschien zuerst auf BTC-ECHO.

  • Marktanalyse : Bitcoin-Kurs nimmt 7.000 US-Dollar ins Visier
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    Marktanalyse : Bitcoin-Kurs nimmt 7.000 US-Dollar ins Visier

    Der Bitcoin-Kurs ist erstmals seit 2015 unter eine wichtige Trendlinie gerutscht. Dennoch kann der BTC-Kurs aktuell wieder zulegen, was auch an den Maßnahmen der Federal Reserve liegen könnte. Die Bitwala Marktanalyse.Der Bitcoin-Kurs hat sich von den schweren Verlusten des Corona-Crashs etwas erholen können und steuert langsamen Schrittes auf die 7.000-US-Dollar-Marke zu. Dennoch müssen noch einige Widerstände nach oben gebrochen werden, um von einer vorläufigen Bodenbildung ausgehen zu können. Tageschart auf Basis des Wertepaares BTC/USD auf der Börse Bitstamp erstelltDer jüngste Panikverkauf auf allen Märkten, einschließlich Bitcoin, führte zu einem wichtigen Ereignis auf dem Wochenchart von BTC/USD. Der Bitcoin-Kurs brach unter eine der wichtigsten Trendlinien, die sich ab 2015 bis zum Ende des Jahres halten konnte. Die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung hat nun ein ziemliches Comeback hinzulegen, um einige starke Widerstände nach oben zu überwinden.Wochenchart auf Basis des Wertepaares BTC/USD auf der Börse Bitstamp erstelltIn den vergangenen Tagen testete der Bitcoin-Kurs eine dieser Resistances bei 6.500 US-Dollar, prallte aber daran ab. Im Moment trifft der Bitcoin-Kurs auf einen gleitenden 20-Tage-Durchschnitt, der ebenfalls als Widerstand dienen wird. Bitcoin-Kurs: Unterstützung bei 3.500 US-DollarDarüber hinaus hat sich auf einem Tages-Chart eine Bärenflagge gebildet und das Muster deutet auf ein Ziel bei etwa 3.500 US-Dollar hin.Der Krypto-Analyst Willy Woo teilte eine interessante Beobachtung in Bezug auf das Marktverhalten während der Finanzkrise mit. Wie oben gezeigt konnte sich Gold nach dem anfänglichen Einbruch aller Vermögenswerte erholen und zu einer Absicherung gegen den Aktienmarkt werden. Die derzeitige Situation scheint der Beginn dieser Entkopplung zu sein. Maßnahmen der Fed könnten Bitcoin beflügelnEs gibt einen weiteren besorgniserregenden Umstand, der bei den traditionellen Finanzmärkten berücksichtigt werden sollte. Wie der US-Finanzminister Steven Mnuchin kürzlich erklärte, stehen bis zu 4 Billionen US-Dollar an Liquidität zur Verfügung, um die US-Wirtschaft zu unterstützen. Wir sehen bereits eine größere finanzielle Stimulation als in der Krise von 2008. Diese Maßnahme soll die Unternehmen in den nächsten 3 bis 6 Monaten in der Krise unterstützen. Aber eine solche „Rettung“ hat den Preis einer massiven Abwertung des US-Dollars als Währung. Neel Kashkari, der Präsident der Federal Reserve Bank of Minneapolis, sieht dies jedoch nicht als ein Problem an, denn „es gibt eine unendliche Menge an Bargeld in der Federal Reserve". Der offensichtliche Vorteil von Bitcoin im Vergleich zu Fiatwährungen ist, dass es keine Möglichkeit gibt, unbegrenzt viele Münzen aus dem Nichts zu schaffen.Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Schätzungen zum Bitcoin-Kurs stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung der Analysten.Charts am 24. März 2020 mithilfe von TradingView erstellt.USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,92 Euro.Der Marktkommentar wurde vom Bitwala Trading Team verfasst. Bitwala bietet die einfachste und sicherste Art, Bitcoin direkt von einem Bankkonto aus zu kaufen und zu verkaufen. Mehr Infos hier. Source: BTC-ECHODer Beitrag Bitcoin-Kurs nimmt 7.000 US-Dollar ins Visier erschien zuerst auf BTC-ECHO.

  • Indien: Bitcoin-Betrügerin aufgeflogen
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    Indien: Bitcoin-Betrügerin aufgeflogen

    Die Aussicht auf das schnelle Geld lockt nach wie vor Kriminelle in das Krypto-Ökosystem, die sich mit wenigen Mausklicks am Reichtum anderer bedienen. Dass gerade Kryptowährungen wenig geeignet sind, um sich im scheinbaren Deckmantel der Anonymität zu bewegen, hat sich noch nicht in allen Kreisen herumgesprochen. Bitcoin eilt der Ruf einer anonymen Währung voraus, weshalb sich viele Kriminelle im trügerischen Windschatten der Kryptowährung vermeintlich sicher glauben. Doch das Gegenteil ist der Fall. Gerade ein Eintrag in der unveränderlichen Transaktionshistorie der Blockchain hat Ermittler bereits häufig erfolgreich auf die Fährte von Krypto-Kriminellen geführt. Bitcoin zieht Verbrechen magisch anWie The Times of India schildert, ist den Ermittlern in Indien eine Frau ins Netz gegangen, die 64 Bitcoins im aktuellen Gegenwert von knapp 375.000 US-Dollar von ihrem Arbeitgeber gestohlen haben soll. Die 26-jährige Frau arbeitete für das in Bengaluru ansässige Unternehmen Bitcipher Labs und soll mit den entwendeten Private Keys die Wallets ihrer Vorgesetzten erleichtert haben. Der Diebstahl fiel auf, als der CEO von Bitcipher Labs, Ashish Singhal, Unregelmäßigkeiten in seinem Bitcoin-Bestand feststellte.Gegenüber der Zeitung kommentierte Singhal:> Ich, Vimal Sagar Tiwari und Govind Kumar Soni halten im Namen von BitCipher Labs eine Hard Wallet. Die Private Keys wurden unter uns dreien aufbewahrt. Kürzlich haben wir festgestellt, dass 63,5 Bitcoins (36.662.259 Rs) gestohlen und durch den Austausch von SwapLab zwischen dem 11. Januar und dem 11. März übertragen wurden.Die Polizei hat die Frau vergangene Woche verhaftet und den rechtmäßigen Besitzern das digitale Diebesgut zurücktransferiert. Auf die Täterin ist die Polizei per Ausschlussverfahren gekommen. Um sich der Wallets zu bemächtigen, musste der Dieb folglich Zugang zu den entsprechenden Passwörter haben. Nachdem die Behörden den Kreis der Verdächtigen auf die Mitarbeiter des Unternehmens eingegrenzt hatten, blieb letztlich die Beschuldigte übrig, die die Tat mittlerweile gestand.The New Indian Express berichtet indes, dass die Frau die Bitcoins zur Gründung eines eigenen Krypto-Unternehmens verwenden wollte. Demnach beabsichtigte sie, die Bitcoin zunächst mittels Swaplab in Monero umzuwandeln, um sie anschließend auf ihr Binance-Konto zu übertragen.So oder so: Die Geschichte reiht sich in eine Historie unrühmlicher Krypto-Verbrechen. Erst kürzlich haben US-Behörden zwei Kanadier festnehmen können, die sich mit perfiden Mitteln in Benutzer-Konten einschleussten, um diese mit allen Mitteln der Hacker-Kunst leerzuräumen. Source: BTC-ECHODer Beitrag Bitcoin-Betrügerin aufgeflogen erschien zuerst auf BTC-ECHO.

  • Krypto in der Krise: Bitcoin-Börsen: Boom während Corona-Crash
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    Krypto in der Krise: Bitcoin-Börsen: Boom während Corona-Crash

    Die Bitcoin-Börse Coinbase hat während des Corona-Crashs in den vergangenen Wochen ein Rekordhoch verzeichnet. Der Corona-Crash hatte sowohl den traditionellen als auch den Krypto-Markt in den letzten Wochen fest im Griff. So sank der Bitcoin-Kurs (BTC) zwischenzeitlich auf unter 4.000 US-Dollar und zog sämtliche Altcoins mit in die Tiefe. Auch der deutsche Aktienindex DAX sowie Öl, Gold und andere Assets waren von den Panik-Verkäufen vieler Anleger erfasst. Hier war es vor allem die Verunsicherung der Anleger, der viele dazu brachte, ihre Kapitalanlagen zugunsten von Cash-Positionen aufzulösen. Die starken Abverkäufe brachten die Fundamente der Märkte stark ins Wanken. Doch es gab auch wirtschaftliche Gewinner: die Bitcoin-Börsen. Bitcoin-Börse Coinbase verzeichnet RekordvolumenZu diesen gehört etwa die US-amerikanische Bitcoin-Börse Coinbase. Diese verzeichnete ein Rekord-Handelsvolumen sowie starke Anstiege im Traffic, als die Kurse von Bitcoin & Co. zusammenbrachen. Laut Coindesk habe die Exchange am 12. und 13. März ein Krypto-Handelsvolumen von 2 Milliarden US-Dollar verzeichnet. An besagtem Donnerstag habe das gesamte Handelsvolumen der Bitcoin-Börse den eigenen Rekord um über 50 Prozent gebrochen, wie Coinbase-Geschäftsführer Brian Armstrong gegenüber dem Branchenmedium bestätigt hatte. Bitwala-Nutzer hodlen durch den CrashAuch hierzulande wurden in diesem Zusammenhang Rekordzahlen geschrieben. So vermeldete auch Bitcoin-Wallet-Anbieter Bitwala am 16. März Höchstwerte. Das Unternehmen hatte hier außerdem eine aufschlussreiche Beobachtung gemacht. Demnach haben 3 von 4 der 50.000 Kunden ihre Bitcoin während des Crashs nicht verkauft, sondern neue BTC gekauft, um sich beim „Dip“ einzudecken.Dazu Ben Jones, Geschäftsführer von Bitwala:> Die Reaktion unserer Kunden signalisiert auch Hoffnung in Zeiten der weltweiten Krise: Während im Kampf gegen Covid-19 die Landesgrenzen geschlossen und einige grundlegende Menschenrechte ausgesetzt werden, glauben die „Hodler”, dass wir Bitcoin in einer neuen, vernetzten Zukunft brauchen, um digitale Werte über das Web3 auszutauschen. Die aktuell von der Federal Reserve getroffenen Maßnahmen sind ein Pflaster in unsicheren Zeiten. Trotzdem befürchten viele, dass fortwährendes Gelddrucken durch Regierungen und Zentralbanken als Reaktion auf die Krise früher oder später zur Erosion der staatlich gestützten Fiatwährungen führen wird. Deshalb ziehen viele Hodler nicht korrumpierbare Bitcoin den ungewissen geldpolitischen Auswirkungen während der Krise vor.Ob sich Bitcoin als krisenfeste Safe-Haven-Währung etablieren kann, bleibt indes abzuwarten. Source: BTC-ECHODer Beitrag Bitcoin-Börsen: Boom während Corona-Crash erschien zuerst auf BTC-ECHO.

  • Regulierungs-ECHO: Bitcoin und das Helikoptergeld
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    Regulierungs-ECHO: Bitcoin und das Helikoptergeld

    Während die russische Zentralbank laut über ein Bitcoin-Verbot nachdenkt, schlägt Simbabwe krypto-freundlichere Töne an. Derweil überschüttet Trump die US-Bevölkerung mit Helikoptergeld und ein selbsternannter Bitcoin-Erfinder muss tief in die Tasche greifen. Das Regulierungs-ECHO. Willkommen zum Regulierungs-ECHO. Alles, was in der vergangenen Woche beim Thema Recht, Bitcoin und Regulierung passiert ist. Russische Notenbank fordert Bitcoin-VerbotSeit zwei Jahren versucht Russland, der Mammutaufgabe Krypto-Regulierung Herr zu werten. Dabei schwankte das Land in der Vergangenheit immer wieder zwischen Verbot und Legalisierung. Wie es aktuell aussieht, könnte es wieder in die negative Richtung schlagen – zumindest wenn es nach der russischen Zentralbank geht. Simbabwe: Zentralbank will Kryptowährungen regulierenIn Simbabwe herrscht alles andere als ein ausgeglichenes wirtschaftliches Klima. Die Politik der Notenbank hat die landeseigene Währung nahezu zu Grunde gerichtet, was sich in der aktuellen wirtschaftlichen Misslage nicht unbedingt verbessern dürfte. Wenigstens in Sachen Bitcoin-Regulierung gibt es nun jedoch einen Lichtblick. So hat sich die Zentralbank des Landes dazu entschieden, Richtlinien für Krypto-Unternehmen herauszugeben. Bisher hatte sie einen restriktiveren Kurs gefahren. Das Helikoptergeld kommt – Zeit um in Bitcoin zu investieren?Im Zuge der Corona-Krise hat die US-Regierung unter Präsident Donald Trump in der vergangenen Woche Helikoptergeld angekündigt. So soll künftig jeder Amerikaner einen Scheck in Höhe von 1.000 US-Dollar bekommen. Damit will die Regierung die drohende Rezession abfedern und eine Wirtschaftsdepression verhindern. Das monetäre Antidepressivum birgt jedoch auch Risiken – auf lange Sicht kann es hier zu einer Entwertung der Fiatwährung kommen. Was ein hohes Risiko für die Weltwirtschaft ist, kann sich als Chance für Kryptowährungen herausstellen. Bitcoin-Betrug: US-Behörden schlagen zuDie US-amerikanischen Behörden waren indes aktiv auf Betrüger-Suche. Wie sich in der vergangenen Woche wieder herausgestellt hat, auch mit Erfolg. So gelang es dem Department of Justice, zwei kanadische Scammer zu verhaften und anschließend zu verurteilen. Sie hatten sich auf Twitter als Mitarbeiter der Krypto-Exchange HitBTC ausgegeben, um dadurch einer Nutzerin die Bitcoin aus den Taschen zu ziehen. Besonders schlau stellten sie sich im Nachhinein jedoch nicht an. Craig Wright muss zahlenAuch im nicht enden wollenden Gerichtsprozess um „Faketoshi“ Craig Wright gibt es neue Entwicklungen. Im Streit mit dem Nachlass von Ira Kleimann um die ungeheure Menge von 1,1 Millionen Bitcoin muss der mutmaßliche Bitcoin-Erfinder nun tief in die Tasche greifen. Wie Richter Reinhart in der vergangenen Woche entschieden hat, muss das Mastermind hinter Bitcoin SV nun die Anwaltskosten von Kleiman bezahlen. Source: BTC-ECHODer Beitrag Bitcoin und das Helikoptergeld erschien zuerst auf BTC-ECHO.

  • Marktbetrachtung: Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) kämpfen sich frei
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    Marktbetrachtung: Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) kämpfen sich frei

    Es zeichnet sich ein bullisher Wochenausklang für den Krypto-Markt ab. Die jüngste Rallye beschert den Kursen von Bitcoin und Ethereum ein Wochenplus im hohen zweistelligen Bereich – und bieten sich immer mehr als Hedge gegen die gebeutelten Aktienmärkte an. Die Marktbetrachtung vom Bitwala Trading Team.Der Bitcoin-Kurs erholt sich nach der anfänglichen Panik auf dem Markt und ist im Wochenvergleich um über 70 Prozent gestiegen. BTC liegt damit wieder über dem gleitenden 200-Wochen-Durchschnitt. Die Tatsache, dass sich der Kurs von einem Unterstützungsniveau seines abwärtsgerichteten Kanals erholt hat, ist eine gute Nachricht für die Bullen. Ein Wochenabschluss oberhalb des gleitenden Durchschnitts dürfte die positive Tendenz weiter verstärken.Chart auf Basis des Wertepaares BTC/USD auf der Börse Bitstamp erstelltDer Bitcoin-Kurs erholt sich nach der anfänglichen Panik auf dem Markt und ist im Wochenvergleich um über 70 Prozent gestiegen. BTC liegt damit wieder über dem gleitenden 200-Wochen-Durchschnitt. Die Tatsache, dass sich der Kurs von einem Unterstützungsniveau seines abwärtsgerichteten Kanals erholt hat, ist eine gute Nachricht für die Bullen. Ein Wochenabschluss oberhalb des gleitenden Durchschnitts dürfte die positive Tendenz weiter verstärken.Gegenwärtig sieht sich Bitcoin allerdings einem massiven Widerstand gegenüber, der 2017 (damals noch als Unterstützungszone) aufgebaut und Ende letzten Jahres verstärkt wurde. Sollte der Bitcoin-Kurs in der Lage sein, dieses Niveau zu durchbrechen, würde das nächstgelegene Ziel nach dem Fibonacci-Retracement-Level bei etwa 8.000 US-Dollar liegen. Bitcoin-Kurs: Bullishes Bild im Tages-ChartChart auf Basis des Wertepaares BTC/USD auf der Börse Bitstamp erstelltAuf dem Tages-Chart erreicht der MACD-Indikator einen bullishen Crossover und wir sehen erste Anzeichen dafür, dass die Lucid SAR zur Unterstützung umschlägt.In der Zwischenzeit kämpft der Aktienmarkt weiter, was uns auf das Potenzial der Abkopplung von Bitcoin vom Aktienmarkt aufmerksam macht. Es sieht aus, dass Bitcoin jetzt beginnen kann, eine Absicherung gegen die aktuelle Finanzkrise zu sein. Da die US-Notenbank das Angebot des US-Dollars erhöht und den aktuellen Problemen begegnet, indem sie aus dem Nichts heraus neues Geld schafft, das durch nichts abgesichert ist, bläht dies die Währung auf und verringert die Kaufkraft des US-Dollars. Erholungssignale bei Ethereum (ETH)Auch Ether kommt mit einem satten Wachstum von 67 Prozent in der vergangenen Woche aus dem Absturz. Das Handelsvolumen ist deutlich zurückgegangen, aber die Indikatoren beginnen, positiv zu sein. Der Relative Strength Index steigt aus dem überverkauften Gebiet und der Lucid SAR schaltete zugunsten der Bullen um.Tageschart auf Basis des Wertepaares ETH/USD auf der Börse Bitstamp erstelltDisclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Schätzungen zum Bitcoin-Kurs stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung der Analysten.Charts am 20. März 2020 mithilfe von TradingView erstellt.USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,93 Euro.Der Marktkommentar wurde vom Bitwala Trading Team verfasst. Bitwala bietet die einfachste und sicherste Art, Bitcoin direkt von einem Bankkonto aus zu kaufen und zu verkaufen. Mehr Infos hier. Source: BTC-ECHODer Beitrag Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) kämpfen sich frei erschien zuerst auf BTC-ECHO.

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