Deutsche Märkte geschlossen

Schaeffler AG (SHA.DE)

XETRA - XETRA Verzögerter Preis. Währung in EUR
Zur Watchlist hinzufügen
6,58+0,01 (+0,08%)
Börsenschluss: 5:35PM MEZ
Vollbild
Kurs Vortag6,57
Öffnen6,54
Gebot6,61 x N/A
Briefkurs6,64 x N/A
Tagesspanne6,51 - 6,68
52-Wochen-Spanne4,14 - 10,30
Volumen218.168
Durchschn. Volumen673.267
Marktkap.4,382B
Beta (5 J., monatlich)1,52
Kurs-Gewinn-Verhältnis (roll. Hochrechn.)N/A
EPS (roll. Hochrechn.)-0,87
Gewinndatum10. Nov. 2020
Erwartete Dividende & Rendite0,45 (6,84%)
Ex-Dividendendatum11. Mai 2020
1-Jahres-Kursziel15,26
  • DGAP

    Schaeffler AG: Schaeffler startet Roadmap 2025

    DGAP-News: Schaeffler AG / Schlagwort(e): Sonstiges 18.11.2020 / 19:55 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Schaeffler startet Roadmap 2025   - Roadmap 2025 auf 5. Kapitalmarkttag der Schaeffler AG per Webcast vorgestellt - Strategie, Umsetzungsprogramm und Mittelfristziele bilden die drei Säulen der Roadmap 2025 - CEO der Gruppe und CEOs der drei Sparten skizzieren Wachstumsperspektiven und Wertschaffungspotential - Mittelfristziele 2025 auf Gruppen- und Spartenebene festgelegt - Klaus Rosenfeld: "Wir wollen auch in Zukunft der bevorzugte Technologiepartner unserer Kunden sein." HERZOGENAURACH | 18. November 2020 | Der weltweit tätige Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat heute im Rahmen seines Kapitalmarkttags 2020 (CMD) seine Roadmap 2025 vorgestellt, die eine aktualisierte Unternehmensstrategie, ein Programm zu deren Umsetzung sowie die Mittelfristziele bis 2025 umfasst. Die Mittelfristziele 2025 wurden bereits am Vortag nach Börsenschluss veröffentlicht und auf dem heutigen CMD erläutert. Den Kern des CMD bildeten die Präsentationen der Sparten-CEOs, die in ihren Ausführungen die Wachstumsperspektiven und Wertschaffungspotentiale ihrer jeweiligen Sparten aufzeigten. Strategische Priorisierungen im Rahmen der Roadmap 2025 Zu Beginn der Veranstaltung betonte Klaus Rosenfeld, Vorstandsvorsitzender der Schaeffler AG, dass die Roadmap 2025 keinen radikalen Strategiewechsel einleite. Es gelte vielmehr, dort wo sich Kontinuität bewährt hat, Kurs zu halten, noch deutlicher auf die Stärken des Unternehmens zu fokussieren und dort, wo Aufholbedarf besteht, besser zu werden. Zugleich bringe der neue Unternehmensclaim "We pioneer motion" den Anspruch zum Ausdruck, als diversifizierter Automobil- und Industriezulieferer mit globaler Reichweite auch in Zukunft Bewegung und Fortschritt zu gestalten. Dabei sollen in Zukunft noch stärker Synergiepotentiale innerhalb der Schaeffler Gruppe genutzt werden. Der Erfolg beruht dabei weiterhin auf den vier bewährten Alleinstellungsmerkmalen Innovation, Fertigungsexzellenz, höchster Qualität und ausgeprägtem Systemverständnis. Gleichzeitig komme es darauf an, die Transformation des Unternehmens fortzusetzen, auf Kernkompetenzen zu fokussieren und konsequent umzusetzen. Im Kern bedeute dies, dass in der Sparte Automotive Technologies der Wandel des Portfolios hin zur E-Mobilität und zu Fahrwerksanwendungen beschleunigt wird. In der Sparte Automotive Aftermarket soll die hohe Marge aufrechterhalten werden. Gleichzeitig sollen vor allem Wachstumschancen im Independent Aftermarket genutzt werden. Die Sparte Industrial wird neue Wachstumsfelder besetzen und ihre Profitabilität konsequent weiter stärken. Die Umsetzung aller Maßnahmen erfolgt weiter konsistent mit operativer Disziplin. Der Fokus bleibt dabei auf die Erzielung von Free Cash Flow gerichtet und auf eine überzeugende Kapitalallokation innerhalb der Gruppe. Ziel ist es, langfristig und nachhaltig Wert zu schaffen. Klaus Rosenfeld hob fünf Zukunftstrends hervor, die für die Schaeffler Gruppe mit besonderen Chancen verbunden sind: (1) Nachhaltigkeit und Klimawandel, (2) Neue Mobilität & Elektrifizierung des Antriebsstrangs, (3) Autonome Produktion, (4) Datenwirtschaft & Digitalisierung und (5) Demographischer Wandel. Hieraus ließen sich fünf Fokusfelder ableiten, in denen Schaeffler sich noch stärker positionieren will. Diese seien so konzipiert, dass sie sowohl das Produkt- und Leistungsangebot der drei Sparten als auch die spartenübergreifend definierten zehn Kundensektoren und Sektorcluster abdecken. Besonderes Wachstumspotential sieht die Schaeffler Gruppe zum Beispiel in der Wasserstofftechnologie, und zwar in Form der Brennstoffzelle für mobile Anwendungen sowie für die Ausstattung von Elektrolyseuren für die Produktion von grünem Wasserstoff: "Die Schaeffler Gruppe sieht im Bereich Wasserstoff eine signifikante Wachstumschance. Mit unserer Fertigungsexzellenz und Industrialisierungskompetenz sind wir hervorragend positioniert, um unseren Kunden hochqualitative Lösungen anzubieten und vom Ausbau der erneuerbaren Energien zu profitieren", sagte Klaus Rosenfeld. Das Thema Nachhaltigkeit ist für die Schaeffler Gruppe von übergeordneter Bedeutung. Hierzu verfolgt das Unternehmen einen integrierten Ansatz über alle Sparten, Funktionen und Regionen hinweg. Ziel ist es, die Produktion ab dem Jahr 2030 CO2-neutral zu stellen. Automotive Technologies: Innovationsführerschaft beim elektrischen Antriebsstrang angestrebt Matthias Zink, CEO Automotive Technologies, verwies zu Beginn seiner Ausführungen auf das anhaltend hohe Maß an Unsicherheit in der Automobilbranche, die im besonderen Maße durch die Folgen der Coronavirus-Pandemie betroffen sei, sich aber auch schon zuvor in einem tiefgreifenden Strukturwandel befunden habe. Die Planung müsse daher konservativ sein unter Wahrung einer strikten Kostendisziplin, zugleich sei aber auch Flexibilität gefragt. Mit Blick auf den Antriebsstrang erweiterte Matthias Zink die bisherige auf die globale Produktion von PKW und leichten Nutzfahrzeugen bezogene "Vision Powertrain 2030" auf das Jahr 2035. Es sei von einer starken Beschleunigung der Elektrifizierung und einer deutlichen Zunahme der durch Batterie- oder Brennstoffzelle angetriebenen Fahrzeuge (xEV) auf 50 Prozent auszugehen, während Hybrid-Antriebe (HEV) auf 35 Prozent und Verbrenner-Antriebe (ICE) auf 15 Prozent zurückgingen. Diesem Wandel müsse Schaeffler mit seinem Portfolio-Management und der Kapitalallokation Rechnung tragen. Es gelte, bei den ausgereiften Geschäftsfeldern mit geringerem Wachstumspotential einen stärkeren Fokus auf Rentabilität und Effizienz zu setzen, während in Zukunftstechnologien und Neugeschäft bewusst stärker investiert wird. Gleichwohl blieben auf absehbare Zeit auch HEV- und optimierte ICE-Antriebe im Hinblick auf die Stabilisierung der Margen und die Generierung von Free Cash Flow wichtig, auch um das Wachstum in neuen Geschäftsfeldern zu finanzieren. Die Maßnahmen innerhalb der Sparte Automotive Technologies zur Steigerung der Effizienz und zur Reduktion von Komplexität würden weiter implementiert. Dr. Jochen Schröder, Leiter des Unternehmensbereichs E-Mobilität, hob den starken Auftragseingang in der E-Mobilität hervor, der im Jahr 2019 bei 4 Milliarden Euro und im ersten Halbjahr 2020 bei über 1 Milliarde Euro lag. Bis einschließlich 2021 gilt das Ziel, jährlich einen Auftragseingang in der E-Mobilität in Höhe von 1,5-2 Milliarden Euro zu erzielen, danach soll dieser im Durchschnitt bei 2-3 Milliarden Euro pro Jahr liegen. Besonders hervorzuheben seien die Errichtung eines Werks zur E-Motorenproduktion in Ungarn im kommenden Jahr, die Ansiedlung eines hochmodernen Kompetenzzentrums für E-Mobilität in Bühl, die Etablierung als Zulieferer für "3in1"-E-Achsen sowie die Fertigung von Elektromotorenkomponenten für LKW in den USA. Zudem sei das Potential für Brennstoffzellen gerade für LKW vielversprechend, ein Bereich, in dem sich die Schaeffler Gruppe als Teil ihrer Initiativen im Bereich Wasserstofftechnologie spartenübergreifend positioniert. Und schließlich gebe es auch Erfolge bei Fahrwerksanwendungen im Zusammenhang mit der Schaffung der Voraussetzungen für das autonome Fahren, zum Beispiel im Rahmen einer Kooperation mit Bosch im Bereich Hinterachslenkungen und dem Joint Venture Schaeffler Paravan, das derzeit Lösungen im Bereich Steer-by-Wire entwickelt. Im Rahmen der Mittelfristziele 2025 strebt die Sparte Automotive Technologies ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum an, das im Durchschnitt 200-500 Basispunkte über dem Wachstum der weltweiten Produktion von PKW und leichten Nutzfahrzeugen liegt. Die EBIT-Marge vor Sondereffekten soll bei 4-6 Prozent liegen, wobei das untere Ende der Spanne bis spätestens 2023 erreicht werden soll. Automotive Aftermarket: Realisierung von Marktchancen erfordert Anpassung des Geschäftsmodells Michael Söding, CEO Automotive Aftermarket, fasste die aktuellen und zukünftigen Markttrends für sein Geschäftsfeld wie folgt zusammen: Nach aktuellen Prognosen wird der weltweite Fuhrpark von derzeit 1,40 Milliarden Autos auf 1,55 Milliarden Autos im Jahr 2025 ansteigen, wobei diese Entwicklung maßgeblich durch die Entwicklungen in China getrieben ist. Neben der Zunahme des Fahrzeugbestands bieten sich im Ersatzteilgeschäft auch Chancen durch den Anstieg des durchschnittlichen Fahrzeugalters sowie durch die zunehmende Komplexität der Fahrzeuge. Als Folge hiervon steigt der Reparaturbedarf. Zugleich steht die gesamte Aftermarket-Branche insbesondere aufgrund von Konsolidierungen und neuen Marktteilnehmern unter Ergebnisdruck. Digitale Plattformen und E-Commerce verändern zudem das Verbraucherverhalten. Schaeffler müsse auf diesen anspruchsvollen Mix von Herausforderungen auf verschiedenen Ebenen sowie durch eine Anpassung des Geschäftsmodells reagieren. Zum Beispiel durch die Ausweitung von Lösungen und Serviceleistungen. So setze Schaeffler mit der Ergänzung des Angebots um datenbasierte Services und innovative Plug-and-Play-Reparaturlösungen die Entwicklung vom Komponentenzulieferer zu einem Anbieter von Systemen und integrierten Lösungen fort. Zudem sei auch die Bildung von Industriepartnerschaften denkbar, um ganzheitliche Lösungen einschließlich des Zugangs zu Fahrzeugdaten anzubieten. Michael Söding hob auch die Errichtung digitaler Vertriebsmöglichkeiten hervor und nannte hier beispielsweise das ETC-Produktportfolio (Engine, Transmission, Chassis) in China, das einen "One-stop-shop" für hochkomplexe Produkte in einem fragmentierten Markt biete, der hohes Wachstumspotential aufweise. Auch das Werkstattportal REPXPERT nutze digitale Kanäle. Eine weitere Maßnahme zur Erhöhung der Effizienz sei darüber hinaus auch die Errichtung des Montage- und Verpackungszentrums Europa ("Aftermarket Kitting Operation Europe", kurz: AKO Europe), das am 12. August 2020 seine Tätigkeit aufnahm. Das AKO wird bis zum Jahr 2023 mindestens 60 Prozent der weltweiten Lagerbestände aufnehmen und die Effizienz und Agilität bei der Lieferung von Ersatzteilen für den Automotive Aftermarket auch mittels digitaler Lösungen nachhaltig stärken. Außerdem sinken die CO2-Emissionen als Folge der geringeren Transportwege um 20 Prozent. Die Sparte Automotive Aftermarket strebt im Rahmen der Mittelfristziele 2025 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum an, das im Durchschnitt über dem globalen BIP-Wachstum liegt sowie eine EBIT-Marge vor Sondereffekten von 13-15 Prozent, wobei das untere Ende der Spanne bis spätestens 2023 erreicht werden soll. Industrial: Stärkung der Marge durch neue Geschäftsfelder und operative Maßnahmen Dr. Stefan Spindler, CEO Industrial, verwies auf den für das Jahr 2020 erwarteten Rückgang der globalen Industrieproduktion um mindestens acht Prozent. Außer in China sei das Wachstum in allen Regionen rückläufig. Erst im Jahr 2022 wird eine Rückkehr zu den Wachstumsraten auf einem Niveau wie vor der Coronavirus-Pandemie erwartet. Langfristig sei der Wachstumsausblick in den acht Sektorclustern überwiegend positiv, wobei die Bereiche Wind und Rail marktseitig das stärkste erwartete Wachstumspotential aufweisen. Wachstum lasse sich einerseits im Kerngeschäft generieren, unterstützt durch Zukunftstrends wie der Erhöhung der Nachhaltigkeit oder der demographischen Bevölkerungsentwicklung und andererseits durch die Vermarktung von innovativen Systemen und Services. Schaeffler zeichnet sich durch eine starke Position im Komponentengeschäft aus, die auf Basis der über Jahrzehnte entwickelten Fertigungstechnologie und der innovativen Produktentwicklung gewachsen ist. Gezielte Investitionen in Hochleistungsprodukte wie auch in kostengünstige Serienprodukte werden abhängig von den Kundenbedarfen gesteuert. Ebenfalls abhängig von den Kundenbedarfen werden vermehrt Systeme und mechatronische Produkte sowie Servicelösungen in den Markt gebracht. Beispielhaft für Wachstumsinitiativen im Komponenten- und Systemgeschäft nannte er die folgenden sechs Bereiche: Komponenten für Windkraftanlagen und für die Eisenbahnanwendung, Wälzlager und Sensorik für die Agrartechnik, neue Systeme im Bereich Robotics, die Service-Lösung OPTIME sowie die beginnende Entwicklung von Komponenten zur Herstellung von Wasserstoff. In Summe wird die Sparte Industrial ihre Technologieführerschaft ausweiten, den Kundenservice auch mittels E-Commerce Lösungen weiter verbessern, über das Programm FIT kontinuierlich Effizienzsteigerungen erzielen und die im September beschlossenen strukturellen Anpassungen Schritt für Schritt umsetzen. Die Sparte Industrial strebt im Rahmen der Mittelfristziele 2025 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum an, das im Durchschnitt über dem Wachstum der globalen Industrieproduktion liegt, sowie eine EBIT-Marge vor Sondereffekten von 12-14 Prozent, wobei das untere Ende der Spanne bis spätestens 2023 erreicht werden soll. Wertorientierte Steuerung der Gruppe und Fokus auf Free Cash Flow Dr. Klaus Patzak, Finanzvorstand der Schaeffler AG, gab zum Abschluss des CMD einen Überblick über die Mittelfristziele der Schaeffler Gruppe, die Teil eines neu gefassten Financial Framework sind. Maßgeblich für die Festsetzung der Mittelfristziele sei die Mehrjahresplanung der Divisionen. Das Budgetjahr stellt dabei das erste Jahr der Mittelfristplanung dar. Die Mehrjahresplanung ziele darauf ab, in neue Wachstumsfelder zu investieren, führende Marktpositionen zu schaffen, reife Geschäftsteile auf Profitabilität und Free Cash Flow zu fokussieren, den Footprint aktiv anzupassen und den Overhead zu reduzieren. Die maßgeblichen Kennziffern für die Wertschaffung auf Gruppenebene sind der Return on Capital Employed (ROCE, basierend auf dem berichteten EBIT), der spätestens im Jahr 2023 das Zielband von 12-15 Prozent erreichen soll, sowie die Free Cash Flow Conversion Ratio (Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten dividiert durch das berichtete EBIT), die spätestens im Jahr 2023 in das Zielband von 0,3-0,5 eintreten soll. Die beiden Zielgrößen unterstreichen die zentrale Bedeutung von profitablem Wachstum, fokussierter Kapitalallokation und Kapitaleffizienz für eine wertorientierte Unternehmenssteuerung und die Generierung von Free Cash Flow aus dem EBIT. Der Vorstand der Schaeffler AG habe für die Schaeffler Gruppe zudem folgende Parameter für die Kapitalstruktur und die Dividendenpolitik festgelegt: Der Verschuldungsgrad der Schaeffler Gruppe, definiert als Netto-Finanzschulden dividiert durch EBITDA vor Sondereffekten, soll in den Jahren 2021-2025 1,2x bis 1,7x betragen. Die Dividendenpolitik bleibe unverändert. Grundsätzlich werde wie bisher angestrebt, 30-50 Prozent des um Sondereffekte bereinigten Konzernergebnisses an die Aktionäre auszuschütten. Roadmap 2025 richtet Schaeffler Gruppe für erfolgreiche Zukunft aus Mit der Roadmap 2025 richtet die Schaeffler Gruppe ihre Aktivitäten erfolgreich auf die Zukunft aus. Klaus Rosenfeld sagte dazu abschließend: "Die Roadmap 2025 ist eine Vorwärtsstrategie, mit der wir die Schaeffler Gruppe noch wettbewerbs- und zukunftsfähiger machen. Wir wollen die sich uns bietenden Wachstumschancen noch besser nutzen, mehr Synergien in der Schaeffler Gruppe realisieren und nachhaltig Wert schaffen. Unser neuer Claim ,We pioneer motion' verbindet dabei alle Aktivitäten. So werden wir unserem Anspruch gerecht, auch in Zukunft der bevorzugte Technologiepartner unserer Kunden zu sein." Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen Bei bestimmten Aussagen in dieser Presse- und IR-Mitteilung handelt es sich um zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind naturgemäß mit einer Reihe von Risiken, Unwägbarkeiten und Annahmen verbunden, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen von den in den zukunftsgerichteten Aussagen angegebenen oder implizierten Ergebnissen oder Entwicklungen in wesentlicher Hinsicht abweichen. Diese Risiken, Unwägbarkeiten und Annahmen können sich nachteilig auf das Ergebnis und die finanziellen Folgen der in diesem Dokument beschriebenen Vorhaben und Entwicklungen auswirken. Es besteht keinerlei Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Entwicklungen oder aus sonstigen Gründen durch öffentliche Bekanntmachung zu aktualisieren oder zu ändern. Die Empfänger dieser Presse- und IR-Mitteilung sollten nicht in unverhältnismäßiger Weise auf zukunftsgerichtete Aussagen vertrauen, die ausschließlich den Stand zum Datum dieser Presse- und IR-Mitteilung widerspiegeln. In dieser Presse- und IR-Mitteilung enthaltene Aussagen über Trends oder Entwicklungen in der Vergangenheit sollten nicht als Aussagen dahingehend betrachtet werden, dass sich diese Trends und Entwicklungen in der Zukunft fortsetzen. Die vorstehend aufgeführten Warnhinweise sind im Zusammenhang mit späteren mündlichen oder schriftlichen zukunftsgerichteten Aussagen von Schaeffler oder in deren Namen handelnden Personen zu betrachten.       Schaeffler Gruppe - We pioneer motion Seit über 70 Jahren treibt die Schaeffler Gruppe als ein weltweit führender Automobil- und Industriezulieferer zukunftsweisende Erfindungen und Entwicklungen in den Bereichen Bewegung und Mobilität voran. Mit innovativen Technologien, Produkten und Services in den Feldern CO₂-effiziente Antriebe, Elektromobilität, Industrie 4.0, Digitalisierung und erneuerbare Energien ist das Unternehmen ein verlässlicher Partner, um Bewegung und Mobilität effizienter, intelligenter und nachhaltiger zu machen. Das Technologieunternehmen produziert Präzisionskomponenten und Systeme für Antriebsstrang und Fahrwerk sowie Wälz- und Gleitlagerlösungen für eine Vielzahl von Industrieanwendungen. Im Jahr 2019 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz von rund 14,4 Milliarden Euro und ist mit zirka 83.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines der weltweit größten Familienunternehmen. Mit knapp 2.400 Patentanmeldungen belegte Schaeffler im Jahr 2019 laut DPMA (Deutsches Patent- und Markenamt) Platz zwei im Ranking der innovationsstärksten Unternehmen Deutschlands.       Ansprechpartner Thorsten Möllmann Leiter Kommunikation & Public Affairs Schaeffler AG, Herzogenaurach Tel.: +49 9132 82 5000 Email: presse@schaeffler.com Renata Casaro Leiterin Investor Relations Schaeffler AG, Herzogenaurach Tel.: +49 9132 82 4440 Email: ir@schaeffler.com Dr. Axel Lüdeke Leiter Wirtschafts- und Finanzkommunikation & Öffentlichkeitsarbeit Schaeffler AG, Herzogenaurach Tel.: +49 9132 82 8901 Enail: axel.luedeke@schaeffler.com Johann Eisenmann Manager Investor Relations Schaeffler AG, Herzogenaurach Tel.: +49 9132 82 4440 Email: ir@schaeffler.com   18.11.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de Sprache: Deutsch Unternehmen: Schaeffler AG Industriestr. 1-3 91074 Herzogenaurach Deutschland Telefon: 09132 - 82 0 E-Mail: ir@schaeffler.com Internet: www.schaeffler.com ISIN: DE000SHA0159 WKN: SHA015 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1149168   Ende der Mitteilung DGAP News-Service

  • DGAP

    Schaeffler AG: Schaeffler veröffentlicht Mittelfristziele

    Schaeffler AG / Schlagwort(e): Sonstiges Schaeffler AG: Schaeffler veröffentlicht Mittelfristziele 17.11.2020 / 18:46 CET/CEST Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Schaeffler AG: Schaeffler veröffentlicht Mittelfristziele   HERZOGENAURACH | 17. November 2020 | Der Vorstand der Schaeffler AG (ISIN DE000SHA0159, WKN SHA015) hat heute die folgenden Mittelfristziele bis zum Jahr 2025 beschlossen. Die Mittelfristziele basieren auf einem Financial Framework, das sowohl Ziele für die Schaeffler Gruppe als auch für ihre drei Sparten vorsieht. Die Mittelfristziele bis 2025 für die drei Sparten lauten:     Automotive Technologies Automotive Aftermarket Industrial Umsatzwachstum währungsbereinigt 200-500 Basispunkte über dem Wachstum der globalen Produktion von PKW und leichten Nutzfahrzeugen über dem globalen BIP-Wachstum   über dem Wachstum der weltweiten Industrieproduktion EBIT-Marge vor Sondereffekten 4 - 6% 13 - 15% 12 - 14%   Die Ziele für das währungsbereinigte Umsatzwachstum gelten dabei im Durchschnitt für den Zeitraum 2021-2025. Das untere Ende der jeweiligen Zielbandbreiten für die EBIT-Marge vor Sondereffekten soll spätestens in 2023 erreicht werden. Basis für das Wachstum der globalen Produktion von PKW und leichten Nutzfahrzeugen sind die von IHS Markit regelmäßig veröffentlichten Werte. Das globale BIP-Wachstum und das Wachstum der weltweiten Industrieproduktion wird anhand der Angaben von Oxford Economics ermittelt.   Für die Schaeffler Gruppe gelten folgende Mittelfristziele bis 2025:     Schaeffler Gruppe   Return on Capital Employed (ROCE) 12 - 15% ROCE definiert als berichtetes EBIT dividiert durch das durchschnittlich gebundene Kapital Free Cash Flow Conversion 0,3 - 0,5 Free Cash Flow Conversion definiert als Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten dividiert durch das berichtete EBIT   Das untere Ende dieser jeweiligen Zielbandbreiten soll spätestens im Jahr 2023 erreicht werden. Daneben hat der Vorstand der Schaeffler AG für die Schaeffler Gruppe folgende Parameter für die Kapitalstruktur und die Dividendenpolitik festgelegt. Der Verschuldungsgrad der Schaeffler Gruppe, definiert als Netto-Finanzschulden dividiert durch EBITDA vor Sondereffekten, soll in den Jahren 2021-2025 1,2x bis 1,7x betragen. Die Dividendenpolitik bleibt unverändert. Wie bisher wird angestrebt, 30% - 50% des um Sondereffekte nach Steuern bereinigten Konzernergebnisses an die Aktionäre auszuschütten. "EBIT", "EBIT-Marge (vor Sondereffekten)", "EBITDA (vor Sondereffekten), "Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten", "durchschnittlich gebundenes Kapital" und "Konzernergebnis vor Sondereffekten" entsprechen den Definitionen im Geschäftsbericht 2019 auf den Seiten 14f und 30, der unter www.schaeffler.com abrufbar ist.   Ansprechpartner Renata Casaro Leiterin Investor Relations Schaeffler AG, Herzogenaurach Telefon +49 9132 82-4440 E-Mail: ir@schaeffler.com Dr. Axel Lüdeke Leiter Wirtschafts- und Finanzkommunikation Schaeffler AG, Herzogenaurach Telefon +49 9132 82-5000 E-Mail: presse@schaeffler.com 17.11.2020 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de Sprache: Deutsch Unternehmen: Schaeffler AG Industriestr. 1-3 91074 Herzogenaurach Deutschland Telefon: 09132 - 82 0 E-Mail: ir@schaeffler.com Internet: www.schaeffler.com ISIN: DE000SHA0159 WKN: SHA015 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1148877   Ende der Mitteilung DGAP News-Service

  • DGAP

    Schaeffler AG: Schaeffler mit starkem 3. Quartal 2020

    DGAP-News: Schaeffler AG / Schlagwort(e): 9-Monatszahlen 10.11.2020 / 08:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Schaeffler mit starkem 3. Quartal 2020   - Umsatz im 3. Quartal leicht unter Vorjahresquartal (minus 2,6 Prozent) - EBIT-Marge vor Sondereffekten im 3. Quartal mit 9,4 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr (1,2 Prozent) deutlich verbessert und über Vorjahresquartal (9,1 Prozent) - Erholung im 3. Quartal vor allem durch die beiden Automotive-Sparten getrieben, Umsatzentwicklung der Sparte Industrie gegenüber 1. Halbjahr leicht verbessert - Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten im 3. Quartal mit 333 Millionen Euro leicht unter dem Vorjahresquartal (362 Millionen Euro) - Neue Prognose für das Geschäftsjahr 2020 aufgestellt, Unsicherheit im 4. Quartal bleibt hoch HERZOGENAURACH | 10. November 2020 | Der weltweit tätige Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat heute seinen Zwischenbericht für die ersten neun Monate 2020 vorgelegt. In diesem Zeitraum erzielte die Schaeffler Gruppe einen Umsatz in Höhe von 8.971 Millionen Euro (Vorjahr: 10.839 Millionen Euro). Währungsbereinigt ging der Umsatz in diesem Zeitraum insbesondere als Folge des Nachfragerückgangs im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie deutlich um 15,4 Prozent zurück, im dritten Quartal verbesserte sich die Nachfrage insbesondere durch eine Belebung in den beiden Automotive-Sparten, so dass der Rückgang im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres nur noch 2,6 Prozent betrug. Maßgeblich für den Umsatzrückgang im Berichtszeitraum war die volumenbedingt rückläufige Umsatzentwicklung in allen drei Sparten. Die vier Regionen waren unterschiedlich von der Pandemie betroffen. Die Region Greater China konnte aufgrund der im zweiten Quartal in der Region einsetzenden Erholung im Berichtszeitraum auf währungsbereinigter Basis ein Umsatzwachstum von 8,1 Prozent aufweisen, im dritten Quartal lag der Zuwachs gegenüber dem Vorjahresquartal bei 16,5 Prozent. Die übrigen drei Regionen wiesen in den ersten neun Monaten währungsbereinigt jeweils einen deutlichen Umsatzrückgang auf. Dieser betrug in der Region Europa 22,6 Prozent, in Americas 18,4 Prozent und in Asien/Pazifik 19,3 Prozent. Die Schaeffler Gruppe erzielte in den ersten neun Monaten ein EBIT vor Sondereffekten in Höhe von 385 Millionen Euro, was deutlich unter dem Wert des Vorjahres lag (883 Millionen Euro). Dies entspricht einer EBIT-Marge vor Sondereffekten von 4,3 Prozent (Vorjahr: 8,1 Prozent). Das EBIT im Berichtszeitraum war durch Sondereffekte in Höhe von 798 Millionen Euro belastet (Vorjahr: 88 Millionen Euro). Hierin enthalten war eine im ersten Quartal vorgenommene Wertminderung des der Sparte Automotive Technologies zugeordneten Geschäfts- oder Firmenwertes um 249 Millionen Euro. Zudem umfassen die Sondereffekte Aufwendungen in Höhe von 549 Millionen Euro für die Ausweitung der Programme RACE (Sparte Automotive Technologies), GRIP (Sparte Automotive Aftermarket) und FIT (Sparte Industrie), insbesondere im Zusammenhang mit dem im September kommunizierten Abbau von Arbeitsplätzen zur Anpassung von strukturellen Überkapazitäten. Mit diesen Sondereffekten betrug das EBIT minus 413 Millionen Euro (Vorjahr: plus 795 Millionen Euro). Starkes Q3 führt zu ausgeglichenem operativem Ergebnis bei Automotive Technologies Die Sparte Automotive Technologies erzielte in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 Umsatzerlöse in Höhe von 5.429 Millionen Euro (Vorjahr: 6.772 Millionen Euro). Währungsbereinigt ging der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr vor allem volumenbedingt deutlich um 18,2 Prozent zurück. Nach einem Einbruch der globalen Automobilproduktion im ersten Halbjahr als Folge der Coronavirus-Pandemie wies das dritte Quartal eine deutliche Belebung der Nachfrage insbesondere in den Regionen Greater China und Americas auf. Im Berichtszeitraum ging die globale Automobilproduktion um 23 Prozent zurück, so dass die Outperformance der Sparte Automotive Technologies im gleichen Zeitraum bei rund 5 Prozentpunkten lag. Der deutliche Umsatzrückgang während der ersten neun Monate 2020 betraf mit Ausnahme der Region Greater China alle Regionen. In der Region Europa sank der Umsatz währungsbereinigt um 27,7 Prozent. Die Region Americas verzeichnete währungsbereinigt ein Umsatzminus in Höhe von 20,7 Prozent, und in Asien/Pazifik betrug der Rückgang 20,1 Prozent. In der Region Greater China konnte der Umsatz auf währungsbereinigter Basis um 4,1 Prozent gesteigert werden. Nach einem leichten Umsatzrückgang im ersten Halbjahr um währungsbereinigt 2,2 Prozent, nahm hier der Umsatz im dritten Quartal aufgrund einer deutlichen Belebung der Nachfrage um währungsbereinigt 14,2 Prozent zu. Innerhalb der vier Unternehmensbereiche (UB), die alle Umsatzrückgänge verzeichneten, konnten die Produktgruppen nasse Doppelkupplungen, vor allem getrieben durch die starke Nachfrage in Greater China, und elektrische Achsantriebe in Europa (beide UB E-Mobilität) ihre Umsatzerlöse steigern. In den ersten neun Monaten wurde ein ausgeglichenes EBIT vor Sondereffekten in Höhe von 0 Millionen Euro (Vorjahr: 379 Millionen Euro) erzielt. Die EBIT-Marge vor Sondereffekten lag damit im selben Zeitraum bei 0 Prozent und somit deutlich unter dem Vorjahreswert von 5,6 Prozent. Automotive Aftermarket minus 9,7 Prozent, EBIT-Marge 15,7 Prozent Die Sparte Automotive Aftermarket verzeichnete während der ersten neun Monate des Jahres 2020 mit einem Umsatz von 1.203 Millionen Euro (Vorjahr: 1.386 Millionen Euro) volumenbedingt einen Umsatzrückgang um währungsbereinigt 9,7 Prozent. Nachdem im ersten Halbjahr der Umsatz vor allem infolge der Coronavirus-Pandemie währungsbereinigt noch um 14,8 Prozent zurückgegangen war, lag der Umsatz im dritten Quartal nur geringfügig unter dem Vorjahresniveau (währungsbereinigt minus 0,2 Prozent). Der Umsatzrückgang in der Region Europa betrug auf währungsbereinigter Basis 9,7 Prozent, in der Region Americas 9,1 Prozent, in der Region Greater China 8,0 Prozent und in Asien/Pazifik 17,8 Prozent. In den Regionen Europa, Americas und Asien/Pazifik zeigten sich im dritten Quartal deutliche Erholungstendenzen, die vor allem auf das Independent-Aftermarket-Geschäft zurückzuführen waren. In Greater China setzte sich die zu Beginn des zweiten Quartals begonnene Erholung auch im dritten Quartal fort. Auf Basis der zuvor skizzierten Umsatzentwicklung betrug das EBIT vor Sondereffekten im Berichtszeitraum 189 Millionen Euro (Vorjahr: 228 Millionen Euro). Dies entspricht einer EBIT-Marge vor Sondereffekten von 15,7 Prozent (Vorjahr: 16,4 Prozent). Sparte Industrie minus 11,3 Prozent, anhaltendes Wachstum in Greater China im Windgeschäft Die Sparte Industrie erzielte in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 Umsatzerlöse in Höhe von 2.338 Millionen Euro (Vorjahr: 2.681 Millionen Euro). Währungsbereinigt lag der Umsatzrückgang volumenbedingt insbesondere als Folge der Coronavirus-Pandemie bei 11,3 Prozent. Die Nachfrage im dritten Quartal zeigte sich gegenüber dem ersten Halbjahr etwas robuster. Im Berichtszeitraum haben die Regionen Europa, Americas und Asien/Pazifik krisenbedingt eine deutlich negative Geschäftsentwicklung verzeichnet. Eine zweistellige Wachstumsrate konnte hingegen die Region Greater China vorweisen, in der insbesondere die Sektorcluster Wind und Power Transmission weiterhin ein deutliches Wachstum aufwiesen. Das Umsatzwachstum lag in der Region Greater China auf währungsbereinigter Basis bei 20,2 Prozent, während die Umsatzentwicklung in den Regionen Europa mit 21,5 Prozent, Americas mit 15,5 Prozent und Asien/Pazifik mit 17,5 Prozent deutlich rückläufig war. Die Sparte Industrie erzielte in den ersten neun Monaten ein EBIT vor Sondereffekten in Höhe von 195 Millionen Euro (Vorjahr: 277 Millionen Euro), was einer EBIT-Marge vor Sondereffekten von 8,4 Prozent entspricht (Vorjahr: 10,3 Prozent). Free Cash Flow über Vorjahr Das den Anteilseignern zuzurechnende Konzernergebnis vor Sondereffekten ging in den ersten neun Monaten 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 139 Millionen Euro zurück (Vorjahr: 547 Millionen Euro). Das Konzernergebnis betrug minus 525 Millionen Euro (Vorjahr: 485 Millionen Euro). Das Ergebnis je Vorzugsaktie belief sich damit auf minus 0,78 Euro (Vorjahr: 0,73 Euro). Der Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten betrug in den ersten neun Monaten 185 Millionen Euro und lag somit über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres (133 Millionen Euro). Im Berichtszeitraum lagen die Investitionsauszahlungen (Capex) für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte mit 481 Millionen Euro deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (823 Millionen Euro), was einer Investitionsquote bezogen auf den Umsatz in Höhe von 5,4 Prozent (Vorjahr: 7,6 Prozent) entspricht. Dr. Klaus Patzak, Finanzvorstand der Schaeffler AG, sagte: "Im dritten Quartal hat die Schaeffler Gruppe mit 333 Millionen Euro einen starken Free Cash Flow erzielt. Bezogen auf den Berichtszeitraum liegt der Wert mit 185 Millionen Euro über dem Wert des Vorjahrs. Neben der Belebung der Geschäftsaktivität wirken sich die bereits im Vorjahr initiierten Steuerungsmaßnahmen zur Verbesserung des Free Cash Flow, insbesondere die Fokussierung von Investitionen und die Optimierung des Working Capital, positiv aus." Die Netto-Finanzschulden erhöhten sich zum 30. September 2020 auf 2.688 Millionen Euro (31. Dezember 2019: 2.526 Millionen Euro). Das Gearing-Ratio, also das Verhältnis von Netto-Finanzschulden zu Eigenkapital, stieg deutlich auf 169,9 Prozent an (31. Dezember 2019: 86,6 Prozent). Der Verschuldungsgrad vor Sondereffekten liegt per Ende September 2020 bei 1,6x (31. Dezember 2019: 1,2x). Die Schaeffler Gruppe wies per 30. September 2020 eine verfügbare Liquiditätsposition in Höhe von 2.771 Millionen Euro aus, was rund 22 Prozent vom Umsatz der letzten zwölf Monate entspricht. Der Konzern beschäftigte zum 30. September 2020 83.711 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (31. Dezember 2019: 87.748), was einem Rückgang der Beschäftigtenzahl im Berichtszeitraum um 4,6 Prozent oder 4.037 Stellen entspricht. Transformation beschleunigt, Prognose für Geschäftsjahr 2020 aufgestellt Die im Frühjahr 2019 in den drei Sparten initiierten Programme RACE (Automotive Technologies), GRIP (Automotive Aftermarket) und FIT (Industrie) zeigen die beabsichtigte Wirkung. Die in diesem Kontext initiierten Struktur- und Effizienzmaßnahmen wirkten sich positiv auf die Umsatzkosten aus. Zudem wurden im Berichtszeitraum Maßnahmen ein- und fortgeführt, mit denen die finanziellen Effekte infolge der Coronavirus-Pandemie ausgeglichen werden. Dazu gehören die Einführung und Ausweitung von Kurzarbeit, der Abbau von Zeitkonten, Einstellungsstopps und temporäre Werkschließungen. Bereits im ersten Quartal wurde das Freiwilligenprogramm von 1.300 auf 1.900 abzubauende Stellen ausgeweitet. Im September hat die Schaeffler Gruppe ein umfassendes Maßnahmenpaket kommuniziert, in dem strukturelle Anpassungen in Europa mit dem Schwerpunkt Deutschland definiert werden und in dessen Rahmen 4.400 Stellen abgebaut werden sollen. Neben der Reduktion von strukturellen Überkapazitäten und der Konsolidierung von Standorten zielt das Maßnahmenpaket auch auf die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und den Ausbau lokaler Kompetenzen. Der Vorstand der Schaeffler AG hat sich am 9. November 2020 auf Basis der aktuellen Informationen zum Geschäftsverlauf im vierten Quartal auf eine neue Prognose für das Geschäftsjahr 2020 verständigt. Am 24. März 2020 hatte der Vorstand die am 10. März 2020 veröffentlichte Prognose ausgesetzt und war zuletzt wegen der außergewöhnlichen Unsicherheit im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie von Geschäftszahlen jeweils unterhalb der Vorjahreswerte ausgegangen. Die neue Prognose basiert auf der Annahme, dass die Erholung der für die Schaeffler Gruppe relevanten Absatzmärkte im vierten Quartal 2020 weiter anhält und es insbesondere infolge der Coronavirus-Pandemie nicht erneut zu wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung kommt. Gleichwohl ist das Umfeld weiterhin von Volatilität und Unsicherheit geprägt. Die Schaeffler Gruppe rechnet für das Gesamtjahr 2020 mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von -13 bis -11,5 Prozent. Zugleich geht das Unternehmen für das Gesamtjahr 2020 davon aus, eine EBIT-Marge vor Sondereffekten in Höhe von 4,5 bis 5,5 Prozent zu erzielen. Für das Jahr 2020 erwartet die Schaeffler Gruppe zudem einen Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten zwischen 500 und 600 Millionen Euro. Für die drei Sparten gelten die folgenden Eckdaten: Sparte (Prognose) Automotive Technologies Automotive Aftermarket Industrie Umsatzwachstum1) -14,5 bis -13% -8,0 bis -6,5% -10,0 bis -9,0% EBIT-Marge2) 1,0 bis 2,0% 14,5 bis 15,5% 7,5 bis 8,5%   1) währungsbereinigt; 2) vor Sondereffekten Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG, sagte: "Das dritte Quartal weist eine deutliche Erholung gegenüber dem ersten Halbjahr auf, was sich insbesondere an der Verbesserung der Ergebnismarge, aber auch am starken Free Cash Flow ablesen lässt. Gerade die beiden Automotive-Sparten konnten von der Belebung der Nachfrage profitieren und tragen somit zur Stabilisierung des Ergebnisses der Schaeffler Gruppe bei. Gleichwohl wäre es angesichts der anhaltend hohen Unsicherheit über den weiteren Fortgang der Coronavirus-Pandemie und auch mit Blick auf die erneuten Lockdown-Maßnahmen in einigen Märkten verfrüht, davon auszugehen, dass die Krise vorbei ist. Es gilt daher, weiter wachsam zu bleiben und die beschlossenen Maßnahmen zur Stärkung der Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der Schaeffler Gruppe konsequent umzusetzen." Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen Bei bestimmten Aussagen in dieser Presse- und IR-Mitteilung handelt es sich um zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind naturgemäß mit einer Reihe von Risiken, Unwägbarkeiten und Annahmen verbunden, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen von den in den zukunftsgerichteten Aussagen angegebenen oder implizierten Ergebnissen oder Entwicklungen in wesentlicher Hinsicht abweichen. Diese Risiken, Unwägbarkeiten und Annahmen können sich nachteilig auf das Ergebnis und die finanziellen Folgen der in diesem Dokument beschriebenen Vorhaben und Entwicklungen auswirken. Es besteht keinerlei Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Entwicklungen oder aus sonstigen Gründen durch öffentliche Bekanntmachung zu aktualisieren oder zu ändern. Die Empfänger dieser Presse- und IR-Mitteilung sollten nicht in unverhältnismäßiger Weise auf zukunftsgerichtete Aussagen vertrauen, die ausschließlich den Stand zum Datum dieser Presse- und IR-Mitteilung widerspiegeln. In dieser Presse- und IR-Mitteilung enthaltene Aussagen über Trends oder Entwicklungen in der Vergangenheit sollten nicht als Aussagen dahingehend betrachtet werden, dass sich diese Trends und Entwicklungen in der Zukunft fortsetzen. Die vorstehend aufgeführten Warnhinweise sind im Zusammenhang mit späteren mündlichen oder schriftlichen zukunftsgerichteten Aussagen von Schaeffler oder in deren Namen handelnden Personen zu betrachten.   Schaeffler Gruppe - We pioneer motion Seit über 70 Jahren treibt die Schaeffler Gruppe als ein weltweit führender Automobil- und Industriezulieferer zukunftsweisende Erfindungen und Entwicklungen in den Bereichen Bewegung und Mobilität voran. Mit innovativen Technologien, Produkten und Services in den Feldern CO₂-effiziente Antriebe, Elektromobilität, Industrie 4.0, Digitalisierung und erneuerbare Energien ist das Unternehmen ein verlässlicher Partner, um Bewegung und Mobilität effizienter, intelligenter und nachhaltiger zu machen. Das Technologieunternehmen produziert Präzisionskomponenten und Systeme für Antriebsstrang und Fahrwerk sowie Wälz- und Gleitlagerlösungen für eine Vielzahl von Industrieanwendungen. Im Jahr 2019 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz von rund 14,4 Milliarden Euro und ist mit zirka 83.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines der weltweit größten Familienunternehmen. Mit knapp 2.400 Patentanmeldungen belegte Schaeffler im Jahr 2019 laut DPMA (Deutsches Patent- und Markenamt) Platz zwei im Ranking der innovationsstärksten Unternehmen Deutschlands.   Ansprechpartner Thorsten Möllmann Leiter Kommunikation & Public Affairs Schaeffler AG, Herzogenaurach Tel.: +49 9132 82 5000 E-Mail: presse@schaeffler.com Renata Casaro Leiterin Investor Relations Schaeffler AG, Herzogenaurach Tel.: +49 9132 82 4440 E-Mail: ir@schaeffler.com Dr. Axel Lüdeke Leiter Wirtschafts- und Finanzkommunikation & Öffentlichkeitsarbeit Schaeffler AG, Herzogenaurach Tel.: +49 9132 82 8901 E-Mail: axel.luedeke@schaeffler.com Johann Eisenmann Manager Investor Relations Schaeffler AG, Herzogenaurach Tel.: +49 9132 82 4440 E-Mail: ir@schaeffler.com   10.11.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de Sprache: Deutsch Unternehmen: Schaeffler AG Industriestr. 1-3 91074 Herzogenaurach Deutschland Telefon: 09132 - 82 0 E-Mail: ir@schaeffler.com Internet: www.schaeffler.com ISIN: DE000SHA0159 WKN: SHA015 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1146814   Ende der Mitteilung DGAP News-Service