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Zulieferer Norma blickt zuversichtlich auf 2021 - unerwartet hohe Dividende

·Lesedauer: 1 Min.

MAINTAL (dpa-AFX) - Nach einem von der Corona-Krise beeinträchtigten Jahr rechnet der Verbindungstechnik-Spezialist Norma <DE000A1H8BV3> mit einer deutlichen Verbesserung der Rahmenbedingungen. So sollen sowohl der Umsatz als auch die Profitabilität 2021 klar zulegen, wie der im Nebenwerteindex SDax <DE0009653386> notierte Autozulieferer am Mittwoch im hessischen Maintal bei der Vorlage ausführlicher Jahreszahlen mitteilte. Die Erlöse aus eigener Kraft sollen im laufenden Jahr im niedrigen zweistelligen Prozentbereich steigen, nachdem sie 2020 um gut 12 Prozent auf rund 952 Millionen Euro gesunken waren. Die Marge des bereinigten Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) soll auf über 13 Prozent steigen. 2020 war sie auf 5,7 Prozent abgesackt, nach 13,2 Prozent ein Jahr zuvor.

Im vergangenen Jahr bekam Norma die Pandemie-Folgen sowie hohe Umbaukosten zu spüren. Der Überschuss brach unter dem Strich fast komplett auf nur noch 5,5 Millionen Euro ein, nachdem der Konzern 2019 noch 58,4 Millionen Euro erwirtschaftet hatte. Allerdings gelang es Norma in der zweiten Jahreshälfte, wieder aus den roten Zahlen zu kommen, nachdem im ersten Halbjahr noch ein deutlicher Fehlbetrag zu Buche gestanden hatte. Im Schlussquartal profitierten die Hessen von einer Erholung vor allem im Autogeschäft. Konzernchef Michael Schneider verwies darauf, dass Norma im vierten Quartal organisch gewachsen sei.

Die Aktionäre sollen eine Dividende von 70 Cent je Aktie erhalten und damit deutlich mehr als Analysten erwartet hatten. Im Vorjahr hatte die Ausschüttung wegen der Corona-Krise lediglich 4 Cent betragen.