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Zirkusbranche schlägt zum Fest Alarm

·Lesedauer: 1 Min.

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Angesichts zahlreicher Zirkus-Absagen zur Weihnachtszeit ruft die Branche in der Pandemie um Hilfe. Viele hätten auf die Weihnachtszirkusse gehofft, betont der Verband deutscher Circusunternehmen (VDCU). "Der Dezember ist für Schausteller und Zirkusse inzwischen eigentlich ein Hauptverdienst-Monat", sagte Vorstandsvorsitzender Ralf Huppertz der Deutschen Presse-Agentur.

"Beim Weihnachtszirkus machen Sie manchmal in zehn Tagen den Umsatz, den Sie sonst in fünf Monaten machen." Die Rechnung sei klar: "Diese Gelder werden einfach gebraucht. Wenn die nicht kommen, ist das ein Riesenloch!". Die staatlichen Hilfen seien bisher gut, betonte Huppertz wie auch andere in der Branche. Jetzt müsse sich der Staat aber zusätzlich etwas ausdenken. "Das wird sonst nicht reichen!"

Wegen der hohen Corona-Auflagen rechne sich in der Regel das Geschäft nicht, sagte Huppertz. "Es gibt nur wenige, die es noch versuchen." Das wohl prominenteste Opfer: Der weltberühmte Circus Krone musste das zweite Jahr in Folge sein Weihnachtsprogramm auf Eis legen.

"Finanziell ist das eine Katastrophe", sagte Zirkuschef Martin Lacey enttäuscht. "Nun müssen wir überlegen, wie es überhaupt weitergeht", sagt Lacey. "Ich habe immer gesagt: Wenn wir den zweiten Winter verlieren, wird es ganz kritisch für das Unternehmen."

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