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Windbranche will Runden Tisch mit Kommunen zur Energiewende

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Der Bundesverband Windenergie hat sich zum Ausbau der erneuerbaren Energien für einen Runden Tisch unter Einbeziehung der Kommunen ausgesprochen. Verbandspräsident Hermann Albers sagte am Dienstag in Berlin, die Energiewende finde vor Ort statt und müsse vor Ort organisiert werden. "Wir brauchen einen Neustart in der Kommunikation zu den Herausforderungen der Energiewende. Dabei müssen die Kommunen stärker und viel intensiver einbezogen sein."

Die Bundesregierung sollte dafür die Initiative ergreifen und unter Beteiligung der Branche sowie der kommunalen Verbände einen gemeinsamen Dialog am Runden Tisch starten, so Albers.

Beim Ausbau der Windkraft an Land gibt es viele Hemmnisse, dazu zählen aus Branchensicht zu wenig ausgewiesene Flächen und lange Planungs- und Genehmigungsverfahren. Außerdem gibt es vor Ort oft Proteste gegen den Bau von Windparks.

Windkraft an Land spielt eine Schlüsselrolle bei den erneuerbaren Energien. Die Ampel-Koalition will deren Anteil bis 2030 auf 80 Prozent erhöhen. Im vergangenen Jahr lag dieser nach vorläufigen Berechnungen von Branchenverbänden bei gut 42 Prozent. Für die Windenergie an Land sollen nach dem Willen der Regierung aus SPD, Grünen und FDP zwei Prozent der Landesflächen ausgewiesen werden, das ist viel mehr als bisher.

Albers sagte, die Koalition habe angekündigt, noch im ersten Halbjahr 2022 gemeinsam mit Bund, Ländern und Kommunen alle notwendigen Maßnahmen anstoßen zu wollen, um den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu beschleunigen. Die Flächenbereitstellung liefere die Basis für einen schnellen Zubau bei der Windenergie. Die Komplexität der verschiedenen Abwägungsinteressen ziehe die Verfahren zur Flächenausweisung massiv in die Länge. Hier sei es erforderlich, für gesetzgeberische Klarheit zu sorgen.

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