Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    12.813,03
    +29,26 (+0,23%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.448,31
    -6,55 (-0,19%)
     
  • Dow Jones 30

    31.097,26
    +321,83 (+1,05%)
     
  • Gold

    1.812,90
    +5,60 (+0,31%)
     
  • EUR/USD

    1,0426
    -0,0057 (-0,54%)
     
  • BTC-EUR

    18.264,56
    -295,26 (-1,59%)
     
  • CMC Crypto 200

    420,84
    +0,70 (+0,17%)
     
  • Öl (Brent)

    108,46
    +2,70 (+2,55%)
     
  • MDAX

    25.837,25
    +13,80 (+0,05%)
     
  • TecDAX

    2.894,52
    +8,90 (+0,31%)
     
  • SDAX

    11.930,60
    +49,41 (+0,42%)
     
  • Nikkei 225

    25.935,62
    -457,42 (-1,73%)
     
  • FTSE 100

    7.168,65
    -0,63 (-0,01%)
     
  • CAC 40

    5.931,06
    +8,20 (+0,14%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.127,84
    +99,11 (+0,90%)
     

Welternährungsprogramm muss Hungernden in Südsudan Rationen streichen

GENF (dpa-AFX) - Das Welternährungsprogramm (WFP) ist mangels Spenden im Südsudan gezwungen, Essensrationen für 1,7 Millionen hungernde Menschen auszusetzen. Das Geld reiche nur noch für 4,4 Millionen Menschen, berichtete Adeyinka Badejo-Sanogo, amtierende WFP-Direktorin im Südsudan, Reportern in Genf per Videolink aus der Hauptstadt Juba. Die Rationen mit Getreide, Hülsenfrüchten, Speiseöl und Salz hätten im vergangenen Jahr schon einmal halbiert werden müssen. Zwei Drittel der gut elf Millionen Einwohner brauchten eigentlich Unterstützung, sagte sie. "Wir arbeiten, um eine Hungersnot abzuwenden", sagte Badejo-Sanogo.

Das Land kämpfe mit zahlreichen Krisen gleichzeitig. Dazu gehörten die Folgen schwerer Überschwemmungen, Dürren in anderen Landesteilen, interne Konflikte sowie steigende Lebensmittelpreise weltweit in Folge des russischen Kriegs gegen die Ukraine. Die Organisation braucht eigenen Angaben zufolge für dieses Jahr 426 Millionen Dollar (rund 407 Mio Euro) für den Südsudan. Das WFP wird überwiegend aus Staatskassen reicherer Länder finanziert.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.