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WDH/Schwesig: Risikogebiete sollen über Reisemöglichkeiten entscheiden

·Lesedauer: 1 Min.

(Im letzten Satz des 1. Absatzes muss es heißen: "ARD-Sendung")

SCHWERIN (dpa-AFX) - Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein haben einen Vorschlag für Reisen aus Corona-Hotspots in Deutschland vorgelegt. Danach sollen die Risikogebiete selbst entscheiden, ob Reisen von dort nach außen vertretbar sind oder nicht. Als Richtwert könne dabei ein höherer Wert als 50 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in sieben Tagen angesetzt werden, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am späten Mittwochabend in der ARD-Sendung "Maischberger. Die Woche".

Schwesig: "Das könnte man noch einmal miteinander beraten. Vielleicht ist das ein zu scharfes Schwert schon bei 50." Es müsse aber jedem einleuchten, dass, wenn Maßnahmen in Corona-Hotspots wie Kontaktbeschränkungen und Sperrstunden ergriffen würden, es nicht sein könne, dass die gleichen Leute etwa aus Berlin dann woanders hin führen, und dort solle das alles dann nicht gelten.

Den Vorschlag hat Schwesig gemeinsam mit Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Mittwoch beim Treffen der Regierungschefs mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vorgelegt, wie sie sagte. Er setzte sich jedoch in der Runde nicht durch.