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War's das mit der Netzneutralität? Was die US-Entscheidung bedeutet

Renate Grimming und Maren Hennemuth, dpa
Zwei Frauen mit Laptops

Es ist eine umstrittene Entscheidung mit Sprengkraft. Die US-Telekommunikationsaufsicht FCC hat am Donnerstag die strikten Regeln zur Netzneutralität gekippt, also zur Gleichbehandlung von Daten im Internet. Das könnte Konsequenzen für Verbraucher haben, zunächst vor allem in den USA. Wichtige Fragen und Antworten im Überblick.

Was ist Netzneutralität?

Das Prinzip der Netzneutralität sieht vor, dass alle Daten gleichberechtigt durchs Netz geleitet werden — unabhängig davon, woher sie stammen, welcher Art die Daten sind und welchen Inhalt sie haben. Provider sollen demnach die Daten unterschiedslos — ob Videos, Patientendaten, E-Mail-Verkehr oder Spiele — durch ihre Netze leiten.

Die Befürworter der Netzneutralität sehen darin einen Grundsatz, der das Internet als demokratisches Netz erst ausmacht. Sie gilt ihnen als Garant für Wettbewerb und Innovationen wie auch für demokratische Strukturen. Kritiker halten jedoch den immens wachsenden Datenverkehr und immer wieder drohende Staus dagegen. Das mache es erforderlich, bestimmte Daten etwa wie bei Telefonaten oder Videostreaming vorrangig zu behandeln.

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