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Wacker Neuson hält trotz starkem Jahresstart an Prognose fest

·Lesedauer: 1 Min.

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Eine positive Entwicklung wichtiger Märkte sowie reduzierte Kosten haben dem Baumaschinenhersteller Wacker Neuson <DE000WACK012> zu einem starken Jahresstart verholfen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei vorläufigen Zahlen zufolge im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um gut die Hälfte auf 43,6 Millionen Euro nach oben gesprungen, teilte das Unternehmen am Montag in München mit. Der im Auftrag von Wacker erhobene Analystenkonsens habe nur bei 30,4 Millionen Euro gelegen.

Auch der Umsatz liege mit 434 Millionen Euro über dem Vorjahr und den Erwartungen der Experten. Die Marge zum Ebit stieg zudem um drei Prozentpunkte auf 10 Prozent. Analysten hatten nur mit einem marginalen Anstieg des Vorjahreswertes gerechnet.

Allerdings hätten sich die Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Entwicklung der Covid-19-Pandemie und den damit verbundenen Auswirkungen auf die globalen Lieferketten sowie die weitere Kundennachfrage im Vergleich zum Ende des Jahres 2020 deutlich verschärft. Auch habe das Risiko mangelnder Materialverfügbarkeit und verspäteter Lieferungen wegen der Blockade des Suezkanals stark zugenommen. Daher halte der Vorstand an seiner Prognose für das Gesamtjahr fest. Die endgültigen Zahlen sollen am 10. Mai veröffentlicht werden.

Der Aktienkurs von Wacker reagierte nur kurz auf die Neuigkeiten. Nach einem Ausflug in die Pluszone notierte er zuletzt fast wieder auf dem Verlustniveau von vor der Veröffentlichung.