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Vier Millionen EU-Bürger wollen trotz Brexits in Großbritannien bleiben

·Lesedauer: 1 Min.

LONDON (dpa-AFX) - Gut vier Millionen EU-Bürger wollen auch nach dem Ende der Brexit-Übergangsphase weiter in Großbritannien leben. "Wir wollen denen, die schon in Großbritannien sind, versichern, dass ihre Rechte in den Verhandlungen nicht zur Debatte stehen", sagte der zuständige Staatssekretär Kevin Foster am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in London. In den stockenden Verhandlungen über einen Handelspakt zwischen der EU und Großbritannien geht es unter anderem um Wettbewerbsbedingungen, Fischerei und Zölle.

Bis Ende September seien 4,06 Millionen Anträge eingegangen und 3,88 Millionen bereits bewilligt worden, teilte das britische Innenministerium mit. Der Anstieg hat sich mittlerweile deutlich abgeschwächt, bereits Ende Juni gab es mehr als 3,5 Millionen Anträge. Auch die Zahl der Neueinwanderer aus der EU ist seit dem Brexit-Votum im Jahr 2016 kontinuierlich zurückgegangen. Trotzdem wandern immer noch mehr EU-Bürger nach Großbritannien ein als aus.

Großbritannien hat die Europäische Union zwar am 31. Januar bereits offiziell verlassen, bleibt aber bis Ende des Jahres noch in einer Übergangsphase, in der sich so gut wie nichts geändert hat. EU-Bürger, die in dem Land leben oder bis zum Ende der Übergangsperiode dort ihren Wohnsitz nehmen, haben bis zum 30. Juni 2021 Zeit, einen Antrag auf das Recht zur Niederlassung zu stellen. "Sie sind unsere Freunde. Sie sind unsere Nachbarn. Wir wollen ihnen den Status geben, den sie verdienen", sagte Foster.

Ab Anfang des kommenden Jahres wird es komplizierter: "Wenn die Übergangsphase endet, endet auch die Freizügigkeit", so Foster. EU-Bürger müssen sich dann nach einem Punktesystem für die Einwanderung nach Großbritannien bewerben. Damit will die Regierung vor allem qualifizierte Fachkräfte ins Land holen.