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Verstappen wettert: "Das ist für mich nicht die Formel 1"

·Lesedauer: 4 Min.
Verstappen wettert: "Das ist für mich nicht die Formel 1"
Verstappen wettert: "Das ist für mich nicht die Formel 1"

Das war nichts für schwache Nerven und verspricht auch einen Thriller für den kommenden Sonntag, wenn die WM-Entscheidung in der Formel 1 beim Saisonfinale in Abu Dhabi fällt. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Rekordweltmeister Lewis Hamilton gewann das chaotische vorletzte Saisonrennen in Saudi-Arabien und verhinderte den vorzeitigen Titelgewinn durch seinen Rivalen Max Verstappen.

Der Niederländer wurde Zweiter, könnte im Nachgang für ein überhartes Manöver aber noch eine Strafe kassieren. Das Podium komplettierte der Finne Valtteri Bottas (Mercedes). (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Für Hamilton war es der 103. Sieg seiner Formel-1-Karriere und der achte der Saison. Der Brite zog in der Fahrerwertung nach Punkten mit Verstappen gleich.

Im Fokus nach dem Showdown-Vorgeschmack in Dschidda stand vor allem das Duell mit Kollision zwischen den beiden Erzrivalen.

SPORT1 fasst die Stimmen zum Rennen in Saudi-Arabien von Sky, ServusTV, aus der Boxengasse und der Pressekonferenz zusammen. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

Max Verstappen:

zum Rennen: „Das war wirklich ereignisreich. Es ist so viel passiert, ich bin dabei auch nicht mit allem einverstanden. Ich habe alles probiert, aber die Reifen haben leider nicht gehalten, dass habe ich schon beim letzten Rennen gemerkt.“

„Das ist für mich nicht die Formel 1. Es ging nur um Strafen und nicht ums Racing, es ist unglaublich, was heute passiert ist. Aber wenigstens haben die Fans es genossen.“

zum offensichtlichen Missverständnis in der Szene, Hamilton überholen zu lassen: „Ich bin langsamer geworden, wollte ihn vorbeilassen. Und dann gab es diese Berührung - ich weiß gar nicht, was da passiert ist.“

zum Punkte-Gleichstand im Titelkampf: „Die WM wird kommenden Woche entschieden. Ich hoffe, wir haben da ein gutes Wochenende - warten wir mal ab.“

Hamilton: „Nicht das Gefühl, einen Fehler gemacht zu haben“

Lewis Hamilton:

zum seinem 103. Grand-Prix-Sieg: „Ich fahre ja schon lange, aber das war unglaublich hart. Ich habe versucht, so vernünftig und sauber wie möglich zu fahren Es war schwierig, das Auto auf der Strecke zu halten. Ich habe versucht, meine ganze Erfahrung einzubringen. Wir haben mit dem Team eine tolle zwei Saisonhälfte gefahren.“

„Den Fans dürfte es Spaß gemacht haben, mit hat es gefallen. Ich habe nicht das Gefühl, einen Fehler gemacht zu haben. Es war verrückt, was alles passiert ist.“

zur Kollision mit Verstappen: „Ich habe nicht verstanden, warum er auf einmal so hart in die Bremen gegangen ist, und da habe ich ihn von hinten angerummst. Es war schwer, ihn zu überholen, Aber wir haben hart gearbeitet, auch Valtteri (Bottas, Anm. d. Red.) hat mit seinen Punkten hier einen tollen Job gemacht. Das ganze Team kann stolz sein. Die Strecke ist phänomenal, sowohl physisch wie mental.“

zu seinem Verhältnis nun zu Verstappen: „Ich versuche, über den Dingen zu stehen - was soll ich darauf sagen?!“

Valtteri Bottas:

zu seinem Rennen: “Es war kein einfacher Tag, ich habe immer wieder versucht zu pushen, zu überholen war nicht einfach.“

Red-Bull-Boss sauer: Können das nicht akzeptieren“

Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko:

zu den strittigen Rennsituationen zwischen Hamilton und Verstappen: „Ich dachte, es gebe fixe Regeln. Wir wollen einfach nur fair behandelt werden, man kann nicht mit zweierlei Maß messen. Wir wollen eine Regelauslegung, die klar ersichtlich ist, und das ist hier nicht erfolgt.“

„Wenn Max hart gegen Hamilton fährt, dann ist es eine Strafe, wenn Hamilton ihn von der Strecke boxt, dann ist das scheinbar ein Kavaliersdelikt. Aber so kann das nicht weitergehen. Das einfach nur hinnehmen, dass da, ich will nicht sagen willkürlich, aber zumindest unterschiedlich entschieden ist, das akzeptieren wir mal nicht. Vielleicht wird dieses Ergebnis noch revidiert.“

„Bei dem Manöver hat der Hinterreifen einen starken Schnitt hineinbekommen, dadurch konnten wir nicht mehr pushen.“

zu einem möglichen Einspruch bzw. einer Klage gegen das Rennergebnis: „Wir sammeln nun alle Daten und gehen dann zu den Stewarts. So können wir das nicht akzeptieren, wir fühlen uns ungerecht behandelt.“

zu den Feilschereien mit Rennleiter Michael Masi: „Es war eine völlig neue Situation. Ich habe gedacht, Regeln sind irgendwo fix. Und dann macht man da im Rennen Angebote.“

Mercedes-Teamchef Toto Wolff:

zum Rennen: „Ich denke, [Lewis] hat es verdient, das Rennen zu gewinnen. Er hätte ein paar Mal mit einem kaputten Frontflügel rausfliegen können. Ich möchte hier keine schmutzige Wäsche waschen, aber es war ein spektakuläres Rennen, aber kein gutes“

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