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Börsenpsychologie: Emotionen und Verhalten der Anleger im Spannungsfeld von Gier und Angst – So nutzt man sie für sich!

Eine Frau sitzt an ihrem Laptop und hat Mund und Augen überrascht aufgerissen
Eine Frau sitzt an ihrem Laptop und hat Mund und Augen überrascht aufgerissen

Die Welt der Börse ist ein Schmelztiegel der Emotionen. Von euphorischer Gier bis zu panischer Angst – menschliche Emotionen spielen seit jeher eine zentrale Rolle im Anlagegeschäft. 

Die Börsenpsychologie, auch Behavioral Finance genannt, beschäftigt sich schon länger auch akademisch mit dem Verständnis dieser Emotionen und wie sie das Anlegerverhalten beeinflussen. Im Mittelpunkt stehen dabei häufig die beiden extremen Pole von Gier und Angst, die im angelsächsischen Sprachgebrauch auch als Greed und Fear bekannt sind.

Die Macht von Gier und Angst

Gier und Angst sind starke Emotionen, die das rationale Denken überlagern können. Die Gier nach Gewinn und der Drang nach mehr führen dabei oft zu übertriebenen Risiken und unüberlegten Entscheidungen. Welcher Anleger hat sich nicht schon einmal beim Blick auf seinen Depotauszug nach einer langen Phase steigender Börsenkurse wie im Rausch gefühlt? Das macht Lust auf mehr.

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Auf der anderen Seite steht die Angst. Sie kann an der Börse dazu führen, dass Anleger in turbulenten Zeiten in Panik geraten und ihre Anlagen überstürzt verkaufen, was zu Verlusten führen kann. 

Langfristig hat sich aber gezeigt, dass die meisten Aktien steigen – zumindest die qualitativ guten. Die Angst vor hohen Kursverlusten und dem damit verbundenen Vermögensverlust führt aber letztlich dazu, dass man voreilig die Flinte ins Korn wirft und seine langfristigen Ziele vernachlässigt.

Emotionale Intelligenz ist der Schlüssel

Der erste Schritt, um die Börsenpsychologie für sich zu nutzen, könnte also die Entwicklung einer persönlichen emotionalen Intelligenz sein. Das klingt kompliziert, bedeutet aber nichts anderes, als die eigenen Emotionen und deren Einfluss auf das Anlageverhalten zu erkennen und zu verstehen.

Denn: Anleger, die lernen, ihre Emotionen zu kontrollieren und rationale Entscheidungen zu treffen, sind in der Regel auch besser in der Lage, mit den Herausforderungen des Marktes umzugehen. Der Ansatz an der Quelle erscheint daher plausibel.

Strategien zur Emotionskontrolle

Es gibt dabei verschiedene Strategien, um Emotionen bei der Geldanlage zu kontrollieren. Eine davon ist, sich im Voraus klare Anlageziele und -strategien zu setzen. 

Durch die Definition eines klaren Plans können Anleger tendenziell vermeiden, sich von kurzfristigen Emotionen leiten zu lassen. Darüber hinaus kann ein Plan hilfreich sein, regelmäßig Pausen des Handels einzulegen und sich nicht von kurzfristigen Marktschwankungen beeinflussen zu lassen.

Die Wichtigkeit von Geduld und Disziplin

Geduld und Disziplin sind Schlüsselkomponenten im Umgang mit Emotionen an der Börse. Anleger sollten meiner Meinung nach bereit sein, langfristig zu denken und bei kurzfristigen Rückschlägen nicht in Panik zu verfallen. 

Es hat sich oft bewährt, die Macht von Gier und Angst zu überwinden, indem man konsequent an seiner Strategie festhält und an seine langfristigen Ziele glaubt. Ich selbst konzentriere mich in Crash-Phasen auf attraktive Kaufgelegenheiten und stecke den Kopf nicht in den Sand.

Fazit

Die Börsenpsychologie ist ein faszinierendes Gebiet, das die Emotionen und das Verhalten von Anlegern im Spannungsfeld zwischen Gier und Angst untersucht. Es geht darum, dass Anleger lernen, ihre eigenen Emotionen besser zu verstehen und zu kontrollieren. Gelingt dies, können sie am Ende ihre eigenen Schwächen nutzen, um erfolgreicher an den Märkten zu agieren.

Der Artikel Börsenpsychologie: Emotionen und Verhalten der Anleger im Spannungsfeld von Gier und Angst – So nutzt man sie für sich! ist zuerst erschienen auf Aktienwelt360.

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