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Verschuldung in Italiens öffentlicher Verwaltung auf Rekordniveau

·Lesedauer: 1 Min.

ROM (dpa-AFX) - Die Verschuldung in Italiens öffentlicher Verwaltung ist auf einen neuen Höchststand gestiegen. Nach aktuellen Zahlen lag sie im Januar bei etwa 2603 Milliarden Euro, wie die italienische Nationalbank Banca d'Italia mitteilte. Im Vergleich zum Ende des vergangenen Jahres 2020 sei das ein Anstieg um fast 34 Milliarden Euro. Die Zeitung "Corriere della Sera" schrieb am Dienstag, die Verschuldung liege auf Rekordiveau.

Die Nationalbank begründete die Entwicklung unter anderem mit dem erhöhten Bedarf in der öffentlichen Verwaltung und dem Anstieg an Geldern im Staatsvermögen. Die Verschuldung stieg seit März 2020, als die Corona-Pandemie Italien mit voller Härte traf, sprunghaft an. Lediglich von November zu Dezember 2020 sank sie leicht. Zum Januar zeigte die Kurve jedoch wieder steil nach oben.