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Verhandlungen im Tarifkonflikt für Hafenarbeiter vertagt

HAMBURG (dpa-AFX) - Im Tarifkonflikt für Hafenarbeiter haben die Gewerkschaft Verdi und die Hafenbetriebe am Mittwoch ihre achte Verhandlungsrunde wie erwartet ohne Einigung beendet. "Wir haben uns heute in den Verhandlungen ausgetauscht, um mögliche Annäherungen auszuloten", sagte die Verhandlungsführerin der Gewerkschaft, Maya Schwiegershausen-Güth, der dpa. Fast wortgleich äußerte sich die Verhandlungsführerin des Zentralverbandes der deutschen Seehafenbetriebe, Ulrike Riedel. Die Gespräche sollen demnach an dem bereits früher vereinbarten nächsten Verhandlungstermin am 10. August fortgesetzt werden, wie am Mittwoch abermals online.

Beide Seiten hatten ihre Verhandlungen knapp zwei Wochen nach dem 48-stündigen Warnstreik der Hafenarbeiter an Nordseehäfen wieder aufgenommen. Unmittelbaren Einigungsdruck haben beide Seiten noch nicht. Neben dem 10. August gibt es bereits einen weiteren Termin für eine zehnte Runde am 22. August. Dies ist Bestandteil eines arbeitsgerichtlichen Vergleichs, der außerdem vorsieht, dass bis dahin weitere Warnstreiks ausgeschlossen sind.

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