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Verdi und Eurowings vereinbaren Wechselbedingungen für Flugbegleiter

·Lesedauer: 1 Min.

Flugbegleiter der geschlossenen Lufthansa-Beteiligungen Germanwings und Sun Express bekommen eine neue Perspektive. Einige könnten unkompliziert zu Eurowings wechseln.

Eurowings rechnet mit einer steigenden Nachfrage nach touristischen Flügen. Foto: dpa
Eurowings rechnet mit einer steigenden Nachfrage nach touristischen Flügen. Foto: dpa

Die Airline Eurowings und Verdi haben sich über Bedingungen geeinigt, zu denen Flugbegleiter anderer Konzern-Gesellschaften zu der Lufthansa-Tochter wechseln können. In einem ersten Schritt plant Eurowings Neueinstellungen im Volumen von 130 Vollzeitstellen zum Beginn des Sommerflugplans, wie Unternehmen und Gewerkschaft am Freitag gemeinsam mitteilten.

Es geht vor allem um Flugbegleiter aus den in der Coronakrise geschlossenen Lufthansa-Beteiligungen Germanwings und Sun Express Deutschland. Dort verlieren laut Verdi rund 1300 Flugbegleiter ihre Jobs. Für sie seien konzernübergreifend berufliche Perspektiven geschaffen worden und gleichzeitig werde die Berufserfahrung vollständig anerkannt, erklärte Verdi-Verhandlungsführer Marvin Reschinsky. Auch Probezeiten und weitere Hürden im Einstellungsprozess würden abgebaut. Die 130 Stellen seien zunächst ein erster Schritt und könnten auch in Teilzeit besetzt werden. Der Vertrag gilt auch für weitere Einstellungen bis Ende Juni 2022.

Eurowings rechnet mit einer steigenden Nachfrage nach touristischen Flügen. „Mit den ersten Einstellungen bereiten wir uns auf eine Belebung des Privatreise-Verkehrs ab Sommer vor. Ich freue mich, dass wir damit Flugbegleiterinnen und Flugbegleitern aus der Lufthansa Group eine neue und faire Perspektive bieten können“, erklärte Personal- und Finanzchef Frank Bauer laut einer Mitteilung.

Zuvor hatten beide Seiten bereits mit einem Sanierungstarifvertrag die bestehenden Arbeitsplätze in der Kabine und am Boden gesichert. Die Airline setzt bei einer Flotte von rund 100 Flugzeugen auf Nachholeffekte und ein geringeres Angebot der Konkurrenz. So hätten Wettbewerber wichtige Eurowings-Standorte wie Düsseldorf und Stuttgart verlassen.