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Verbraucherschützer wollen höhere Standards für Haltungskennzeichnung

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Die Verbraucherzentralen fordern als Voraussetzung für die geplante Tierhaltungskennzeichnung von Fleisch und Wurst ein Anheben der gesetzlichen Standards. Der Chef des Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller, sagte der Deutschen Presse-Agentur, der jetzige Mindeststandard sei in jeglicher Hinsicht unbefriedigend. Wenn Kunden für Produkte künftig auch mehr Geld ausgeben sollten, sei ein tatsächliches und kontrollierbares Mehr an Qualität wichtig sowie die Sicherheit, dass es den Tieren besser gegangen sei. "Und das muss klar erkennbar sein." Es dürfe nicht passieren, dass der Handel höhere Preise verlange, mehr Tierwohl und artgerechte Haltung aber nur vorgegaukelt würden.

Die Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP hat angekündigt, ab dem neuen Jahr eine verbindliche Tierhaltungskennzeichnung einzuführen, die Transport und Schlachtung umfassen soll. Kommen soll zudem eine Herkunftskennzeichnung. Zwei Anläufe vorheriger Regierungen für ein staatliches Tierwohl-Logo auf freiwilliger Basis waren gescheitert. Eine eigene Fleischkennzeichnung der großen Supermarktketten gibt es bereits. Das Logo mit der Aufschrift "Haltungsform" hat vier Stufen, die aber schon mit dem gesetzlichen Mindeststandard beginnen.

"Was der Handel bisher präsentiert hat, ist in den Eingangsstufen schlicht zu wenig", kritisierte Müller. "Das ist eine marginale Verbesserung für die Tiere." Höhere Standards bedeuteten auch, dass Verbraucher sich auf höhere Preise für tierische Produkte einstellen müssten. "Es wird nicht nur zwei Stufen geben - billiges Fleisch und teures Fleisch -, sondern es muss auch Stufen dazwischen geben." Er könne sich mit solchen Zwischenstufen Preisaufschläge "zwischen 10 Cent bis vielleicht gut ein Euro pro Kilogramm" vorstellen.

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