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Verband: Neue Regeln werden auf Rücken der Hausärzte ausgetragen

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Angesichts neuer Beherbergungsverbote bei innerdeutschen Reisen warnen Hausärzte vor einer Überlastung ihrer Praxen und Ressourcenverschwendung. "Die Hausarztpraxen sind derzeit mit der Versorgung ihrer Patientinnen und Patienten voll ausgelastet - gerade auch vor dem Hintergrund der beginnenden Infekt- und Grippeimpfzeit", sagte der Chef des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, am Montag. "Hinzu kommen jetzt Familien, die zurecht in den Urlaub fahren wollen und um schnelle Corona-Tests bitten." Er kritisierte: "Vielen Landesregierenden scheint es nicht bewusst oder sogar egal zu sein, dass wir die Test-Kapazitäten dringend für unsere Patienten, vornehmlich natürlich die Risikopatienten, sowie Mitarbeitende im Gesundheitswesen brauchen."

Weigeldt forderte klare, einheitliche Strategien zum Umgang mit Hotspots und Tests. Stattdessen werde momentan mit "unterschiedlichen und teils nicht mehr nachvollziehbaren Reisebeschränkungen die Verantwortung auf die Ärztinnen und Ärzte sowie die Hoteliers abgewälzt".

Vor Überlastungen der Gesundheitsämter angesichts steigender Corona-Fallzahlen warnte die Vorsitzende des Bundesverbandes der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Ute Teichert. Es fehle an Personal in den Gesundheitsämtern, um die Kontakte Infizierter zu ermitteln, sagte Teichert im Radioprogramm SWR Aktuell. "Im Moment brauchen wir dringend mehr Personal in den Gesundheitsämtern als bisher." Es werde etwa schwierig, die Quarantäne-Pflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten flächendeckend zu kontrollieren. Teichert erklärte, dass die zusätzlichen Helfer in den Ämtern nun wieder weg seien, weil sie nun wieder ihren normalen Aufgaben nachgingen.