Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.119,75
    -280,66 (-1,82%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.946,06
    -77,29 (-1,92%)
     
  • Dow Jones 30

    34.124,83
    -617,99 (-1,78%)
     
  • Gold

    1.835,00
    -2,60 (-0,14%)
     
  • EUR/USD

    1,2170
    +0,0035 (+0,29%)
     
  • BTC-EUR

    46.093,48
    -1.680,68 (-3,52%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.495,63
    +1.252,95 (+516,30%)
     
  • Öl (Brent)

    64,92
    0,00 (0,00%)
     
  • MDAX

    31.782,74
    -668,70 (-2,06%)
     
  • TecDAX

    3.296,16
    -64,58 (-1,92%)
     
  • SDAX

    15.593,91
    -416,43 (-2,60%)
     
  • Nikkei 225

    28.608,59
    -909,71 (-3,08%)
     
  • FTSE 100

    6.947,99
    -175,69 (-2,47%)
     
  • CAC 40

    6.267,39
    -118,60 (-1,86%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.305,85
    -96,01 (-0,72%)
     

Vattenfall verdient dank höherer Strompreise mehr

·Lesedauer: 1 Min.

STOCKHOLM (dpa-AFX) - Der schwedische Energieversorger Vattenfall hat zum Jahresstart einen höheren Gewinn einstreichen können. Unter dem Strich stand in den ersten drei Monaten des Jahres ein Quartalsgewinn von rund 10,4 Milliarden schwedischen Kronen (rund 1,03 Mrd Euro) nach 6,9 Milliarden Kronen im Vorjahreszeitraum, wie der Konzern am Donnerstag in Stockholm mitteilte. Der Nettoumsatz fiel dagegen um knapp fünf Prozent auf 45,9 Milliarden Kronen (4,54 Mrd Euro).

Einen Grund für das gesteigerte Ergebnis sahen die Schweden in höheren, vom kalten Winterwetter getriebenen Strompreisen. "Der Strommarkt hat sich von den rekordtiefen Preisniveaus des vergangenen Jahres erholt", bilanzierte Vattenfall-Chefin Anna Borg. Bei der Übertragung von Strom zwischen Ländern und Preisgebieten gebe es aber weiterhin Herausforderungen für den Konzern. Tatsächlich habe es zwischen den skandinavischen und deutschen Märkten so große Unterschiede wie noch nie sowie größere Übertragungsengpässe gegeben.

Wachstums- und Entwicklungsprojekte bei der Fernwärme und der Windenergie hätten derweil neue Meilensteine erreicht, erklärte Borg. Durch die Schließung des Hamburger Kohlekraftwerks Moorburg seien zudem die CO2-Emissionen des Konzerns deutlich gesunken. Man begrüße darüber hinaus, dass man sich mit der Bundesregierung auf eine Beilegung der Rechtsstreitigkeiten über Entschädigungszahlungen für den deutschen Atomausstieg verständigt habe.

Die Bundesregierung hatte sich Anfang März nach jahrelangem Rechtsstreit mit den Energiekonzernen auf eine Entschädigungssumme für den beschleunigten Atomausstieg geeinigt. Vattenfall soll mit 1,425 Milliarden Euro den größten Teil der Entschädigung erhalten.