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Vattenfall-Chefin für Berliner Fernwärme geht

BERLIN (dpa-AFX) - Die Chefin der auf dem Prüfstand stehenden Berliner Fernwärme-Sparte des Energiekonzerns Vattenfall, Tanja Wielgoß, wird das Unternehmen verlassen. Beide Seiten hätten sich in "bestem Einvernehmen" darauf verständigt, dass sich die Wege zum 1. September trennten, teilte Vattenfall am Dienstag mit. "Wir bedauern sehr, dass sie sich entschieden hat, ihre Karriere außerhalb von Vattenfall fortzusetzen", hieß es von Konzernchefin Anna Borg.

Wielgoß selbst teilte mit, für sie sei es nun "ein guter Moment innezuhalten und herauszufinden, wo und wie ich den meisten Mehrwert mit meinen Kenntnissen und Fähigkeiten stiften kann".

Die Managerin war seit März 2019 Vorstandsvorsitzende der Vattenfall Wärme Berlin, wie die Tochter heißt. Erst im Juni vergangenen Jahres hatte der Aufsichtsrat sie für fünf weitere Jahre im Amt bestätigt.

Vattenfall prüft derzeit unter anderem einen Verkauf des Fernwärmegeschäfts in der Hauptstadt. Das Unternehmen beliefert in Berlin 1,3 Millionen Wohnungen mit Warmwasser und Wärme. Basis sind vor allem Gas und Kohle. Hintergrund ist die Abkehr des Gesamtkonzerns von fossilen Brennstoffen.

Das Berliner Fernwärmesystem ist eines der größten in Westeuropa. Heißes Wasser wird dabei über mehr als 1700 Kilometer lange Rohrleitungen zum Heizen in die Haushalte transportiert. Vor einigen Jahren hatte das Land versucht, das Netz von Vattenfall zu übernehmen. Der Versuch scheiterte vor Gericht.

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