Deutsche Märkte schließen in 4 Stunden 51 Minuten
  • DAX

    13.968,85
    -87,49 (-0,62%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.689,65
    -15,20 (-0,41%)
     
  • Dow Jones 30

    30.924,14
    -345,96 (-1,11%)
     
  • Gold

    1.694,00
    -6,70 (-0,39%)
     
  • EUR/USD

    1,1942
    -0,0037 (-0,3105%)
     
  • BTC-EUR

    39.758,78
    -1.744,15 (-4,20%)
     
  • CMC Crypto 200

    948,24
    -38,97 (-3,95%)
     
  • Öl (Brent)

    65,45
    +1,62 (+2,54%)
     
  • MDAX

    31.167,17
    -142,04 (-0,45%)
     
  • TecDAX

    3.265,93
    -4,65 (-0,14%)
     
  • SDAX

    14.919,93
    -76,41 (-0,51%)
     
  • Nikkei 225

    28.864,32
    -65,79 (-0,23%)
     
  • FTSE 100

    6.666,39
    +15,51 (+0,23%)
     
  • CAC 40

    5.807,28
    -23,37 (-0,40%)
     
  • Nasdaq Compositive

    12.723,47
    -274,33 (-2,11%)
     

Vatikan rechnet mit millionenschwerem Finanzdefizit für 2021

·Lesedauer: 1 Min.

ROM (dpa-AFX) - Der Vatikanstaat rechnet wegen der Corona-Pandemie mit einem finanziellen Defizit von fast 50 Millionen Euro in diesem Jahr. Einer Mitteilung des Heiligen Stuhls vom Freitag zufolge erwartet das Wirtschaftssekretariat rund 260 Millionen Euro an Einnahmen gegenüber etwa 310 Millionen Euro an Ausgaben. Dies hänge mit der durch die Pandemie ausgelösten Wirtschaftskrise zusammen, hieß es weiter.

Aus der weltweiten Spendensammlung für die Kirche, dem sogenannten Peterspfennig, rechnet der Vatikan mit etwa 47 Millionen Euro. 17 Millionen sollen davon für Zuschüsse ausgegeben werde, so dass unterm Strich 30 Millionen Euro übrig blieben. Ohne den Peterspfennig läge das Defizit des Stadtstaates bei circa 80 Millionen Euro. Der Vatikan will das mit Hilfe seiner Reserven ausgleichen, sofern die Spendeneinnahmen in etwa so bleiben wie erwartet.

Durch den Rückgang in den Bereichen Handel, Dienstleistungen, Immobilien und Spenden sanken die Einnahmen bereits um 48 Millionen Euro im Verhältnis zum Jahr 2019. Der Vatikan setzt auf Anlagen und Immobilienbesitz, um seine laufenden Kosten zu decken, wie das Medienportal "Vatican News" schrieb. Beim Heiligen Stuhl arbeiten demnach etwa 2600 Menschen, wobei die Papst-Angestellten nicht mit eingerechnet sind.