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USA: Schwebende Hausverkäufe fallen deutlicher als erwartet

WASHINGTON (dpa-AFX) -In den USA ist die Zahl der noch nicht ganz abgeschlossenen Hausverkäufe wegen gestiegener Kreditkosten deutlich zurückgegangen. Die sogenannten schwebenden Hausverkäufe sanken im September gegenüber dem Vormonat um 10,2 Prozent, wie die Maklervereinigung National Association of Realtors (Nar) am Freitag in Washington mitteilte. Dies ist der stärkste Rückgang April 2020. Damals begann die Pandemie. Volkswirte hatten lediglich mit einem Minus um 4,0 Prozent gerechnet. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat fielen die Hausverkäufe um 30,4 Prozent.

Die US-Notenbank Fed hat in den vergangenen Monaten mit starken Leitzinserhöhungen auf die hohe Inflation reagiert. Die in der Folge deutlich gestiegenen Hypothekenzinsen belasten den Häusermarkt. Zudem sind die Hauspreise wegen höherer Baukosten gestiegen.

Die noch nicht ganz abgeschlossenen oder schwebenden Hausverkäufe gelten als Indikator für den Häusermarkt, da sie die Lage zu einem frühen Zeitpunkt im Transaktionsprozess abbilden.