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USA: Schwebende Hausverkäufe brechen im März ein

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Zahl der noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe ist in den USA zu Beginn der Corona-Krise eingebrochen. Die sogenannten schwebenden Hausverkäufe seien im März im Vergleich zum Vormonat um 20,8 Prozent gesunken, teilte die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Mittwoch in Washington mit. Der Rückgang fiel deutlich stärker aus als erwartet. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Rückgang um 13,6 Prozent gerechnet.

Die Corona-Krise hat in den USA im März erstmals voll zugeschlagen. Auch in den kommenden Monaten dürften die rasch steigende Arbeitslosigkeit und die Einschränkungen des öffentlichen Lebens den Häusermarkt belasten.

Im Februar waren die Verkäufe noch um revidierte 2,3 Prozent gestiegen. Zunächst war ein Anstieg von 2,4 Prozent ermittelt worden.

Im Jahresvergleich fielen die Verkäufe im März um 14,5 Prozent. Analysten hatten einen Rückgang um lediglich 7,6 Prozent prognostiziert.

Die schwebenden Hausverkäufe gelten als Frühindikator für den amerikanischen Häusermarkt, da sie die Lage zu einem frühen Zeitpunkt im Transaktionsprozess abbilden.