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USA und Indien wollen Satellitendaten fürs Militär austauschen

·Lesedauer: 1 Min.

NEU DELHI (dpa-AFX) - Die USA und Indien wollen ein Verteidigungsabkommen zum Austausch von Satellitendaten zu Militärzwecken abschließen. Mit dem Abkommen würde die USA Indien Zugang zu GPS- und Echtzeitdaten gewähren, die die Leistungsfähigkeit von Waffensystemen wie Raketen und Drohnen, die Indien aus den USA erworben hat, verbessern würde. Indiens Verteidigungsministerium teilte nach einem Treffen von US-Verteidigungsminister Mark Esper und seinem indischen Kollegen Rajnath Singh in Neu Delhi mit, die beiden hätten die Erwartung ausgedrückt, dass das Abkommen während des Besuchs des US-Amerikaners unterschrieben werde.

Angesichts des Erstarkens Chinas in der Region arbeiten die USA und Indien seit einigen Jahren in Verteidigungsangelegenheiten stärker zusammen. Das Verhältnis Indiens zu China ist angespannt, nachdem es im Juni zu einem tödlichen Zwischenfall an der gemeinsamen Grenze im Himalaya gekommen ist. Die USA und China haben unter anderem einen Handelsstreit, Konflikte wegen des Coronavirus, Taiwan und der Machtbereiche im Südchinesischen Meer. US-Firmen haben Indien in den vergangenen Jahren Waffen für mehrere Milliarden Dollar verkauft.

US-Verteidigungsminister Mark Esper ist mit Außenminister Mike Pompeo eine Woche vor der US-Präsidentenwahl in Asien unterwegs. Von Indien geht es weiter nach Sri Lanka, auf die Malediven und nach Indonesien.