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USA erwägen weitere Sanktionen gegen Nord Stream 2: Kreise

Daniel Flatley und Nick Wadhams
·Lesedauer: 2 Min.

(Bloomberg) -- Die Biden-Regierung erwägt zusätzliche Sanktionen, um den Bau der fast fertig gestellten Nord Stream 2-Pipeline von Russland nach Deutschland auf den letzten Metern doch noch zu verhindern. Dabei könnte die Muttergesellschaft des Projekts, Nord Stream 2 AG, ins Visier kommen, sagten Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind.

Die Sanktionen könnten in Form eines Zwischenberichts erfolgen, in dem möglicherweise auch eine Versicherung genannt wird, die mit den Verlegeschiffen für die Ostsee-Pipeline zusammengearbeitet hat. Außerdem würden Firmen erwähnt, die Hilfsschiffe bereitgestellt und Material geliefert haben, hieß es in den Kreisen.

Kongressabgeordnete beider Parteien haben den Druck auf die Biden-Regierung erhöht, stärkere Maßnahmen gegen das Projekt der russischen Gazprom PJSC zu ergreifen. Ein im letzten Monat veröffentlichter Bericht unterwarf nur ein Verlegeschiff - die unter russischer Flagge segelnde Fortuna - den Sanktionen.

Das US-Finanzministerium reagierte nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme zu den Informationen. Das Weiße Haus verwies auf eine frühere Stellungnahme von Außenminister Antony Blinken. Der hatte gesagt, man verfolge die Fertigstellung der Pipeline sowie die beteiligten Unternehmen genau. Ein Vertreter der Nord Stream 2 AG mit Sitz in Zug in der Schweiz antwortete nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme, genauso wenig die russische Botschaft in Washington.

Präsident Joe Biden hat den Kurs der USA gegenüber Russland im Vergleich zu Vorgänger Donald Trump deutlich verschärft. In einem Fernsehinterview am Dienstag bejahte Biden die Frage, ob er den russischen Präsidenten Wladimir Putin für einen “Mörder” halte. Biden sagte auch, Russland würde “einen Preis zahlen”, wenn es sich in Wahlen in den USA eingemischt habe.

Überschrift des Artikels im Original:Biden Weighing New Sanctions to Block Russian Gas Pipeline (2)

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