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Die US-Regierung lässt Facebook nicht vom Haken: Unternehmen muss mehr gegen Fehlinfos über Corona tun

·Lesedauer: 2 Min.

Soziale Netzwerke wie Facebook müssen nach Ansicht der US-Regierung mehr gegen Falschinformationen im Zusammenhang mit Corona und der Impfung gegen das Virus tun. Facebook müsse schneller Beiträge entfernen, die gegen die Richtlinien verstießen und falsch seien, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, am Donnerstag. Einige Beiträge würden tagelang online bleiben. "Das ist zu lange, Informationen verbreiten sich zu schnell", so Psaki. Auch in den USA sind die Corona-Zahlen zuletzt wieder angestiegen. Gleichzeitig stockt der Impffortschritt im Land.

CNN berichtete, dass die Treffen zwischen der Biden-Administration und Facebook in den letzten Wochen "angespannt" gewesen seien. In einer Erklärung an Business Insider sagte Facebook dazu: "Wir haben uns mit Regierungsexperten, Gesundheitsbehörden und Forschern zusammengetan, um aggressiv gegen Fehlinformationen über Covid-19 und Impfstoffe vorzugehen, damit wir gemeinsam die öffentliche Gesundheit schützen." Der Stabschef des Weißen Hauses, Ron Klain, sagte kürzlich: "Ich habe Mark Zuckerberg direkt gesagt: wenn wir Gruppen von Menschen versammeln, die nicht geimpft sind, und wir fragen sie, 'Warum sind Sie nicht geimpft?' und sie antworten uns Dinge, die falsch sind, dann fragen wir sie, wo sie das gehört haben. Die häufigste Antwort ist Facebook."

18 Millionen Posts mit Fehlinformationen hat Facebook von seiner Plattform bereits entfernt

Daraufhin gab das US-Unternehmen an, dass mehr als 18 Millionen Fehlinformationen rund um das Thema Coronavirus bereits von Facebook entfernt wurden. Außerdem wurden "Konten, die wiederholt gegen diese Regeln verstoßen entfernt und mehr als zwei Milliarden Menschen über unsere Apps mit zuverlässigen Informationen über Covid-19 und Corona-Impfstoffe versorgt wurden."

"Millionen von Amerikanern sind immer noch nicht gegen Covid-19 geschützt, und wir sehen mehr Infektionen unter den Ungeimpften", warnte der oberste Gesundheitsbeamte der US-Regierung, Vivek Murthy. "Wir leben heute in einer Welt, in der Fehlinformationen eine unmittelbare und heimtückische Bedrohung für die Gesundheit unserer Nation darstellen." Während der Pandemie hätten Falschinformationen etwa dazu geführt, dass Menschen keine Masken getragen hätten. Nun würden sich Menschen aufgrund dessen entscheiden, sich nicht impfen zu lassen. Moderne Technologieunternehmen hätten es ermöglicht, dass "Fehlinformationen unsere Informationsumgebung vergiften".

Der Bundeswahlleiter und Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) befürchten, dass sich Fakenews auch auf die Bundestagswahl auswirken können.

Dieser Artikel wurde von Christiane Rebhan übersetzt und erweitert, das Original findet ihr hier.

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